Bald ist es soweit

WhatsApp will dich erpressen: Das musst du jetzt wissen

Schon in wenigen Tag treten die neuen Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien von WhatsApp in Kraft. Nun will man dich zur Annahme zwingen. 

Von   Uhr

Im Januar 2021 kündigte Facebook-Tochter WhatsApp an, dass man eine engere Verzahnung mit der Sozial-Media-Plattform plant. Dazu stellte man neue Nutzungsbedingungen sowie Datenschutzrichtlinien vor, die ab Februar kommen sollten. Jedoch erntete man heftige Kritik, sodass das Entwicklungsteam schnell zurückruderte. Mit diversen Erklärungsversuchen gewährte man der Umsetzung Aufschub. Am 15. Mai soll es jedoch soweit sein. Die neuen Richtlinien kommen und will dich zu deren Annahme zwingen. 

WhatsApp nimmt dir stückweise die Funktionen weg

In einem Artikel auf der offiziellen Seite erklärt WhatsApp, dass man ab dem 15. Mai natürlich keine Accounts löscht oder die Funktionen einschränkt, wenn man die neuen Bedingungen nicht akzeptiert. Nur einen Absatz später sieht dies schon anders aus. Die Erinnerung zur Annahme wird in einigen Wochen permanent angezeigt, sodass du keine Nachrichten mehr schreiben kannst. Auch der Zugriff auf die Chatliste soll dann nicht mehr gegeben sein, während Sprach- und Videoanrufe vorerst weiter funktionieren. Diese sollen später ebenfalls nicht mehr zur Verfügung stehen und auch Benachrichtigungen werden nach einigen bereits eingeschränkten Wochen deaktiviert. Die Benachrichtigungen erwähnen wir deshalb, da sie bis dahin die einzige Möglichkeit bieten, um noch auf Nachrichten antworten zu können. 

Interessanterweise soll man weiterhin in der Lage sein, Chats zu exportieren und Account-Informationen anzufordern. Jedoch wird nicht erklärt, wie dies funktionieren soll, wenn du keinen Zugriff auf deine Chatliste hast.  

Dein WhatsApp-Account wird nicht gelöscht – vorerst

Natürlich wird dein Konto nicht gelöscht, wenn du die Nutzungsbedingungen nicht akzeptierst. Jedoch könnte dann die Klausel für inaktive Accounts in Kraft treten. Besteht keine Internetverbindung zu WhatsApp für 120 Tage, dann wird das Konto gelöscht. Solltest du die Richtlinien ohnehin nicht annehmen, wird die App ohnehin fast nicht mehr verwendbar, sodass das Löschen kaum ins Gewicht fallen dürfte. 

Was haltet ihr von den neuen Methoden, um Nutzer zur Akzeptanz zu zwingen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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Erpressung

Welche Änderungen an den Nutzungsbedingungen werden eigentlich bemängelt? Es wird einen Grund haben, dass Otterstein dazu schweigt - er weiss es womöglich selbst nicht.

Siehe Lesetipp oder hier https://www.maclife.de/news/whatsapp-teilt-sofort-deine-daten-facebook-100118301.html

Ein veralteter Artikel - ich zitiere mal WhatsApp:

"Keine Änderungen an den Praktiken der Datenweitergabe von WhatsApp in der europäischen Region (einschließlich Großbritannien), die sich aus den aktualisierten Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie ergeben. Zur Vermeidung von Zweifeln: Es ist weiterhin der Fall, dass WhatsApp keine WhatsApp-Nutzerdaten aus der europäischen Region mit Facebook teilt, damit Facebook diese Daten zur Verbesserung seiner Produkte oder von Anzeigen nutzen kann."

Seit geraumer Zeit überlege ich bereits den Dienst zu deinstallieren und mich nur noch auf Apple-Nachrichten zu konzentrieren……jetzt scheint der Moment gekommen zu sein! Erpressung in dieser Form….nicht mit mir!

Mich erpresst What's app schon lange nicht und sie können es auch gar nicht: Ist ein No Go. Meine Daten gehören mir.

OK, ok. Man kann Datensammelei nicht verhindern, aber bewusst Unternehmen damit voll zustopfen ist ja wohl irgendwie nicht ganz richtig, auch wenn der Dienst "kostenlos" ist. Die große Frechheit ist ja die, dass man keinen Einfluss darauf hat, was die "Kumpels" von Whats App damit machen. Mindestens Kohle, und das nicht wenig. Die kommt natürlich irgend woher. Nun ratet mal, woher die Kohle denn kommt? Vom Verbraucher, der immer die Werbung der Unternehmen mit bezahlt - über einen höheren Preis. Ist eine wunderbare Sache: Unternehmen macht Werbung - Kunde wird beeinflusst diese zu kaufen - Kunde bezahlt mit dem Preis auch die Nebenkosten des Unternehmens - der macht noch mehr Werbung (oder zumindest gleichbleibend) ... und alles ist super! Für das Unternehmen. Der Kunde ist ....

Habe vor 4 Wochen sowohl meinen Facebook- als auch WhatsApp Account gelöscht. Herrlich diese Ruhe.

Was ändert sich überhaupt solange das nicht bekannt ist ist jede Diskussion obsolet

Es ändert sich nichts, jedenfalls hier in der EU.

das ist mir schnurzegal.Habe WA weitgehendst runtergefahren.Es gibt Alternativen

Die Jammerei ist unnötig. Tschüss WA. Andere Mütter haben auch schöne Töchter. Und die heissen Signal und Threema. Bei mir schon längst umgesetzt :-)

Ich meine eine Hamburgische Behörde hat die unterlassung von teilen von Daten an Facebook angeordnet.

Die Userbase von Whatsapp ist so groß und die Leute sind teilweise so an das System gebunden, dass vielen der Umstieg schwer fallen wird. Wie immer: Bequemlichkeit gegen Privatsphäre. Mal sehen, wie es weitergeht.

Die meisten die ich kenne drücken einfach auf ok und wissen gar nicht was die da machen.

Bin auch dabei WA zu verlassen. Hatte damals schon den Zugriff auf mein Adressbuch verwehrt.
Dies ist
1. sehr gut gepflegt
2. habe ich von den meisten nicht die Erlaubnis ihre Daten und Nummern einfach so weiter zu geben was dann perse passiert
Das sollte sich jeder Nutzer mal überlegen, wenn es Leute sind, die sowieso auf allen Plattformen des SocialMedia tanzen egal, aber das sind ja nicht alle!

Sehen uns bei Threema und Signal...

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