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iPhone 14: Diese Leaks haben sich als falsch herausgestellt

Apple hat das iPhone 14 offiziell vorgestellt und damit ist jetzt auch klar, welche vorherigen Leaks stimmten und welche nicht. 

Von   Uhr

Mehr als ein Jahr gab es Gerüchte um das iPhone 14. Natürlich können nicht alle stimmen, da sich verschiedene Leaker nicht selten widersprachen. Dies macht einmal mehr deutlich, dass nicht alle gute Verbindungen zu Apple vorweisen können. Etwa Bloomberg Mark Gurman sagte in der Vergangenheit viel korrekt voraus und schuf sich dadurch eine gute Reputation. Er sagte schon Wochen vor der offiziellen Bekanntgabe, dass Apple am 7. September ein Event abhalten wird oder brachte auch im Frühjahr die „Apple Watch Ultra“ ins Gespräch, deren Namen er zwar damals nicht wusste, die er aber als Uhr für Abenteurer beschrieb, die besonders robust ist. Das sind nur zwei Beispiele aus jüngerer Zeit. Allerdings gibt es auch immer wieder „Experten“, die Informationen in Umlauf bringen, die sich nicht bewahrheiten. 

Das iPhone 14 wird wieder flach – ohne Kamerabuckel

Jon Prosser ist viel auf Twitter und YouTube unterwegs und verbreitet seit wenigen Jahren Apple-Leaks. Allerdings hat er eine sehr gemischte Trefferquote. Einmal ist er allen voraus und dann liegt er wieder total daneben – so auch im Falle des iPhone 14. Er sagte noch kurz vor der Vorstellung des iPhone 13 voraus, dass Apple das iPhone 14 Pro Max mit einer flachen Rückseite daherkommt, während es runde Tasten für die Lautstärke sollte. Auch zum von Prosser angekündigten Redesign der Lautsprecher und Mikrofone kam es bekanntlich nicht. 

iPhone 14: Ein Modell ohne Anschlüsse – ProMotion für alle

Apple hat zwar bei den US-Modellen den SIM-Karten-Slot wegrationalisiert, aber der Lightning-Port bleibt weltweit erhalten. Zuvor hieß es nämlich, dass der iPhone-Hersteller schon ab 2021 mindestens ein Modell ohne Anschlüsse bieten könnte und sich völlig auf drahtlose Technologien verlässt. Ob es in nächster Zeit bei einem Nachfolger dazu kommt, bleibt abzuwarten. Immerhin ist das Unternehmen bald dazu gezwungen, USB-C zu verwenden. Allerdings könnte Apple diesen Zwang umgehen, wenn man sämtliche Ports entfernt.

Noch bevor Apple im vergangenen Jahr das iPhone 13 Pro mit 120-Hz-Display einführte, hieß es von The Elec, dass das Unternehmen die Technologie auf die gesamte Reihe des neuen iPhone 14 anwenden wird. Allerdings war auch dies eine Ente, während Apple mittels verbesserter LTPO-Technologie das Display bei den Pro-Modellen weiter verbesserte und damit den Abstand zum Standardmodell weiter vergrößerte.

Kein Titanrahmen, Wi-Fi 6E, 2 TB Speicher

Mehrfach hieß es aus verschiedenen Quellen, dass Apple mit Materialien herumexperimentiert und auch ein Gehäuse aus Titan getestet hat – zumindest für die Pro-Modelle. Erst kurz vor der Keynote wurde klar, daraus wird nichts. Ein Insider begründete dies, dass die Kosten für Apple und damit die Endkund:innen entsprechend hoch ausfallen. Zudem soll die Massenproduktion mit dem Material aufwendiger sein, sodass man unter Umständen die gewünschten Stückzahlen nicht pünktlich erreicht hätte. 

Anders war es bei Wi-Fi 6E. Hier erwarteten alle noch bis zur letzten Minute, dass Apple den neuen Funkstandard für eine besonders hohe Übertragungsrate integriert, der zudem bessere Reaktionszeiten liefert. Von Experten wird die Technologie als essenziell für das spekulierte AR/VR-Headset, das im kommenden Frühjahr vorgestellt werden soll. Weshalb sich Apple dagegen entschied, ist ungewiss.

Übrigens hieß es auch, dass Apple den Pro-Modellen mehr Speicher spendieren könnte. Allerdings erhöhte das Unternehmen weder den Basisspeicher von 128 GB auf 256 GB noch gibt es eine Option auf 2 TB. 

Eine besondere Vorhersage haben wir noch: Bereits im April 2021 sagte Analyst Ming-Chi Kuo voraus, dass das iPhone 14 keine Mini-Variante mehr erhalten wird, aber dafür ein neues Modell mit 6,7"-Display, während Apple für die Pro-Modelle eine 48-Megapixel-Kamera plant. Beides wurde durch Apple in der vergangenen Woche bestätigt.

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Und was heißt das in Zukunft?
Genau, einfach die Klappe halten und warten, bis Apple die neuen Produkte offiziell vorstellt.
Wäre ne Idee, oder ?

Wär doch arg langweilig.

Besser were es die Klappe zuhalten ( Schweigen ist gold , Reden ist Silber )

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