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Wann kommt`s?

Diese Funktion sollte Apple für den HomePod unbedingt nachreichen

In vielerlei Hinsicht fühlt sich Apples HomePod wie ein Me-Too-Produkt an. Google und vor allem Amazon waren lange vor Apple in den Markt für Smart Speaker eingestiegen und haben eine sehr gute Arbeit geleistet. Nahezu wöchentlich gibt es Updates, während bei Apple die Mühlen scheinbar langsamer mahlen. Während einige Funktionen natürlich verschmerzbar sind, würden sich Nutzer hingegen über andere freuen. Bestes Beispiel: Multi-Nutzer-Unterstützung

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In den USA bietet Amazon für seine Echo-Produkte seit einiger Zeit an, dass Alexa verschiedene Stimmen unterscheiden kann. Dadurch können Inhalte personalisiert und Daten geschützt werden. Google ist mit seiner Multi-User-Variante Voice Match sogar schon in Deutschland auf Google-Home-Geräten einen Schritt weiter und bietet dabei Unterstützung für bis zu sechs Nutzer an.

Egal, ob Amazon oder Google – Beide Anbieter erlauben dadurch die bessere Personalisierung, wodurch individuelle Wiedergabelisten, Hörgewohnheiten oder Kalendereinträge für die sprechende Person bereitgehalten werden. Dies führt auch zu einem verbesserten Datenschutz. Andere Hausbewohner oder Gäste können so nicht auf Ihre privaten Daten zugreifen oder gar Änderungen vornehmen. 

Der HomePod macht vieles anders

Im Gegensatz zu den beiden Konkurrenten hat Apples Smart Speaker einen Vor- und Nachteil, der mit der Stimmerkennung zusammenhängt. Der HomePod bietet nämlich erweiterten Zugriff auf Ihre Daten. Er kann Anrufe absetzen, eingegangene Nachrichten vorlesen oder neue Nachrichten versenden. Dies mag zwar praktisch klingen, geschieht aber stets in Ihrem Namen – auch wenn Sie den Befehl nicht gegeben haben.

Apple Ihnen allerdings die Wahl, ob Sie „Persönliche Anfragen“ zulassen wollen oder nicht. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit sich per iPhone zu identifizieren, wobei diese Option für einen Smart Speaker alles andere als optimal ist. Dennoch wäre es wünschenswert, wenn Apple hier schnell eine Multi-User-Lösung findet. Beim iPhone hatte man mit „Hey Siri“ bereits erste Schritte zur Stimmerkennung getan, aber leider nicht weiterverfolgt.

Auch das iPad hat trotz hoher Nutzernachfrage und vereinfachten Login-System außerhalb des Bildungsbereich kein Multi-User-Feature erhalten, was im Bezug auf den HomePod die Hoffnung deutlich dämpft. Nachdem Apple jedoch Anrufe, Kalendereinträge und Multi-Timer per Update nachreichte, steht nun die Multi-User-Unterstützung ganz oben auf unserer Wunschliste...

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Ich würde endlich auch Radio hören wollen, das wäre klasse!!!!!

Höre den ganzen Tag Radio am HomePod. Aber richtig! wäre schön wenn ich dazu kein iPhone bräuchte. „Hey Siri, spiel Bayern1“. Besser „Hey Siri spiel den Radiosender, welcher gerade Fußball überträgt.“

Hey Siri funktioniert ja auch max in 75% der Fälle.Auf einen genau gleichen Befehl jedesmal beim 2.Mal die Anfrage nicht umsetzen zu können, ist eigentlich auch traurig!

Werden die Berichte jetzt noch politisch unkorrekt? Me too Geräte :D :D
Ich freue mich über das erreichte Nivea hier

Ich vermisse am meisten eine offene Bluetooth-Anbindung um meinen Fernseher mit dem HomePod zu koppeln. Dann hätte ich längst einen...

Falsch Periorisierung des Schreiberlings. Ich erwarte natives Internetradio-Streaming ohne ein iPhone als Übertragungsprothese per Bluetooth.

Ansonsten: ME-TOO Produkt?
Der Schreiberling hat wohl die seit einem Jahr geführte öffentliche Diskussion nicht begriffen.

Doch. Hat er. Aber Me-Too-Produkte gab es schon lange vor der „anderen“ Debatte ;)

Ach stimmt
Das Hakenkreuz, pardon die swastika gabs ja auch vorher schon. Na dann. Was für eine jämmerliche Begründung

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