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7 Hardware-Gadgets ab 16 Euro im Kurztest

Jeden Monat testen wir neue Hardware und Apple-Gadgets. Heute schauen wir unter anderem zurück in die Achtzigerjahre und prüfen True-Wireless-Kopfhörer, die sich an der magischen 100-Euro-Grenze versuchen.

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Rubik’s Connected

Der Rubik’s Connected
Der Rubik’s Connected (Bild: Hersteller)

Erfunden vor rund 50 Jahren, ist das bunte Drehpuzzle heute noch ein gern gesehener Sparringspartner im Denksport-Ring. Der „Rubik’s Connected“ ist auf den ersten Blick ein ganz normaler Zauberwürfel – gelöst ist das Puzzle nach wie vor, wenn alle sechs Seiten vollständig in einer Farbe funkeln.

Dazu muss der aus kleineren Würfelchen bestehende Plastikkubus immer wieder ineinander verdreht werden. Der Sechsflächner lässt sich zwar irgendwann auch durch wildes Herumprobieren lösen, erfolgversprechender ist aber der Einsatz von Hirnschmalz. Hier kommt die App ins Spiel, die den Würfel via Bluetooth mit dem Smartphone verbindet.

Das Zusammenspiel aus iPhone und Rubik’s Connected veranschaulicht in einem ersten Schritt Lösungsstrategien. Dank der Eingabe des Ist-Zustands des Würfels und von Bewegungssensoren lässt sich der Würfel nicht nur schnell lösen, auch der Einstieg in die Welt des „Rubik’s Cube“ wird vermittelt.

Zum Training kann man sich im „Speedcubing“ beweisen: Wer hat den Würfen am schnellsten gelöst? Eine Handvoll Minispiele und eine Bestzeitenlisten runden die Neuauflage des Klassikers ab.

Fazit: Nicht nur eine Anleitung, sondern ein ganzes „Trainingslager“ für Zauberwürfel-Enthusiasten!

Powerline 3 Flow

Der Powerline 3 Flow besitzt ein flexibles Innen- sowie Außenmaterial.
Der Powerline 3 Flow besitzt ein flexibles Innen- sowie Außenmaterial. (Bild: Hersteller)

Lade- und Datenkabel: Apples Ladekabel entpuppen sich im Alltag mitunter als „Sollbruchstelle“. Anker bietet mit dem „Powerline 3 Flow“ eine ebenso gute wie preiswerte Alternative an. Das USB-C-auf-Lightning-Kabel verfügt über einen weichen Silikonmantel. Der ist angenehm flexibel, der Stecker gut vor Knicken geschützt.

Toll ist die Auswahl an Farben und Längen: Es mag übertrieben klingen, aber die 180 Zentimeter lange Variante verändert das eigene Leben zum Besseren und macht es unabhängiger von der direkten Nähe zu einer Steckdose.

Fazit: Vollwertiger, aber dennoch günstigerer Ersatz für Apples Originalladekabel.

Ultra Clear

Die Ultra Clear soll deine Apple-Watch vor Kratzern schützen.
Die Ultra Clear soll deine Apple-Watch vor Kratzern schützen. (Bild: Hersteller)

Schutzfolie: „Wer sein Rad liebt, der schiebt“ – in ähnlichem Sinne werden Apple-Produkte in Schutzfolien gehüllt: Kratzer und andere Macken in der teuren Hardware tun nun mal weh. Die „Ultra Clear“- Folie für die Apple Watch schützt deren Front vor den Widrigkeiten des Alltags und ist primär für Besitzer der Aluversion mit weniger kratzresistentem Display eine Option.

Die blasenfreie Aufbringung erfordert Geduld, das Bediengefühl leidet ein wenig unter der ungewohnten Oberfläche der Folie. Die Ränder liegen leider weiterhin frei.

Fazit: Teure Markenfolie, die einen großen Teil des Displays verlässlich schützt.

Bleujour eSSD 12

Der eSSD 12 ist unglaublich nützlich für den Transport.
Der eSSD 12 ist unglaublich nützlich für den Transport. (Bild: Hersteller)

Externe SSD: Auf den ersten Blick erinnert die Behausung für NVMe-Speicher der Firma Bleujour an einen Textmarker. Bunt ist sie auch: In fünf Farben bieten die Franzosen den handlichen Stick an, der seine Verbindung zum Mac per USB-C-Schnittstelle findet.

Hier kamen wir auf eine Lesegeschwindigkeit von knapp 780 MB pro Sekunde, beim Schreiben von Daten haben wir etwa 1 GB pro Sekunde messen können. Dies sind sehr respektable Werte. Die „Bleujour eSSD USB-C 12“ ist in Speicherkapazitäten zwischen 256 GB und 2 TB erhältlich.

Fazit: Ein flinker, robuster und handlicher SSD-Speicher mit geringer Wärmeentwicklung und Hingucker-Effekt.

Joby Standpoint

Joby Standpoint: Eine Handyhülle mit eingebauten Alu-Stativbeinen.
Joby Standpoint: Eine Handyhülle mit eingebauten Alu-Stativbeinen. (Bild: Hersteller)

Tripod: Für Videokonferenzen besitzt das iPhone schlicht die weitaus bessere Kamera als der Mac. Wäre da nicht das Problem der sicheren Platzierung. Der Joby Standpoint kann helfen: Die für alle iPhone-Modelle bis hoch zum 12er erhältliche Kombination aus Hülle und Tripod vermag dank ihrer drei Alu-Stativbeine die Ausrichtung in den ungewöhnlichsten Winkeln.

Die Beine sind steif genug für den sicheren Stand, aber flexibel genug für die schnelle Einstellung. Ein Einschub erlaubt die Integration eines hauseigenen Wavo-Zusatzmikrofons nebst Windschutz.

Fazit: Eine klasse und stabil umgesetzte Idee für Videokonferenzen und Selfies.

Indy Fuel

An der magischen 100-Euro-Grenze versuchen sich Skullcandys In-Ears.
An der magischen 100-Euro-Grenze versuchen sich Skullcandys In-Ears. (Bild: Hersteller)

Kopfhörer, Tracker und App – wer die Indy Fuel kauft, erhält ein Paket aus drei Komponenten geschnürt. Denn die in Schwarz und Grau angebotenen AirPods-Konkurrenten aus Utah enthalten einen Tile-Chip, der sie bei Verlust oder Diebstahl mit der zugehörigen App auffindbar macht.

Einmal per Bluetooth 5 gekoppelt, lassen sie sich mithilfe der Skullcandy-App weiter konfigurieren. Praktisch: Die Equalizer-Einstellungen sind auf drei Anwendungen reduziert: Musik, Podcast und Film stehen bereit, um Höhen und Bass zu optimieren. Ein Ambient-Modus lässt Außengeräusche an den ansonsten auch trotz fehlender ANC-Funktion gut isolierenden In-Ears vorbei.

Schade hingegen: Anders als bei einigen seiner Over-Ears erlaubt Skullcandy kein individualisiertes Klangprofil. Der Klang ist durchgehend gut, auch wenn das Bassfundament nicht an unseren Geheimtipp, die Padmate Pamu Quiet, heranreicht.

Die Räumlichkeit stimmt. Sehr überzeugend ist der Sitz besonders in Verbindung mit den „Stability-Gels“: Kleine Silikon-Finnen platzieren sich in der Ohrmuschel und verhindern auch bei bewegungsintensiven Sportarten das Herausfallen.

Fazit: Ein empfehlenswerter „Kabelfreier“ besonders für sportliche Naturen.

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