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Gedanken zu Apples Showtime-Event

„It’s showtime”: Was man über Apples kommendes Special-Event wissen muss

„It’s showtime”: Was man über Apples kommendes Special-Event wissen muss. Das iPad Air, das iPad mini, der iMac und die AirPods – alle haben Sie in dieser Woche eine Frischzellenkur erhalten. Folglich spielen Sie am Montag auf Apples Special Event auch keine tragende Rolle mehr. Aber was werden wir dann erleben? Einen Fokus des Konzerns aus Cupertino auf sein Servicegeschäft. Dabei wird, rein aus dem Namen und der Grafik der Einladung zum Event abgeleitet, der überwiegende Teil sich mit Apples eigenem Netflix-Konkurrenten beschäftigen. Eine untergeordnete Rolle könnte das Abo-Angebot für Zeitungen, Zeitschriften und Magazine spielen. Ach und Spiele spielen vielleicht auch eine Rolle, aber nur vielleicht. Denn es gab zwar Gerüchte, Apple würde sich dem Gaming mehr zuwenden, aber das waren nur Gerüchte.

Die Sorge ist jedenfalls groß, dass wir in Europa nicht sofort von den Angeboten werden Gebrauch machen können. Doch womöglich ist diese Sorge unbegründet. Wir werden es am kommenden Montag um 18 Uhr unserer Zeit erfahren, wenn Apple sein Event im Steve Jobs Theatre auf dem Apple Campus abhält.

Apples eigenes Videostreaming-Angebot kommt

Wir bekommen am Montag in jedem Fall Apples eigenen Netflix-Konkurrenten vorgestellt. Tim Cook und andere Apple-Verantwortliche, darunter möglicherweise auch einige neue Gesichter, die wir von Apple-Keynotes noch nicht kennen, werden uns den Film- und Serien-Service vorstellen.

Dass es dieses Projekt gibt ist schon lange nur noch ein offenes Geheimnis. Seit über einem Jahr gibt es Hinweise darauf, dass Apple Mitarbeiter aus der Filmbranche engagiert hat, und Filme und Serien in Auftrag gegeben. Der Fokus der Inhalte Apples liegt allerdings auf „familienfreundlichen“ Produkten, viel Cartoons, Comedy und Drama, aber weniger Action und Inhalte für „Erwachsene“.

Die ersten Anstrengungen fingen aber schon früher an. Wir erlebten die Serie „Planet of the Apps“, einer Art Höhle der Löwen für App-Entwickler. Sie wurde nach einer Staffel eingestellt. Dann bekamen wir 2017 „Carpool Karaoke: The Series“ gezeigt, die die Zuschauer „nett“ fanden und manchmal auch „ganz lustig“. Aber an der Stelle wurde ein Konzept aus einer Late-Night-Show in Serienlänge überreizt.

Szene aus Carpool Karaoke: The Series
Szene aus Carpool Karaoke: The Series (Bild: Apple)

Wie Apple sich gegenüber den Eigenproduktionen von Streaming-Konkurrenten wie House of Cards, Stranger Things oder Orange is the New Black behaupten möchte, werden wir erst noch erfahren. Man kann Erfolg nicht beliebig erzwingen.

Wie soll er heißen, wie viel wird er kosten?

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine verlässlichen Hinweise, wie Apple sein Angebot nennen könnte. Apple Video vielleicht? Im Unterschied zu Apple Music. Da aber auch die TV-App, die es ja auf dem iPhone, iPad und Apple TV gibt, in den Service eingebettet werden könnte. Wenn man jedoch auch Android- und Windows-Nutzer erreichen will, muss man sich noch etwas zusätzlich überlegen. Apple Movies gibt es schon jetzt. Dieser Name würde aber Serien explizit ausschließen und entsprechend wenig Sinn ergeben.

Und wie viel soll der Service kosten? Das weiß keiner so genau. Apple Music kostet zwischen 10 und 15 Euro im Monat, je nachdem, ob man den Service einzeln oder für eine Familie nutzt. Zusätzlich gibt es einen Sonderpreis für Studenten. Damit Apple nicht abgehängt werden will, müsste es sich auch bei der Preisgestaltung an der Konkurrenz orientieren. Und die verlangt ebenfalls mittlerweile zwischen 10 und 15 Euro pro Monat (Ausnahme Amazon Prime Video als Teil von Amazon Prime), je nachdem, ob man auf mehreren Geräten oder in Ultra-HD-Auflösung schauen möchte.

Es gab Gerüchte, dass Apple zumindest einen Teil seiner „eigenen“ Inhalte für die eigenen Nutzer kostenlos zur Verfügung stellt.

Außerdem erscheint es sinnvoll, dass Apple Nutzern die Möglichkeit einräumt, ein „Paket“ zu buchen, um mehrere Services günstiger zu bekommen.

Nachrichten im Abo

Neben dem Videostreaming-Service wird außerdem die Präsentation eines Abo-Angebots für Nachrichten erwartet. Apple hatte das Unternehmen Texture aufgekauft. Es gab Aufregung um den Service, da der iPhone-Hersteller gerne 50 Prozent des Umsatzes haben wollte. Die war jedoch auch wieder nur ein Sturm im Wasserglas. Denn die Verträge stammen noch aus der Zeit von Texture und Apple wäre schön blöd gewesen, hätte es auf einmal deutlich andere Konditionen verhandelt.

Auch ein Magazin-Abo wird Apple vermutlich vorstellen
Auch ein Magazin-Abo wird Apple vermutlich vorstellen (Bild: Charisse Kenion)

Unter dem Strich ergibt sich momentan folgendes Bild: Vor allem Magazine wird es zu abonnieren geben, wohingegen Zeitungen sich größtenteils gegen das Umsatzmodell wehren, sieht man vom Wall Street Journal ab.

Als Preis sind etwa 10 US-Dollar im Gespräch. Die Befürchtung ist, dass das Angebot zunächst nur angelsächsischen Kunden zur Verfügung stehen wird, da schon Texture ausschließlich mit englischsprachigen Inhalten hantierte.

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Spannend wird es jedenfalls. Glaube ja an einen Apple-Membersclub. Ein Abo für alles.

Bei den Preisen der Hardware müßte man automatisch Mitglied sein und alle Angebote
kostenlos erhalten

...irgendwann läuft es auf ein Mega-Abo hinaus. Hardware, Apps, Music, Videos, Games all inclusive für (ab) 99€ im Monat!

Wann ist das Event? Vermisse das Datum in einem Artikel „Alles was ich wissen muss“

Vielleicht haben Sie es überlesen. Es steht relativ zu Beginn: "Wir werden es am kommenden Montag um 18 Uhr unserer Zeit erfahren, wenn Apple sein Event im Steve Jobs Theatre auf dem Apple Campus abhält."