Die Profibastler von iFixit haben Apples neue AirTags auseinandergenommen. Die Finde-Anhänger können von Anwender:innen geöffnet werden, um die eingebaute Knopfzelle auszutauschen, die bei normaler Benutzung nach Apples Angaben ein Jahr lang durchhalten soll.
Weiter wird der normale Anwender seine AirTags wohl kaum zerlegen, iFixit ließ sich davon natürlich nicht abhalten. Um die AirTags vollständig zu öffnen, mussten sie in einen Schraubstock eingespannt und mit einigen Plastikwerkzeugen geöffnet werden.
Besonders aufwändig erscheint uns die Konstruktion des Lautsprechers zu sein: Das Gehäuse ist der Lautsprechertreiber, wobei die Unterseite einen magnetischen Part enthält. Dieser ragt in die Logikplatine hinein, in der eine Kupferspule eingebaut wurde. Die Membran besteht aus der Kunststoffabdeckung, in der sich die Batterie befindet.
Die AirTags haben bekanntlich kein Loch, mit dem sie mit einer Schnur an andere Gegenstände gehängt werden können. iFixit warnt in diesem Zusammenhang vor zuviel Bastelfreude: Ein selbst gebohrtes Loch an der falschen Stelle macht die Lautsprecher unbrauchbar. Trotzdem hat dies ein Bastler schon erfolgreich gemacht.
iFixit ist mit der Zerlegung noch nicht ganz fertig und will auch noch die Logikplatine der AirTags untersuchen.
Außerdem wurden die AirTags aber auch Modelle der Konkurrenz schon einmal unter ein Röntgengerät gestellt, um die Konstruktion näher zu beleuchten. Dabei zeigte sich, dass das Modell Tile Mate und das Galaxy SmartTag innen noch viel ungenutzten Platz aufweisen, während bei den AirTags kaum noch Spielraum vorhanden ist.
Ultrabreitband-Technik macht die AirTags smart
Der Grund: Apple verwendet nicht nur Bluetooth, sondern auch die Ultrabreitband-Technik, die natürlich auch Platz benötigt. Bei den Testgeräten der Konkurrenz wird diese nicht eingesetzt. Alle Geräte sind mit einer Knopfzelle ausgerüstet. Apple und Samsung nutzen eine CR2032 Batterie, während im Tile Mate eine CR1632 Batterie steckt.

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