Japans Nr. 1 braucht das iPhone

Verhandlungen mit Apple: NTT DoCoMo bemüht sich um das iPhone

Das iPhone ist in Japan erfolgreich und führt Softbank und KDDI Kunden zu, während Marktführer NTT DoCoMo seit Jahren Kunden verliert. Gegenüber dem Wirtschaftsblatt Sankeibiz gibt daher NTT-CEO Kazuto Tsubouchi zu, dass es "überzeugende Gründe" für eine Zusammenarbeit mit Apple gebe.

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Traditionell hatten die japanischen Carrier starken Einfluss auf die Telefone und versahen sie mit eigenen Diensten und Logos. Die eigentlichen Hersteller der Geräte (z.B. Sharp oder NEC) traten in den Hintergrund. Für das iPhone dürfen die Netzanbieter zwar Software anbieten, aber diese nicht vorinstallieren - dies soll der wesentliche Streitpunkt zwischen DoCoMo und Apple sein. Wie ein Kompromiss aussehen könnte, ist unklar. 40 Prozent Marktanteil hält DoCoMo noch, ein Vertragsabschluss würde sich also für Apple lohnen.

Der Fokus von Apple liegt allerdings längst auf einem anderen asiatischen Land: China erhält häufiger Besuch von CEO Tim Cook und dort werden auch noch Apple Stores eröffnet, während sich Apple in anderen asiatischen Ländern zurückhält. Auch in China fehlt ein Vertragsabschluss mit dem größten Netzanbieter, die Verhandlungen mit China Mobile sollen aber Fortschritte machen.

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