Apple Pay

Coin: Universale Kreditkarte ist zu spät

Die Coin Kreditkarte sollte einmal unsere Geldbeutel von zu vielen Bankkarten befreien und gleichzeitig auch Gutscheine abspeichern können. Das war vor zwei Jahren. Mittlerweile gibt es bereits die zweite Version der Coin-Karte. Allerdings kräht kein Hahn mehr nach dieser einmal sehr innovativen Erfindung, nachdem Apple im September 2014 Apple Pay gestartet hatte – Schade eigentlich, die Coin war sehr vielversprechend.

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Erinnert ihr euch noch an die Coin Universal Card? Für diejenigen, die das Gadget nicht kennen: Bei der Coin Universal Card handelte es sich um eine digitale Kreditkarte mit der ungefähren Form einer echten Kreditkarte, auf der verschiedene Bankkarten-, Kreditkarten-Informationen und Gutscheine abgespeichert werden konnten. Das Ziel der Macher hinter Coin war es, den Geldbeutel dünner zu machen, indem Nutzer ihre Karten auf Coin abspeichern und die eigentlichen Karten zu Hause lassen sollten.

Die Coin begann im Herbst 2013 als sehr interessantes und erfolgreiches Crowdfunding-Projekt. Erst im Spätsommer 2014 erhielten die Crowdfunding-Supporter von Coin jedoch ihre ersten Coin-Karten. Bei diesen handelte es sich allerdings um Beta-Versionen, die auch nur leidlich funktionierten.

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Kurze Zeit später startete Apple im September 2014 Apple Pay, das alle Funktionen von Coin und noch mehr beherrschte und keiner sprach mehr über Coin. Auch Samsung und Google haben in ersten Ländern eigene mobile Bezahldienste gestartet, die Coin überlegen sind.

Jetzt will das Unternehmen mit der Coin 2.0 erneut angreifen. Zwei Jahre nach dem ursprünglichen Crowdfunding-Projekt soll die digitale Kreditkarte die Welt erobern. Leider gehört diese zu erobernde Welt der Vergangenheit an. Die Coin-Karte ist für ein Zeitalter vor Apple Pay und Google Wallet gedacht. Schade eigentlich, wenn man bedenkt, wie toll die Coin einmal gewirkt hat.

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