Kaufberatung

Apple Watch: Lohnt sich der Umstieg vom 40mm- auf das 44mm-Modell?

Nach mehreren Generation der Apple Watch sind viele Käufer bereits beim zweiten, dritten oder gar vierten Modell angelangt. Gerade bei Käufern der kleinen Modelle kommt immer wieder die Frage auf, ob sich ein Umstieg auf die „Große“ lohnt. 

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Was sind die Unterschiede zwischen den beiden Apple-Watch-Größen?

Natürlich unterscheiden sich beide Modelle in der Displaygröße. Bis einschließlich Serie 3 setzte Apple dabei auf 38mm beziehungsweise 42mm. Seither etablierte Apple jedoch die Größen 40mm und 44mm, ohne dass man die Gehäuseaußenmaße anpasste. Dadurch passen auch die Armbänder der bisherigen Modelle, sodass man etwa ein Band der Apple Watch Series 3 (38mm) auch an der Series 4 (40mm) nutzen kann. 

Neben der Displaygröße gibt es nahezu keine Unterschiede, wobei sich natürlich ein entscheidender Faktor dadurch ändert: die Akkulaufzeit. Diese fällt bei der 44mm-Variante deutlich länger aus. Jedoch halten beide Ausführungen mindestens 18 Stunden bei gewöhnlicher Nutzung durch. Mobile Daten und GPS können diese allerdings bei Workouts deutlich verkürzen. 

Vorteile und Nachteile

  • ​+ mehr Akkulaufzeit
  • + größeres Display
  • +/- Optik 
  • - Armbändern nicht kompatibel

Sollten Sie eine Wechsel von einer kleinen Apple Watch (38mm, 40mm) auf ein großes Modell (42mm, 44mm) erwägen, dann sind mehrere Faktoren zu bedenken. Ein großes 44mm-Modell kann mehr Informationen auf dem Display anzeigen. Dadurch sind Daten besser auf dem Ziffernblatt sichtbar, während Toucheingaben ebenfalls leichter erfolgen. Dies merkt man zum Beispiel beim Taschenrechner, bei der Passcodeingabe oder auch wenn man Texte im Kritzel-Modus schreibt. 

Ist Ihnen auch die Akkulaufzeit wichtig, dann bietet das große Modell ebenfalls einen Vorteil, da es aufgrund des größeren Gehäuses mit einem stärkerem Akku ausgestattet ist. Zwar gibt Apple beide Modelle mit bis zu 18 Stunden an, aber oft halten sie länger durch. Die 44mm-Variante schafft in der Regel knapp zwei Tage, während die kleinere bereits nach 1,5 Tagen schlapp macht.

Auch die Optik spielt eine Rolle. Nicht jedes Handgelenk ist für jede Variante geeignet, sodass die große Version an einem zierlichen Arm zu wuchtig wirken kann oder die kleine Apple Watch an einem kräftigen Handgelenk verloren wirkt. Daher sollte man beide Variante in einem Apple Store oder einem anderen Geschäft anprobieren.

Ein nicht zu unterschätzende Punkt hindert allerdings viele Nutzer an einem Wechsel: Armbänder. Diese sind generationsübergreifend kompatibel und haben sogar den Generationswechsel von der Series 3 auf die Series 4 überstanden, die ein größeres Display erhielten. Allerdings passen die Armbänder der 38mm- beziehungsweise 40mm-Modelle nicht bei den 42mm-/44mm-Varianten, sodass ein Neukauf notwendig ist. Gerade wenn man mehrere Apple-Armbänder besitzt, kann dies ein zusätzlicher Kostenfaktor sein, den man keineswegs unterschätzen sollte.

Fazit

Die Entscheidung, von einer 38mm- oder 40mm-Apple-Watch zu wechseln, fällt oft nicht leicht. Sollte man nur ein oder zwei Apple-Armbänder besitzen und auch die Optik passen, dann kann die 44mm-Version einen deutlichen Mehrwert bieten. Die Akkulaufzeit ist höher und das Display größer. Besitzt man hingegen ein aktuelles Modell sowie mehrere teure Armbänder, lohnt der Wechsel nur, wenn man völlig unzufrieden mit den beiden Unterscheidungsfaktoren ist. Ansonsten sollte man abwarten und sehen, was eine kommende Generation bringt, die vielleicht in beiden Bereichen Verbesserungen bringt.

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hallo, ihr schreibt die Armbänder sind kompatibel, unter Vor- und Nachteile steht aber:
- Armbändern nicht kompatibel

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