Spezialisten für Wearables

Ehemalige Nike-FuelBand-Entwickler wechseln zu Apple

Nach dem Ende der Hardware-Entwicklung und der deutlichen Verkleinerung des FuelBand-Teams, wechselten einige ehemalige Nike-Angestellte zu Apple. Dort arbeiten sie nun möglicherweise an der iWatch.

Von   Uhr

Bevor Nike ankündigte, sich auf die Software- statt Hardware-Entwicklung zu konzentrieren, hatte das FuelBand-Team 80 Mitglieder. Diese hatten an mehreren Generationen des FuelBand-Fitness-Trackers sowie der dazugehörigen Software gearbeitet.

Für Firmen wie Apple, Microsoft, Samsung oder Jawbone, die an "Wearables" mit Fitness-Schwerpunkt arbeiten, beziehungsweise entsprechende Produkte bereits veröffentlicht haben, ist das Ende der Hardware-Entwicklung bei Nike eine gute Gelegenheit, sich personell zu verstärken. Wie 9to5Mac entdeckt hat, arbeiten Ryan Bailey (Senior Test and Validation Engineer) und Jon Gale (Senior Firmware Engineer) nun bei Apple als Mechanical Design Engineer (Bailey), beziehungsweise Sensing Systems Engineer (Gale).

Aufgrund ihrer bisherigen Arbeit bei Nike dürften beide auch bei Apple nun an Wearables arbeiten, auch wenn ihre Berufsbezeichnung auch zu anderer Hardware passen könnte. Seit letztem Jahr hat Apple mehrere Experten für Sensortechnik verpflichtet, aber auch Personal von klassischen Uhrenherstellern abgeworben, wie den Sales-Chef von TAG Heuer. Wie die Apple-Uhr aber aussehen und welche Sensoren sie besitzen wird, lässt sich nicht so einfach aus LinkedIn-Profilen ableiten. Im Gerüchte-Büffet ist daher von der 3000-Dollar-iWatch bis zum 2,5-Zoll-Riesendisplay alles dabei, möglicherweise wird es neben der intelligenten Uhr auch ein Fitnessarmband von Apple geben.

Sollte Apple wie erwartet tatsächlich die iWatch im Oktober vorstellen, dürfte die Hardware-Entwicklung des Geräts zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen sein, Bailey und Gale würden also an der zweiten Generation von Apple-Wearables arbeiten.

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Die iWatch ist nichts anderes als ein ähnliches NikeFuel Band mit einigen Apple-spezifischen Zusätzen. Hier z.B. itunes Radio, Herzfrequenz-Messer,Icloud-Anbindung für itunes Match UND ein bluetooth-In-Ear Kopfhörer damit man mit dem Band auch Laufen bzw. Sport treiben kann ohne Kabelgewirr. Das Besondere ist dass alles automatisch in die iCloud übernommen wird so dass zum einen Gesundheitsdaten via healthKit gefiltert und ausgewertet werden können (mit Anbindung an die Mayo-Kliniken und/oder später auch deutsche Ärzte/Krankenhäuser (entsprechende Eckpunkte werden im Herbst vom Gesundheitsministerium erarbeitet - Stichwort e-health)

Mann, das sind ja wieder Themen hier! Warum berichtet niemand über den sensationellen 7:1-Sieg von Apple über Samsung gestern Abend? 7:1 für die Guten! Für Apple! Das muss man sich mal vorstellen. Oder bringe ich da etwas durcheinander?

;-)

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