Sony IMX318

Kommt Sonys 22-Megapixel-Sensor ins iPhone 7s?

Sony hat mit dem IMX318 einen besonders kleinen und leistungsfähigen Bildsensor für Smartphones vorgestellt, der auch hervorragend in das iPhone passen würde. Der IMX318 nimmt 22,3 Megapixel auf und soll einen besonders schnellen Autofokus ermöglichen.

Von   Uhr

Sony hat mit dem IMX 318 einen neuen Sensor für Smartphone-Kameras vorgestellt, der ab Mai 2016 an die ersten Kunden ausgeliefert werden soll. Das dürfte zwar ein bisschen zu spät für das iPhone 7 sein, das vermutlich im September 2016 vorgestellt wird, aber für das iPhone 7s im kommenden Jahr wäre der Sensor genau richtig.


Der IMX318 im Format 1/2,6 Zoll gehört zur Exmor-RS-Reihe und soll einen besonders schnellen Autofokus unterstützen. Er ist etwas kleiner als der Vorgänger IMX 230 (1/2,3 Zoll) und besitzt dennoch eine höhere Auflösung, d.h. die einzelnen Bildpunkte müssen deutlich kleiner sein. Sie sind nur noch einen Mikrometer breit.

Der Sensor unterstützt eine dreiachsige Bildstabilisierung, um Verwackler auszugleichen. So sollen nicht nur Bewegungen in vertikaler und horizontaler Richtung sondern auch Drehbewegungen ausgeglichen werden, allerdings nur elektronisch und nicht mechanisch. Besonders bei Videos soll das Bild so wesentlich ruhiger sein.

Videos können in 4K-Auflösung (3840 x 2160) mit 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet werden. Bei Full-HD sind es bis zu 120 Bilder pro Sekunde. Bei 720p sollen es gar 240 Bilder pro Sekunde sein.

Der Autofokus soll innerhalb von nur 0,03 Sekunden scharf stellen können, allerdings nur, wenn es in der Umgebung recht hell ist. Der Wert wird nur ab 2.000 Lux aufwärts erreicht, bei schlechterem Licht arbeitet der Autofokus auch langsamer.

Sony verkauft Exmor-RS-Bildsensoren an Apple, HTC, Samsung und zum Beispiel auch an OnePlus.

Mehr zu diesen Themen:

Diskutiere mit!

Hier kannst du den Artikel "Kommt Sonys 22-Megapixel-Sensor ins iPhone 7s?" kommentieren. Melde dich einfach mit deinem maclife.de-Account an oder fülle die unten stehenden Felder aus.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.