Geekbench 3

iPad Pro Benchmark: Schneller als ein MacBook

Dass das iPad Pro dank seines A9X-Prozessors leistungsstärker sein würde als andere iOS-Geräte war abzusehen. Wie leistungsstark das iPad Pro jedoch wirklich ist, zeigt ein erster Benchmark mit dem Programm Geekbench 3: Das iPad Pro ist schneller als das 12 Zoll-Retina-MacBook und in einer Kategorie auch gleichauf mit dem MacBook Pro 13 Retina von 2015. Zumindest leistungsmäßig scheint das Gerät somit tatsächlich ein Notebook-Ersatz zu sein.

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Nur einen Tag nachdem der Verkauf des iPad Pro begonnen hatte, sind die ersten Benchmarks eingetrudelt – und die haben es in sich: Ersten Ergebnissen zufolge ist das iPad Pro so leistungsstark wie ein MacBook. Im Single-Core-Benchmark von Geekbench 3 erzielte das iPad Pro eine Wertung von 3.233 Punkten, im Multi-Core-Benchmark 5.498 Punkte.

Zum Vergleich: Bei den mobilen Geräten kommt dem iPad Pro lediglich das iPhone 6s auch nur Ansatzweise nahe. Aber auch das erzielt in beiden Benchmarks rund ein Drittel weniger Punkte als das iPad Pro. Das iPad Air 2 ist zumindest im Multi-Core-Benchmark nur knapp 1.000 Punkte hinter dem iPad Pro platziert, wird im Single-Core-Benchmark jedoch deutlich abgehängt.

Die US-amerikanische Webseite Ars Technica hat das iPad Pro deshalb auch mit den MacBooks verglichen, da die anderen iOS-Geräte einfach keine Konkurrenz darstellen. Das Ergebnis überrascht: Dass das iPad Pro sowohl im Multi- als auch im Single-Core-Benchmark schneller als das MacBook mit 12 Zoll-Retina-Display ist, war noch abzusehen. Das iPad Pro liegt im Single-Core-Benchmark jedoch auch gleichauf mit dem 13 Zoll-Retina-MacBook Pro von 2015 und dem Surface Pro 4. Auch im Multi-Core-Benchmark landet das iPad Pro vor dem MacBook mit 12 Zoll-Retina-Display, aber dann doch etwas deutlicher hinter dem 13 Zoll-Retina-MacBook Pro von 2015 und dem Surface Pro 4, die 7.049 Punkte und 6.752 Punkte respektive erzielen.

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Einen ARM mit einem x86 zu vergleichen erinnert an Äpfel und Birnen. Da hätte ich nun doch ein wenig mehr technische Kompetenz erwartet...

Seit Jahren sind auf den Apple-Fanseiten Benchmarks verpönt, da man immer darauf hinweist, das es eben nicht nur die Hardware-Power ist, die für die Verarbeitungsgeschwindigkkeit eines Gerätes steht. Zurecht übrigens: So schafft es das iPhone z.B. seit Jahren, trotz schwächerer Hardware die gleiche oder sogar eine bessere Alltags-Performance als seine Konkurenten auf die Strasse zu bringen, was vor allem an der Harmonie zwischen Hard-und Software liegt.
Kaum aber kommt ein Gerät von Apple auf den Markt, das gute Hardware-Benchmarks ermöglicht, wird diese Karte wieder aus dem Hut gezogen. Wenn schon, das müsstet ihr das auch in den Fällen machen, in denen Apple - Produkte in punkto Hardware-Benchmark schlecht abschneiden. Hier fehlt mir eine klare objektive Linie.

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