Inklusive „Serif“ und „Ligature“

Test: Glif+ für das iPhone 4/4S – Stativadapter und iPhone-Ständer in Personalunion

Mit dem iPhone lassen sich beeindruckende Fotos schießen – verwackelte und unscharfe Aufnahmen vermag aber selbst die beste App nicht zu retten. Wer mehr als nur Schnappschüsse einfangen will und sich auch für schwierige Lichtsituationen wappnen mag, ist mit einem Stativ gut beraten. Der Glif, ein cleveres Stück Plastik „Designed and manufactured in America“, ergänzt das iPhone 4 und iPhone 4S um das hierfür benötigte Stativgewinde und lässt sich nebenbei auch noch als einfacher iPhone-Ständer verwenden.

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In dem aus Kunststoff gefertigten Stativadapter ist ein 1/4-Zoll-Metallgewinde eingelassen – der Glif und somit auch das iPhone ist somit zu den meisten marktüblichen Stativen kompatibel. Die Montage ist kinderleicht, das iPhone muss lediglich in die Aussparung des Glif eingesteckt werden – im weiteren Test mit einem Stativ der Marke Hama und einem GorillaPod gab es auch in Bezug auf Schrauben und Gewinde keinerlei Probleme. Über seine Funktionalität als Stativadapter hinaus, agiert der Glif zudem als iPhone-Ständer: Durch einfaches anklippen lässt sich das Apple-Smartphone erstaunlich standsicher wahlweise im Portrait- oder Breitbild-Format aufstellen – letzteres je nach Position des Glifs sogar mit variablem Neigungswinkel.

Das Plus-Paket

Das seit Ende 2011 verfügbare Glif+-Paket rundet das initial via Kickstarter finanzierte Produkt gelungen ab: Zusätzlich zu dem Glif liegen zwei durchdachte Erweiterungen in der kleinen Schachtel. Bei Serif handelt es sich um einen Haltebügel, der das iPhone in extremeren Situationen zusätzlich gegen ein Herausfallen abzusichern vermag – das ist beispielsweise beim Einsatz von Kugelköpfen oder ähnlichem sinnvoll. Bei Nichtverwendung kann der kleine Plastikbügel platzsparend in der für die Aufnahme des iPhones vorgesehenen Aussparung des Glifs verstaut werden. Auch der Namen des zweiten Extras hat Bezug auf das Schriftwesen und hört auf den Namen Ligature: Dreht man die kleine und am Kopf mit einer lochförmigen Aussparung versehene Schraube in das Stativgewinde, lässt sich der Glif am Schlüsselbund befestigen.

Fazit

Mit dem Glif erhält man ein durchdachtes Zubehörteil. Schlichte Funktionalität gepaart mit Liebe zum Detail: Selbst Apple hätte es nicht besser machen können. An Apple orientiert sich leider auch der Preis: Billig ist das Glif-Plus-Paket mit rund 30 Euro nicht, für ambitionierte iPhone-Fotografen den Preis aber sicherlich wert.

Glif, Glif+ und +-Pack: Bezugsquellen

Wer den Glif bereits besitzt, kann das „+ Pack“ mit Ligature und Serif direkt beim Hersteller nachbestellen – Kostenpunkt: 12 US-Dollar zuzüglich Versand. Das komplette Glif+-Paket kostet 30 US-Dollar, ebenfalls zuzüglich 7 US-Dollar Versandkosten – verschickt wird aus Großbritannien. Wer die Extras nicht benötigt, wird auch hierzulande fündig: Die Standardversion des Glif findet sich beispielsweise im Sortiment der Onlineshops arktis.de und thingsyouneed.de.

Glif, Glif+ und +-Pack: Bezugsquellen

Wer den Glif bereits besitzt, kann das „+ Pack“ mit Ligature und Serif direkt beim Hersteller nachbestellen – Kostenpunkt: 12 US-Dollar zuzüglich Versand. Das komplette Glif+-Paket kostet 30 US-Dollar, ebenfalls zuzüglich 7 US-Dollar Versandkosten – verschickt wird aus Großbritannien. Wer die Extras nicht benötigt, wird auch hierzulande fündig: Die Standardversion des Glif findet sich beispielsweise im Sortiment der Onlineshops arktis.de und thingsyouneed.de.

Testergebnis
ProduktnameGlif+
HerstellerStudio Neat
Preis30 US-Dollar
Webseitestudioneat.com
Bewertung
1.9
gut
 

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