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3 große Hürden

iWatch-Produktion stellt Apple vor zahlreiche Probleme

Der Weg zu einem neuen Produkt kann lang und beschwerlich sein. Apple soll diese Erfahrungen gerade wieder bei der Entwicklung der ersten eigenen Smartwatch machen: Die Produktion der iWatch stellt Apple einem Bericht zufolge vor zahlreiche Probleme.

Ein neuer Report von „The Information“ hat Apples steinigen Weg bis zur Veröffentlichung der ersten iWatch detailliert beschrieben. Welche Probleme aufgetaucht sind und welche Hürden noch zu nehmen sind, hat Business Insider für alle Nicht-Abonennten von The Information (der umfangreiche Bericht steckt hinter einer Paywall) zusammengefasst.

Drei grundsätzliche Probleme hat die Autorin Jessica Lessing gefunden - alle mehr oder weniger spekulativ:

1. Apple hat Technikprobleme. Und zwar einerseits mit dem Screen. Das Display verbraucht zu viel Strom, wodurch sich anderseits ein Problem mit der Akkulaufzeit ergibt. Zumindest soll das derzeitige Ergebnis für Apple nicht akzeptabel sein. Der Zyklus zwischen den Ladevorgängen muss "kundenfreundlich lang" werden.

2. Die Produktion erster Prototypen sei gestoppt worden. Apple soll zudem den Auftragsfertiger gewechselt haben. Hinter diesem Gerücht steckt das Problem der Massenfertigung. Apple hat immer wieder mit einer Nachfrage zu kämpfen, die zeitweise aufgrund von fehlender Produktionskapazität nicht rasch befriedigt werden kann. So werden verschiedene Hersteller vorab getestet. 

3. Bryan James, der mit an der iWatch-Entwicklung beteiligt sein soll, wechselte zum Startup Nest. James wird als einer der Entwickler in einem Patent genannt, das einer Smartwatch sehr ähnelt. Deshalb wurde James von der Presse immer wieder als wichtiger Kopf im iWatch-Team gehandelt, doch nun fehlt er als treibende Kraft in dem Kreativteam.

Ob The Information Insiderwissen zitiert oder nicht - wie schwer die Entwicklung einer neuen Produktkategorie ist, hat man bereits beim iPhone beobachten können. Von den ersten Gerüchten über Patentanmeldungen bis zu den ersten bestätigten Bildern hat es lang gedauert. Bei einer möglichen iWatch wird es daher nicht viel anders laufen. 

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Apple sollte sich mal endlich mit E-Ink Displays für die iWatch anfreunden. Alle selbstleuchtenden Displays brauchen zu viel Strom und sind bei Sonnenlicht auch noch schlecht ablesbar. Videos schaut sich sowieso niemand auf einer Uhr an. Deshalb muss das Display auch nicht besonders schnell sein. Vermutlich scheut sich Apple aber davor nur SW anzubieten, denn farbige E-Ink Displays sind ziemlich schlecht.

Apple ist bekannt dafür zweitklassige Hardware zu verbauen. Warum auch nicht hier? Bessere Geräte zu einem günstigeren Preis sind der "Konkurrenz" überlassen.

Keine Ahnung von Qualität....

Doch, nur nicht von überteuerter B-Ware wie man sie bei Apple findet.

Apple scheint alles richtig zu machen. Sie haben eben gewisse Ansprüche an Design und Performance. Deshalb bringen sie nicht übereilt eine Uhr auf den Markt, sondern entwickeln so lange bis alles passt. Richtig so. Wer will schon eine iWatch mit der man nur Nachrichten lesen kann und die man jeden Tag aufladen muss?

»Videos schaut sich sowieso niemand auf einer Uhr an.«
Wegen dieser mangelnden Fantasie bei den meisten Menschen gibt es nur so wenige »Visionäre«, die wirklich etwas bewegen. Genau das hat man über Handy-Displays auch mal gesagt. Die Wirklichkeit ist aber eine völlig andere. Weil es Menschen gab (und gibt) die sich etwas vorstellen können, das andere für unmöglich halten.

Laut Nokia war es sogar unmöglich, ein tragbares Telefon über einen Touchscreen zu bedienen. Und was machen wir heute alle, auch die meisten Apple-Hasser?

Nebenbei: eine iWatch wäre ja auch keine Uhr, genausowenig wie ein iPhone kein Telefon ist. Es sind Computer, die unter anderem (eher nebenbei) auch ursprüngliche Funktionen abdecken (Telfonieren, Zeit anzeigen ...). Und da wir uns mit Neuem schwer tun, bekommen sie Namen, die wir schon länger nutzen: Handy, Uhr, Fernseher ...

Think different!

Nicht alles was ungewöhnlich ist, setzt sich auch durch. Videos in Briefmarkengrösse sind Unsinn. Deshalb hat sich auch Handy-TV DVB-H nicht durchsetzen können. Also: Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen! Die google-Glases haben dagegen Potential. Schade, dass Apple da offenbar nichts entwickelt. Oder vielleicht doch?

Ich sehe bewegte hochauflösende Bilder an meinem Handgelenk, wenn ich an ein Wearable in Richtung "Uhr" denke. Das ist sicherlich kein Film im klassischen Sinne.
E-Ink verleiht einfach kein Gefühl von Zukunft, Sekundenlang auf die Aktualisierung eines schwarz-weiß Displays zu warten fühlt sich an wie 1950.
Dann lieber ohne.

Aber dafür spar E-Ink erheblich Strom und Du kannst die Ubr (das ist ja wohl der Hauptanwendungsfall) auch bei strahlender Sonne ablesen. Mach das mal mir OLEDs!

Hähh? Lieber eine iWatch ohne was? Ohne Display?

Ein leckerchen Schnitzel! Das wär´s jetzt!!!