Zum Ausprobieren

Apple bringt öffentliche Betas von iOS 15, iPadOS 15, watchOS 8 und tvOS 15

Die ersten Beta-Version von  iOS 15, iPadOS 15, watchOS 8 und tvOS 15 steht ab sofort allen registrierten Beta-Testern zur Verfügung.

Von   Uhr

Wer iOS 15 und iPadOS 15 vor dem offiziellen Release ausprobieren will, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Ihr könnt damit die neuen Funktionen ausprobieren, die viele Nutzer erst in einigen Monaten sehen können. iOS 15 beinhaltet Änderungen für FaceTime, neue Benachrichtigungen, die Funktion Focus für unterschiedliche Aktivitäten und SharePlay.

Wer sich am öffentlichen Betaprogramm anmelden will, kann das kostenlos über Apples Website tun. Daraufhin erhält man ein Profil, das auf dem Gerät installiert werden muss. Über die Software-Aktualisierung gibt es dann die neuen Betas.

Eine kleine Warnung: Wer iOS 15, iPadOS 15, watchOS 8 und tvOS 15 ausprobiert, sollte das nur mit Geräten tun, die nicht für die Arbeit essentiell sind. Es gibt immer wieder Berichte von Datenverlusten oder nicht mehr funktionierenden Geräten.

iOS 15 ist mit diesen Geräten kompatibel:

iPhone 12
iPhone 12 mini
iPhone 12 Pro
iPhone 12 Pro Max
iPhone 11
iPhone 11 Pro
iPhone 11 Pro Max
iPhone XS
iPhone XS Max
iPhone XR
iPhone X
iPhone 8
iPhone 8 Plus
iPhone 7
iPhone 7 Plus
iPhone 6s
iPhone 6s Plus
iPhone SE (1. Generation)
iPhone SE (2. Generation)
iPod touch (7. Generation)

Wer künftig Apple TV guckt, kann parallel  FaceTime-Unterhaltungen mit Shareplay durchführen und synchron mit dem Gesprächspartner Videos, Musik und Serien gucken und hören. Die Lautstärke passt sich automatisch an, sodass ihr euch weiter unterhalten könnt, während ihr zuschaut.

Über Facetime kann nun auch der Bildschirm geteilt werden. Das sorgt nicht nur für besseren Support sondern kann auch zum gemeinsamen Surfen und ähnlichen Aktivitäten genutzt werden. Die Funktion räumliches Audio sorgt dafür, dass die Stimmen bei Facetime-Anrufen so klingen, als kämen sie aus der Richtung, in der die jeweilige Person auf dem  Bildschirm positioniert ist.

Zudem wurde eine Rasteransicht eingeführt, die Personen in FaceTime-Anrufen in gleich großen Kacheln anzeigen. Der Sprecher wird  automatisch hervorgehoben. 
Der Porträt-Modus sorgt dafür, dass der Bildhintergrund unscharf gestellt wird. Außerdem soll die Funktion Voice Isolation Hintergrundgeräusche minimieren. 

Für FaceTime gibt es künftig auch eine Webversion und einen Link für Verabredungen zu Facetime-Sessions, der beispielsweise per E-Mail verteilt werden kann. 

Fotos in Nachrichten lassen sich als Collage oder als Bilderstapel anzeigen, den man durchblättern kann. 

Die Fokus-Funktion soll helfen, sich konzentrieren oder abzuschalten. Damit werden unterschiedlichen Zustände beschrieben, die nur die gewünschten Benachrichtigungen durchlassen. So soll die Belästigung gering gehalten werden. Nutzer können aus einer Liste von vorgeschlagenen Fokusoptionen wählen oder eigene erstellen. Zudem kann der eigene Status über iMessage weitergegeben werden, damit andere wissen, warum du gerade nicht antwortest. 

In Fotos kann Text per OCR erkannt werden - sogar vor der Aufnahme im Sucher. Die Texte können markiert und kopiert werden, um sie weiterzuverwenden. Die Texterkennung funktioniert auch bei bereits aufgenommenen Fotos. Auch die Übersetzungsfunktion ist damit nutzbar. 

Eine verbesserte Objekterkennung soll helfen, in den riesigen Fotomengen einzelne Bilder zu finden. Mit der Funktion Visual Look Up können weiter Informationen zu fotografierter  Kunst, Sehenswürdigkeiten, Natur, Bücher und Haustiere abgerufen werden. 

In der Health-App können Daten von Angehörigen gespeichert und mit Dritten geteilt werden. Außerdem wird eine Kennzahl zur Bewertung deines  Sturzrisikos ausgerechnet. Eine  Trendanalyse soll helfen Veränderungen deines  Gesundheitszustands über eine lange Zeit zu erkennen. 

Siri wird jetzt lokal auf dem Gerät durchrührt. Die Sprachfetzen werden nicht mehr an Apple übermittelt, was nicht nur eine schnellere Reaktion erlaubt sondern auch offline funktioniert und den Datenschutz verbessert. 

Die Funktion iCloud+ soll eine Art VPN bieten und helfen, die eigenen Daten vor Dritten zu schützen.  So können zufällige E-Mail-Adressen generiert werden, die von Apple an deinen persönlichen Posteingang weitergeleitet werden.

Zudem hat Apple die Wetter-App verschönert und bietet detailreichere Informationen zu  Niederschlags-, Luftqualitäts- und Temperaturdaten auf den Karten an. 

iPadOS 15

In iPadOS 15 können Widgets überall auf dem Homescreen platziert werden. Dazu kommen die Neuerungen aus iOS 15.

WatchOS 8

WatchOS 8 bringt eine verbesserte Atmen-App, die  wurde erweitert und heißt nun „Achtsamkeit“. Damit sollen auch neue Entspannungsmodi kommen. Die Schlaf-App erfasst nun zudem die Atemfrequenz. Ein neues Ziffernblatt auf Basis von Porträt-Fotos nutzt die enthaltenen Tiefeninformationen zur Trennung  von Vorder- und Hintergrundelementen und animiert die Bilder. Apple erlaubt es erst mals, Fotos mit der Nachrichten-App auf der Apple Watch auch zu verschicken. Er will, kann auch Animated-GIFs verschicken. Die Trainingsmodi auf der Uhr umfassen jetzt auch  Tai-Chi und Pilates. Und eine für Hobbyköche wichtigste Funktion kommt auch auf die Smartwatch: Mit watchOS 8 lassen sich jetzt mehrere Timer  stellen.

tvOS 15

Das neue Betriebssystem tvOS 15 sorgt für einige neue Funktionen bei der Set-Top-Box Apple TV. So kommt 3D-Raumklang zu der Box - wenn man die Apple-Kopfhörer AirPods Pro oder AirPods Max besitzt. Zuvor konnte Spatial Audio nur via iPhone und iPad genossen werden. Der HomePod mini kann als Lautsprecher für das Apple TV genutzt werden und Siri soll Inhalte auf dem Apple TV starten können.  Shareplay und Lossless Audio sollen ebenfalls auf das Apple TV kommen.

Mehr zu diesen Themen:

Diskutiere mit!

Hier kannst du den Artikel "Apple bringt öffentliche Betas von iOS 15, iPadOS 15, watchOS 8 und tvOS 15" kommentieren. Melde dich einfach mit deinem maclife.de-Account an oder fülle die unten stehenden Felder aus.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.