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Warum du in Zukunft mit Maschinen chatten wirst

Facebooks genialer Zehnjahresplan: Das musst du jetzt wissen!

Mark Zuckerberg hat die Keynote von Facebooks Entwickler-Konferenz F8 dazu genutzt, den generellen Fahrplan des Sozialen Netzwerks für die nächsten zehn Jahre vorzustellen. Dabei scheint alles unter dem Stern „Alles mit jedermann Teilen“ zu stehen. Der größte Baustein von Facebooks Zukunft ist jedoch die Künstliche Intelligenz, die viele neue Funktionen ermöglichen soll. Konkret bedeutet dies, das in wenigen Monaten Bots den Facebook Messenger revolutionieren werden.

Facebook hat am Dienstag Abend seine F8-Entwickler-Konferenz mit einer Keynote von Mark Zuckerberg gestartet. Selbstverständlich ging es bei der Keynote auch um konkrete Produkte. Zuckerbergs Schwerpunkt war jedoch der Fahrplan seines Unternehmens in den nächsten zehn Jahren.

Internet für alle

Facebook sieht sich als Brückenbauer, der gerade in Zeiten, in denen Menschen wieder nationalistischer und isolationistischer denken, besonders gefragt ist und Leute zusammenbringen möchte. Deshalb plant Facebook in den nächsten zehn Jahren die vier Milliarden Menschen, die derzeit das Internet nicht nutzen, online zu bringen. Hierfür fährt Facebook eine mehrgleisige Strategie: Zum einen möchte Facebook die eine Milliarde Menschen, die derzeit keinen Netz-Zugang haben, mit Internet-Zugängen versorgen. Facebook entwickelt deshalb gerade eine Solar-Drohe mit gigantischer Spannweite, die mehrere Monate am Stück in einer Höhe von über 20.000 Metern fliegen kann und einen Internet-Hotspot zur Verfügung stellt. Gleichzeitig startet Facebook noch dieses Jahr einen ersten Satelliten, der Teile Afrikas mit Internet versorgen soll. Zudem wird es auch Bodenstationen geben, die das Internet weiterverbreiten.

Zum anderen will Facebook den Internet-Zugang billiger machen. Apps sollen kleiner und die Datenübertragung schlanker werden, um auch diejenigen ins Netz zu bringen, die sich derzeit einen Zugang nicht leisten können. Zuckerberg zufolge sind das rund eine Milliarde Menschen. Und drittens möchte Facebook mit seinem Free Basics-Programm, das bereits gestartet ist, die restlichen zwei Milliarden Menschen, die eigentlich Zugang zum Internet haben könnten, aber nichts damit anfangen können, die Möglichkeiten des Internet schmackhaft machen. Free Basics enthält mehrere grundlegende Funktionen, beispielsweise zur Kommunikation und Bildung, deren Nutzung kostenlos ist.

Künstliche Intelligenz ist die Zukunft

Facebook setzt große Hoffnung in die zukünftigen Fähigkeiten von Künstlicher Intelligenz. Bereits jetzt ermöglich Facebooks KI Funktionen wie Momente, den Newsfeed und die Analyse von Bildern für blinde Menschen. In Zukunft soll die KI aber nicht nur Personen miteinander verbinden können, sondern wie bei der Bildanalyse Inhalte verstehen und aufbereiten können. Außerdem soll die KI auch App-Entwickler dabei unterstützen, ihre eigenen Produkte besser machen zu können. Künstliche Intelligenzen sollen dann helfen Autos zu steuern oder Krankheiten zu analysieren. Zuckerbergs Beispiel ist, dass eine KI aufgrund eines einzelnen Fotos beispielsweise Hautkrebs völlig zuverlässig diagnostizieren können soll.

Virtual Reality auf dem Vormarsch

Die VR-Brillen Gear VR und Oculus Rift gibt es bereits zu kaufen und speziell für die Oculus Rift stehen bereits mehr als 50 Spiele zur Verfügung. Bald soll es aber auch Touch-Controller geben, mit denen man die Virtual Reality intuitiv steuern kann. In zehn Jahren sieht Facebook die Virtual Reality dann als einen vollständigen Bestandteil unserer Interaktionen. Völlig normal aussehende Brillen sollen spätestens in 2025 Virtual Reality und Augmented Reality in unser Leben bringen.

Bots für den Messenger

Zuckerberg stellte neben dem Fahrplan für die nächsten zehn Jahre aber auch konkrete Funktionen vor. So soll Live Video eine Erweiterung erhalten. Facebooks Live-Video-Streaming-Dienst steht bereits seit Kurzem jedermann mit einem iPhone oder Android-Smartphone zur Verfügung. Bald soll es jedoch eine weitere in Facebook integrierte Live-Video-Plattform geben, auf der sich Nutzer ganz einfach in die aktuellen Live-Streams Prominenter einklinken können.

Viel wichtiger war Zuckerberg jedoch der Ausbau des Facebook Messengers. Das Soziale Netzwerk möchte in Zukunft auch Unternehmen in den Messenger bringen, die mit den Nutzern kommunizieren können. Zentraler Bestandteil dieser Business-Einbindung sind Bots. Nutzer sollen dann beispielsweise den Nachrichtensender CNN abonnieren können. Anschließend erhalten sie über den Messenger Nachrichten, zum Beispiel Eilmeldungen, von CNN. Das ist aber keine Einwegstraße: Nutzer sollen dem CNN-Bot auch Fragen zu einer News stellen können, die der Bot dann beantworten kann. Es sollen dank der Bots auch Bestellungen direkt über den Facebook Messenger möglich sein oder die Benachrichtigung von Fluglinien zu einer Buchung.

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NSAbook Boykott jetzt!!!!

Also wenn der ganze Internetverkehr über die Infrastruktur dieses Unternehmens geht, wird mir Angst und Bange...