AirTag 2 Teardown

AirTag 2: Teardown enthüllt versteckte Änderungen im Inneren

Äußerlich identisch, innen komplett überarbeitet: Ein Teardown offenbart die versteckten Änderungen im neuen AirTag 2 – von dünnerer Platine bis zum fest verklebten Lautsprecher.

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Apple hat beim AirTag der zweiten Generation eine Reihe bemerkenswerter interner Änderungen vorgenommen, wie ein Teardown-Video von Joseph Taylor zeigt. Äußerlich ist das neue Modell praktisch nicht vom Original zu unterscheiden und verwendet weiterhin eine Standard-CR2032-Knopfzelle. Die einzigen visuellen Unterschiede finden sich auf der Rückseite: Der Text erscheint nun komplett in Großbuchstaben und listet IP67-Wasser- und Staubschutz sowie NFC- und „Wo ist?“-Unterstützung auf.

Quickread: Auf einen Blick
  • Das AirTag 2 hat eine dünnere Hauptplatine mit anders positionierten Batteriekontakten und zusätzlichen Testpunkten.
  • Der Lautsprechermagnet ist nun deutlich fester verklebt, was Modifikationen erschwert und Anti-Manipulationsmaßnahmen vermuten lässt.
  • Der Signalton hat sich von der Note F zu G geändert, und die Verpackung wurde komplett überarbeitet.

Dünnere Platine und neue Testpunkte

Die Hauptplatine im AirTag 2 ist sichtbar dünner als im Vorgängermodell. Die Batteriekontakte sind in einem anderen Winkel positioniert, und das neue Board verfügt über zusätzliche Testpunkte, die wahrscheinlich mit der Fertigung oder Diagnose zusammenhängen. Taylor bemerkte auch neue Markierungen im Batteriefach, darunter eine QR-Code-ähnliche Grafik.

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Verbesserter Lautsprecher mit stärkerer Befestigung

Auch die Lautsprechereinheit wurde überarbeitet. Die in die Kunststoffhülle eingebettete Lautsprecherspule erscheint etwas größer als beim AirTag der ersten Generation, während der Lautsprechermagnet deutlich fester befestigt ist. Beim Original ließ sich der Magnet relativ leicht entfernen, was Modifikationen ermöglichte. Im neuen Modell ist der Magnet deutlich sicherer verankert und erfordert spürbar mehr Kraft zum Entfernen.

Ultra Wideband (UWB) erklärt!

Ultra Wideband ist eine Funktechnologie, die extrem kurze Funkimpulse über ein breites Frequenzspektrum sendet. Sie ermöglicht präzise Abstandsmessungen zwischen Geräten auf wenige Zentimeter genau. Apple nutzt UWB im AirTag 2 für die Präzisionssuche, mit der sich verlorene Gegenstände zentimetergenau orten lassen.

Taylor spekuliert, dass der verstärkte Einsatz von Klebstoff mit Anti-Manipulationsmaßnahmen zusammenhängen könnte. Trotz der Entfernung von Lautsprecherspule und Magnet konnte das Gerät noch mit seinem iPhone verbunden werden, was darauf hindeutet, dass Apple keine Firmware-Sperre oder Warnung bei physischen Modifikationen eingebaut hat.

Höherer Ton beim Signalton

Nach der Kopplung mit einem iPhone gibt das AirTag einen „etwas höheren Ton“ von sich als das Original. Ein Nutzer auf X hat festgestellt, dass sich der Signalton von der Note „F“ zur Note „G“ geändert hat.

Überarbeitete Verpackung

Apple hat auch die Verpackung des AirTag aktualisiert und verwendet eine neu gestaltete Box mit schmalerer Form und aktualisiertem Frontdesign. Der gedruckte Text auf der neuen Box erscheint durch UV-Druck leicht erhaben, und sie verfügt nun über Papierklebeband-Laschen. Im Inneren der Box ist die Pappeinlage mit den AirTags nun einfacher gestaltet, mit einer einzelnen Papierlasche, die einen Deckel über dem Tablett mit den AirTags hält, die nun in einer Reihe von vier angeordnet sind. In der ursprünglichen Verpackung saßen die AirTags in einem doppelt gefalteten Folio in Zweierreihen.

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