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Wall Street Journal

So wurde Tim Cook zu Trumps Vertrautem

Als Donald Trump US-Präsident wurde und seine umstrittene Handelspolitik Gestalt annahm, bemühte sich Apple-Chef Tim Cook, das Vertrauen von Trump zu gewinnen. Das hat erstaunlich gut geklappt, wie das Wall Street Journal schreibt.

Tim Cook setzt sich als Chef von Apple vornehmlich für seine Firma und die Mitarbeiter ein - auch bei US-Präsident Donald Trump. Als im Sommer im Raum stand, dass auch auf iPhones Zölle erhoben werden, wandte sich Cook nach einem Bericht des Wall Street Journals nicht direkt an Trump sondern an Jared Kushner, Trumps Chefberater und Schwiegersohn. Der arrangierte ein Treffen. Kurz danach wurde eine Reihe von Sonderregelungen geschaffen, um die iPhones und andere Elektronik vor Importzöllen zu schützen, heißt es beim Wall Street Journal.

Andere Führungskräfte hatten sich in der Vergangenheit von Trump abgewendet, wie zum Beispiel Kevin Plank von  Under Armour, Elon Musk von Tesla oder Travis Kalanick  von Uber. Diese waren zunächst in eine Art beratendem Technologiegremium, hatten sich aber mehr oder minder schnell mit Trump überworfen - was teils von Trump und teils von den Unternehmenslenkern ausging. Bei einem Pharmahersteller ging die Sache noch übeler aus. Nachdem sich deren Chef mit Trump überworfen hatte, kritisierte der US-Präsident öffentlich die angeblich zu hohen Preise des Unternehmens.

Zudem verweist das WSJ darauf, dass Apple in den USA eine erheblich geringere Summe für Lobbyarbeit ausgibt als beispielsweise Amazon oder Google.

Wie seht ihr das? Ist es sinnvoll von Cook, sich - einfach ausgedrückt -  so an den US-Präsidenten heranzuschmeißen weil es ein notwendiges Übel ist oder hätte Apple lieber in den sauren Apfel beißen sollen aber als moralischer Sieger aus der Konfrontation herausgehen sollen? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare, wir sind sehr interessiert an einem regen Meinungsaustausch.

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Spekulationen, nichts als Spekulationen.

Weder WSJ noch andere waren zugegen und wissen genau, worüber geredet wurde.

Fakt ist nur, dass TC mit dem Präsidenten gesprochen hat. Fakt ist auch, dass TC sich an den Präsidenten wenden musste, um Gewinnverluste zu vermeiden. Fakt ist auch, dass Apple-Geräte nicht die einzigen waren/sind, die von Zöllen nicht so stark betroffen sind/waren.

Und nun sollen wir uns an den Spekulationen beteiligen? Warum?

P.S.: Zum Anleger dieses Artikels:
"Vertrauen" beim Präsidenten gewinnt man nicht durch ein Date über den Schwiegersohn, sondern durch knallharte Fakten. Trump ist Unternehmer und kein Sozialarbeiter.

Immer auf Posten wenn es um Apple geht! Sogar Sonntag Vormittag verdrehen und verzerren Sie die Wahrheit über Apple und machen aus Cupertino ein kleines Paradies :-) Sagen Sie mal was verdient man so als Pro-Apple-Troll!? Oder machen Sie das nur wegen Ihrer Aktien?

Also eigentlich wegen meiner Aktien! Aber als Troll verdiene ich inzwischen wirklich gut. Ich trolle auch in anderen Foren und da kommt schon einiges zusammen.

Cook ist Geschäftemacher, Trump ist Geschäfteverichter.
Was bleibt, wenn man noch nicht einmal miteinander redet?
Die vermeintlichen moralischen Sieger der letzten US - Präsidentenwahl zerlegen sich gerade in ihrer Unmoral selbst noch professioneller als die Union oder die SPD.

Trump ist beste Mann. Deutsche sind mal wieder neidischen weil sie ihre Merkel haben

Vertrauen? Im Big Business geht es um verdammt viel Geld, unvorstellbar viel. Wenn nötig, geht Cook dafür auch mit Chinesen kuscheln. Vertrauen hat hiermit nichts zu tun, sondern gegenseitige Abhängigkeiten.

Ein schlichtes Argument, was sicherlich auch Trump verstanden hat ist, dass eine Wettbewerbsverzerrung durch die Importzölle gegenüber Samsung nicht akzeptabel ist - dies ist ein logisches Argument dem auch der Präsident folgen muss! Alternativ wären Importzölle für Südkorea erforderlich!

„ oder hätte Apple lieber in den sauren Apfel beißen sollen “
Geht doch nicht, „der Apple“ ist doch schon angebissen. ;-)