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iPhone 14 und MagSafe: So funktioniert die Technologie

Mit dem iPhone 12 brachte MagSafe zurück und erlaubt damit schnelles drahtloses Laden. Wir verraten dir, was du jetzt über die Technologie wissen solltest.

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Langjährigen Apple-Nutzern ist MagSafe bekannt sein, da ihn Apple lange für den Ladeanschluss seiner MacBook-Modelle verwendete und seit Ende 2022 wieder nutzt. Das Netzteil verbindet sich per Magnet mit dem Ladeport. Bliebst du am Kabel hängen, fiel der Laptop nicht herunter, sondern der Stecker löste sich einfach vom Gerät. Schaden verhindert. Es ist gewissermaßen ein „MacSafe“. Mit der Einführung von USB-C verschwand der geliebte Anschluss vom Mac und der Name blieb nun einige Jahre ungenutzt.

Was kann MagSafe am iPhone?

Mit MagSafe schafft Apple eine praktische Schnittstelle für Zubehör, die sich äußerst vielseitig verwenden lässt. Die Funktionsweise ist dabei schnell erklärt. In der Rückseite der Apple-Smartphones befindet sich seit 2017 eine Spule, die das drahtlose Laden erlaubt. Bereits in der iPhone-12-Reihe erweiterte sie Apple durch weitere Komponenten wie einen Ring aus Magneten. Außerdem integrierte Apple einen NFC-Chip, der angeschlossenes Zubehör erkennen soll. Der verbaute Magnet sowie dessen Anordnung sorgt dafür, dass das MagSafe-Zubehör, welches ebenfalls mit diesem Magnetring ausgestattet ist, haftet und sich automatisch ausrichtet, damit es optimal sitzt. Apple zufolge lassen sich sogar mehrere Accessoires wie eine Hülle und ein Ladegerät übereinander nutzen.

Ein großer Vorteil für drahtloses Laden

Ein wichtiger Anwendungsbereich stellte das drahtlose Laden dar. Bislang ist es nicht immer einfach auf einer Qi-Ladematte die richtige Position zu treffen, damit das Gerät richtig oder überhaupt lädt. Mit MagSafe umgehst du das Problem. Wie bei der Apple Watch soll sich der Magnet automatisch an das Gehäuse anziehen und sofort die richtige Position für das beste Ladeerlebnis einnehmen. Dies macht den Ladevorgang besonders effizient, sodass Apple diesem Zubehör eine Ladegeschwindigkeit von bis zu 15 Watt erlaubt. Ausnahmen sind das iPhone 12 mini und iPhone 13 mini, die bei 12 Watt ihr Limit erreichen. Bei normalen Qi-Ladern setzt Apple die Grenze sogar schon bei 7,5 Watt. Während Apple mit dem „MagSafe Ladegerät“ und dem „MagSafe Duo Ladegerät“ eigene Produkte anbietet, dürfen auch Drittanbieter die Schnittstelle verwenden und machen regen Gebrauch davon.

Hüllen und andere Accessoires

Neben der verbesserten Ladefunktion soll auch Zubehör wie Hüllen mit MagSafe kompatibel sein. Dadurch ist ein schnellerer Wechsel möglich und du musst das Gerät nicht mehr so fest in die Hülle drücken. Apple bietet dazu speziell entwickelte Hüllen an, die ebenfalls über einen Magneten verfügen und dadurch auch weitere Accessoires an der Rückseite erlauben. Zusätzlich verkauft Apple auch eine externe MagSafe Batterie, die du einfach anbringen kannst und die dein iPhone drahtlos mit Energie versorgt. Zudem bieten zahlreiche Anbieter ähnliche Geräte oder Halterungen an. Etwa Moment hat Kamerazubehör im Angebot, während viele andere Hersteller auf Ladelösungen und Halter für Fahrrad, Auto oder Schreibtisch setzen.

Was haltet ihr von MagSafe am iPhone? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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