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Apple stellt neues iPad Pro mit Mini-LED-Display vor: Das musst du jetzt wissen

Das neue iPad Pro ist da: Apple hat die neueste Generation der Pro-Tablets vorgestellt und verspricht neben einem neuen Apple Pencil mehr Leistung und ein gänzlich neues Display. 

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2020 kündigte Apple das neue iPad Pro ohne größere Show an. Dies lag vor allem an der beginnenden Pandemie, die eine Durchführung eine Keynote verhinderte. Mittlerweile hat sich das Unternehmen damit arrangiert und hält Veranstaltungen als Digital-Events mit voraufgezeichneten Material ab. Als Highlight des April-Events stellte Apple das neue iPad Pro vor.

Auf einen Blick: Das ist neu beim iPad Pro 2021

  • M1-Chip
  • 12,9-Zoll-Modell mit Mini-LED-Display
  • Center Stage
  • 5G
  • Thunderbolt 3
  • Bestellbar ab 30.04.

Design und Display

Nach dem großen Upgrade in 2018 änderte Apple auch in der dritten Iteration nur wenig am bisherigen Design. Damit setzt Apple weiter auf Kanten, die mittlerweile auch beim iPad Air sowie den aktuellen iPhone-Modellen angekommen sind und die Optik dominieren.  

Natürlich fällt wieder das große Display mit den schmalen Rändern ins Auge. Potenzielle Käufer haben weiterhin die Wahl zwischen zwei Displaygrößen : 11 Zoll und 12,9 Zoll. Dabei gibt es neben der Größe einen wichtigen Unterschied. Das kleine 11"-Modell besitzt weiterhin ein Liquid Retina Display, das zwar den großen P3-Farbraum sowie das True-Tone-Feature, aber der Kontrast reicht nicht an das neue Mini-LED-Display des 12,9" iPad Pro heran. Apple nennt es Liquid Retina XDR und  setzt damit neue Maßstäbe bei der Bildqualität, ohne dass ein teures OLED-Display zum Einsatz kommen muss. Jedoch könnte das neue Display schnell für Lieferprobleme sorgen

iPad Pro 2021
iPad Pro 2021 (Bild: Apple)

Leistung und Speicheroptionen

Schon mit dem A14 Bionic in den iPhone-12-Modellen versprach Apple einen deutlichen Leistungsunterschied im Vergleich zur Konkurrenz. Dank seiner hohen Effizienz sorgt er für längere Akkulaufzeiten. Allerdings setzt Apple beim 2021er iPad Pro nicht auf den normalen A14 Bionic. Stattdessen kommt der M1-Chip zum Einsatz. Damit befindet sich das iPad Pro auf Niveau eines iMacs, MacBook Pro, MacBook Air und Mac mini. Daher ersetzt Apple den normalen USB-C-Port durch einen Thunderbolt-3-Anschluss, wodurch zahlreiches Zubehör vom Mac nun auch am iPad Pro funktioniert. 

Apropos Leistung: Das neue iPad Pro bringt auch optional 5G mit. Dadurch klappt der Workflow auch unterwegs im Handumdrehen. 

Das neue iPad Pro kommt in beiden Basisausführungen mit mindestens 128 GB daher. Daneben können sich Kunden auch für 256 GB, 512 GB, 1 TB  und 2 TB entscheiden, was den Preis weiter in die Höhe treibt.  Je nach Speicheroption integriert Apple zudem unterschiedlich viel Arbeitsspeicher. Laut dem Unternehmen soll es bis zu 16 GB RAM besitzen. 

Dual-Kamera mit LiDAR-Scanner bekommt Verstärkung

Obwohl das iPad Pro das Pro im Namen trägt, kommt es im Gegensatz zu den Pro-Modellen des iPhones noch immer ohne Triple-Kamera aus. Schon mit dem Vorgänger führte Apple zusätzlich zum standardmäßigen Weitwinkelobjektiv ein neues Ultraweitwinkel-Objektiv ein. Die Aufnahmequalität der Mikrofone soll Studioqualität erreichen und sich zum Aufzeichnen von Unterhaltungen – etwa Podcasts – eignen.

iPad Pro mit Center Stage
iPad Pro mit Center Stage (Bild: Apple)

Wie schon beim iPhone 12 Pro sorgt der LiDAR (Light Detection and Ranging) Scanner für eine bessere räumliche Erkennung. Der Scanner bestimmt Distanzen, indem er misst, wie lange es dauert, bis Licht ein Objekt erreicht und wieder zurückkommt. Das ganze soll auf bis zu 5 Meter Entfernung funktionierten und nur wenige Nanosekunden dauern – drinnen wie draußen. Dies soll die digitale Porträtfotografie verbessern und gleichzeitig imposantere AR-Erlebnisse vermitteln.

Apple legte den Fokus jedoch besonders auf die Frontkamera. Die TrueDepth-Kamera bekommt eine neue Ultraweitwinkelkamera mit 12 Megapixeln und einem Bildwinkel von 120 Grad. Apple nennt das neue Feature „Center Stage“. Bei FaceTime-Anrufen verfolgt dich die Kamera und hält dich immer im Fokus. Kommt eine weitere Person hinzu, dann versucht die Kamera auch diese im Bild zu halten.

Accessoires im neuen Look

Das neue Display, die Kamera und der Chip sind natürlich nicht die einzigen Highlights. Apple kündigte an, dass auch das Magic Keyboard eine kleine Überarbeitung erfährt. Nach seiner Veröffentlichung in 2020 ist es demnächst auch in einer weißen Farboption verfügbar.

Magic Keyboard auch in weiß verfügbar
Magic Keyboard auch in weiß verfügbar (Bild: Apple)

Preis und Verfügbarkeit

Das kleine 11" iPad Pro ist mit 128 GB Speicher ab 879 Euro im Handel erhältlich und kann bis zu 2.579 Euro kosten, wenn man sich für 2 TB Speicherplatz entscheidet. Die „Wi-Fi + Cellular“-Ausführung startet bei 1.049 Euro und kostet in der größten Speicheroption 2.259 Euro.

Das 12,9-Zoll-Modell beginnt bei 1.199 Euro mit 128 GB und Wi-Fi. Mit 2 TB werden dann 2.409 Euro fällig. Setzt man auf die Variante mit mobilen Daten greift man nochmals tiefer in die Taschen. Mit der Option geht das iPad Pro erst ab 1.369 Euro über die Ladentheke, während in der High-End-Ausführung mit 2 TB Speicher 2.579 Euro fällig werden.

Der Vorbestellstart ist der 30. April, während die Auslieferung wohl erst ab Mitte Mai erfolgen soll.

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