Darf es ein bisschen mehr sein?

Immer genug Speicher: Wie viel iPhone-Speicherplatz sinnvoll ist

Sie kennen das sicherlich. Immer wenn Sie vor einer neuen Kaufentscheidung stehen, tauchen verschiedene Fragen auf: Welche Modell nehme ich? Welche Farbe soll es sein? Welche Speichergröße sollte ich nehmen? Während die ersten beiden Fragen natürlich nach dem eigenen Geschmack entschieden werden, ist die Frage nach der optimalen Speicherkapazität oftmals weniger leicht zu beantworten. Hierbei möchten wir Sie unterstützen.

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Wie viel Speicherplatz braucht man im iPhone?

Darf's ein bisschen mehr sein oder geht man eher sparsam mit der Speicherkapazität um? Grundsätzlich ist diese Frage von vielen Faktoren abhängig, die Ihre Auswahl beeinflussen sollten, damit Sie nachdem Kauf nicht unter Speichermangel leiden oder im Gegenteil noch viel zu viel Speicherplatz übrig haben, sodass auch der kleinere Speicher locker gereicht hätte.

Immerhin macht dies bei den verschiedenen iPhone-Modellen gleich 100 Euro und mehr aus, wenn Sie sich für mehr Speicherplatz entscheiden. Um diese Entscheidung zu fällen, möchten wir Ihnen mit gutem Rat zur Seite stehen.

Überprüfen Sie Ihren aktuellen Speicherverbrauch!

Wenn Sie bereits den Hinweis erhalten haben, dass Ihr Speicher bereits knapp ist oder aus diesem Grund schon ein Softwareupdate nicht möglich war, sollten Sie unbedingt eine höhere Speicheroption beim nächsten iPhone auswählen.

Auch sonst lohnt der Blick in den Speicherverbrauch. Öffnen Sie dazu die Einstellungen und tippen auf „Allgemein“. Danach wählen Sie den Eintrag „Info“ aus. Hier können Sie schnell Ihre aktuelle Kapazität sowie den verfügbaren Restspeicher überprüfen. Sollten weniger als 5 GB noch verfügbar sein, raten wir zu einer höheren Speicheroption.

Bis etwa 10 GB kann ein Upgrade sinnvoll sein, da die Daten in der Regel nicht weniger, sondern eher mehr werden. Stehen mehr als 10 GB zur Verfügung, können Sie beruhigt wieder zur selben Speicherkapazität greifen. 

  • Verfügbarer Speicher liegt unter 5 GB: Upgrade ist notwendig
  • Verfügbarer Speicher liegt zwischen 5 GB und 10 GB: Upgrade ist empfehlenswert, aber nur bedingt notwendig
  • Verfügbarer Speicher liegt über 10 GB: Kein Upgrade notwendig

Möchten Sie Ihre Kamera durch das iPhone ersetzen?

In den letzten Jahren wurde immer wieder deutlich, dass das iPhone bei vielen Nutzern die herkömmlichen Digitalkameras ersetzt hat. Apple hat zwar an der Speicheroptimierung gearbeitet, aber Fotos und Videos nehmen dennoch viel Platz ein – vor allem, wenn Sie in 4K bei 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen.

Hier kostet Sie eine aufgenommene Minute Videomaterial satte 400 MB. Alternativ lässt sich natürlich Speicher durch eine niedrigere Auflösung und Bildrate sparen. Wenn Sie die Aufnahmen nicht gerade in iCloud auslagern , dann kann der Speicherbedarf rapide ansteigen.

In diesem Fall sollten Sie großzügig planen. Im Notfall können Sie über „Einstellungen > Fotos > iPhone-Speicher optimieren“  einen Teil in iCloud verlagern, aber das kostet wieder eine monatliche Gebühr.

Werden Sie viele Spiele & Apps auf dem iPhone installieren?

Spiele gehören zu den größten Speicherfressern auf den neuen Geräten. Diese können zwischen 100 MB und mehreren Gigabyte einnehmen und wachsen dann mit steigender Spielzeit sowie Update weiter an. Beispielsweise ein PUBG benötigt mindestens 2 Gb, während Fortnite zunächst mit 152 MB auskommt.

Sollten Sie ein großer Spieler sein, dann empfiehlt sich auch hier bei der Wahl der Speicheroption den App Store nach den Speichergrößen zu befragen. Die ungefähre Speicherkapazität finden Sie stets unterhalb der Bewertungen unter „Informationen“.

Möchten Sie Ihr Gerät langfristig nutzen?

Werden Sie das iPhone nur zwei Jahre nutzen und dann im Rahmen einer Vertragsverlängerung ein neues Gerät mit mehr Speicher bestellen oder wollen Sie es länger nutzen, bis beispielsweise der Softwaresupport eingestellt wird? In der Regel sammeln sich nämlich im Laufe der Zeit viele Daten und natürlich auch Datenmüll an.

Viele Nutzer sind hier sehr bequem und überlassen dem iPhone das Speichermanagement.  Daher sollten Sie bei einer langfristigen Nutzung stets etwas mehr Speicherplatz einplanen als sie scheinbar im Moment benötigen.

Fazit

Grundsätzlich ist die Anforderung an die Speicherwahl von Nutzer zu Nutzer verschieden.  Wenn Sie aktuell nur wenig mit dem iPhone fotografieren oder Spiele spielen, dann wird sich dies wohl auch in Zukunft kaum ändern. Smartphone-Neulinge sollten diese Faktoren hingegen bedenken und abwägen, ob mehr Speicherplatz sinnvoll ist.

Zudem gibt es eine Vielzahl an Nutzern, die ab und an Fotos oder Videos aufnehmen, aber das Smartphone sonst nur für das Messaging, Surfen im Internet oder zum Telefonieren verwenden. In diesem Fall werden die meisten mit dem kleinsten Speicher auskommen, der mittlerweile auch schon bei 32 GB (iPhone 7) liegt, während neuere Geräte sogar 64 GB als Minimum anbieten.

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Bei den Spielen sollte man noch beachten, dass manche Spiele mehr als doppelt oder dreimal so groß werden und das teils schon nach kurzer Spielzeit...

Eigentlich ist das Gerät mit dem größten Speicherplatz nur bei Aufnahme/Import von Fotos oder Videos erforderlich.
64GB sind aber schon recht knapp bemessen.
Schade, das Apple auf allen seinen Geräten, mit dem Speicherplatz den größten Umsatz macht.

256GB ist die einzige Alternative. 64 zu klein, 512 lächerlich teuer. Eine vernünftige iCloud Sync dazu und es passt.

Sprach er und hielt seine Meinung für die einzig allgemein gültige.

..., merkte pillo96 bescheiden an und lehnte sich zufrieden zurück.

Das Speicherangebot ist für die Top-Geräte eine absolute Frechheit, über die ich mich seit Jahren aufrege- 64 GB sind trotz exzessiver Cloudnutzung ein paar GB zu wenig. 256 bekomme ich nur auf dem IPad voll. Warum gibt es keine 128? Klar-Abzocke. Warum kein Sd-Karten-Steckplatz? Ach ja, Abzocke. Das Speicherthema kotzt mich bei jedem Appleprodukt absolut an. Trotzdem will ich das geschlossene System nicht missen. Ich glaube aber nicht, dass man sich bei Apple damit einen Gefallen tut.

Hi mixmaki, ich war vor einigen Jahren auf einem Apple Verkaufsseminar. Viele Vertreiber wollten wissen, warum denn Apple nicht auf SD Speicherkartenerweiterung setzt? Die Antwort vom Seminarleiter: Weil Apple sicherstellen will, daß der schnelle Zugriff auf die Platte vom iPhone immer sichergestellt ist und nicht durch unterschiedlich schnelle SD Karten Geschwindigkeitseinbußen eingeschränkt wird. FÜR MICH nur eine billige Ausrede, um nicht doch noch SD Card Spots einzubauen und dann natürlich irgendwo auch das schnörkellose Design zu gewährleisten, muß ja noch ein Slot eingbaut werden….. und zweitens natürlich auch immer, daß man noch mehr Umsatz machen kann………. Du glaubst, daß sich Apple damit keinen Gefallen tut? Das interessiert bei Apple so lange ÜBERHAUPT KEINEN, bis mal die Verkaufszahlen mal so richtig in den Keller gehen….. SO lange die überteuerten Geräte gekauft werden, machen sie das natürlich…...

Du hast vollkommen recht Apple veräppelt die Leute nur das gewinnen ist wichtig Nach meiner Erfahrung Support schlecht die Technik veraltet und trotzdem kostet
viel geld .

Hat jemand Erfahrung mit USB Stick mit OTG zum Auslagern der Fotos? Oder Backups?

Hier ist sicherlich zwischen beruflich und privat zu unterscheiden.
Firmen bestellen grundsätzlich immer das Modell mit der geringsten Speicherausstattung und das in großen Mengen.
So haben wir jahrelang immer mehrere Tausend iPhones mit 16GB gekauft und dann nach zwei Jahren zurück gegeben.
Woran soll sich Apple also orientieren?
An einigen, die ihr ganzes Leben auf das Telefon kopieren oder an der Masse, die es als Arbeitsgerät nutzt?

USB Stick mit otg funktioniert gut- benutze z.B. IDiskk; das geht auch mit Videos und gekaufter Musik

Ich nutze jetzt bereits mein drittes iPhone. Angefangen mit 4s 16Gb über 6s 32Gb bis jetzt iPhone 7 mit 32Gb ich habe immer genug Speicher gehabt und brauche auch nicht mehr. Den meisten Speicher brauche ich für Musik und Bilder, allerdings lade ich die Masse der Bilder in die MagentaCLOUD (25Gb). Da ich meine Musik Alben immer mal wechsle bleibt der Speicher dafür etwa gleich. Spiele habe ich keine drauf, da ich nicht spiele, das tut den Augen gut und spielen war und ist einfach nicht mein Ding.
Also brauche ich nicht mehr als 32Gb. Wenn das iOS natürlich immer hungriger wird dann wird’s auch bei mir eng. Aber es gibt ja sowieso keine iPhones mehr mit 32Gb, ergo brauche ich mir auch in Zukunft keine Sorgen machen.

Das ewige Speicherthema hat mich auch bei dem neuen Xs umgetrieben. Bisher hatte ich ein SE mit 64 GB. Spätestens mit Apple Music und dem Download von ca. 100 Alben und den ganzen Fotos war da recht schnell Schluss. Beim neuen XS war für mich also nur die Wahl zwischen hohen 264GB oder exorbitanten 512GB. Ich habe mich letztendlich schweren Herzens für letzteres entschieden. Meine Gründe: bisher war Musik und Fotos der Hauptspeicherfresser. Jetzt pendel ich an den WE zwischen Hamburg und Frankfurt, heisst: es kommen nochmal mindestens 30 GB an gedownloadeten Filmen eund Serien hinzu. Grund 1. Grund 2 ist schlicht: dieses Telefon ist mit 1.549 Euro so exorbitant teuer geworden, dass ich es mindestens 4 Jahre behalten werde. Was bis dahin an Fotos und Musik und 4k-Filmen hinzukommt? Ich wollte einfach nicht in 2 Jahren einen Engpass erleben. Aber der Aufpreis auf ein halbes Terrabite hat mich schon schlucken lassen. Mal schauen, ob es die richtige Entscheidung war. Ansonsten bin ich aber mit der Filmqualität auf prime u.ä. mit dem OLED Bildschirm happy. Kostet ja auch soviel wie ein gutes Notebook. Seufz.

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