iPhone, iPad, Mac - überall lauern Probleme

Klagen wegen Qualitätsproblemen häufen sich - was ist bloß bei Apple los?

Zwei große neue Gerichtsverfahren in den USA wegen iPhone XR- und MacBook Pro-Fehlern; vermehrte Nutzerbeschwerden um AirPods, Tastaturen und Zubehör. Apple hat derzeit ein nicht zu unterschätzendes Problem mit der Qualität und der Endkontrolle neuer Produkte.

Von   Uhr

Jeden Tag ein neues Problem: Bei Apple läuft es nicht rund. Was die Kundenzufriedenheit zur Qualität der Produkte betrifft, gab es noch nie so viel offene Kritik und Klagen. Wie das Online-Magazin AppleInsider berichtet, starteten in den letzten Tagen gleich zwei große Gerichtsverfahren, bei denen Kunden um die Anerkennung von Material- und Designfehler kämpfen.

Schlechter Empfang

Bei einem Verfahren geht es um ein laut Kläger inadäquates Antennen-Design des iPhone XR. Hintergrund sind aufgetauchte Verbindungsprobleme, die von dem gewählten günstigeren 2x2 MIMO-Antennen-Design ausgehen sollen. Das Modul im iPhone XR hat zwei Empfangs- und zwei Sendeantennen, die im Vergleich mit den 4x4 MIMO-Antennen im iPhone X nicht mithalten können. In einer neuen Sammelklage wird nun behauptet, dass Apple Käufer absichtlich irregeführt hat, indem es die minderwertigen Antennen im iPhone XR verwendet hat, ohne beim Kauf darüber zu informieren. Das ist schon die zweite Sammelklage derart. 

Flexgate: Probleme beim MacBook Pro

In dem zweiten Verfahren soll geklärt werden, ob Apple versucht hat das „Flexgate“- oder „Bühnenlicht“-Problem beim MacBook-Pro-Modell ab 2016 zu vertuschen. Erst vor rund einem Jahr häuften sich die Fälle: Nutzer meldeten dabei, dass sie am unteren Displayrand helle Beleuchtungsprobleme hatten. Das rührte, wie sich schnell herausstellte von einem zu kurzen und zu dünnen Flexkabel her. 

In beiden Verfahren kämpfen Apple-Nutzer nun darum die Fehler als Produktions- und Designfehler anerkennen zu lassen um Schadensersatz zu bekommen.

Und noch mehr Probleme ...

Es gibt aber nicht nur Streitereien, die schon vor Gericht sind. Erst in zwei Wochen meldeten wir die vielen Fehler, die bei dem neuen iPad Magic Keyboard auffallen. Teilweise wurde sichtbar mangelhafte Ware ausgeliefert. 

Und zum Stichwort Keyboard: Apple hat sich nun nach Jahren voller Ärger endgültig von dem gescheiterten, anfälligen Butterfly-Tastaturen verabschiedet. Mit dem neuen MacBook Pro mit 13 Zoll und Magic Keyboard soll nun alles besser werden. 

Problem Software

Die Probleme sind nicht nur auf der Hardware-Seite: Neben Sicherheitslücken machten vor allem Meldungen die Runde, nach denen ein Update für die AirPods das Active Noise Cancelling verschlechtert hatte. Apple hat sich dazu schon geäußert, mit einer Aktualisierung nachgelegt und gibt Tipps, wie man nun wieder zur gewohnten Ton-Qualität zurückkommt. 

Das war natürlich nur ein kurzer Überblick zu aktuellen Problemen - und es gibt daneben auch sehr viel Gutes zu berichten. Dennoch muss die Frage erlaubt sein, was sich bei Apple ändern muss, damit der Konzern zu den gewohnten Qualitätsstandards zurückkehrt. Wie sieht es bei euch aus - habt ihr auch schon einmal ein "Montags-Gerät" erwischt oder seit enttäuscht, von den Problemen, die Apple (scheinbar) wissentlich in Kauf nimmt? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

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tja, leider, leider gibt es Details an denen man sich halt stößt, aber im Vergleich zu anderen Produkten finde ich die Technik von Apple immer noch besser.

Ich würde mir für die Zukunft von Apple wünschen schlicht direkter im Umgang mit Problemen und den Kunden zu sein und nicht dauernd zu behaupten, wir würden unser Telefon falsch halten.
An der Stelle könnte Apple noch einiges rausholen, wenn man schlicht zugibt das etwas nicht funktioniert und Lösungen bietet, anstatt abzuwiegeln.

Ich kann madda nur recht geben, Fehler können immer auftreten und Apple sollte offener damit umgehen. Im Allgemeinen ist Apple Produzent großartiger Hard- und Software, doch in letzter Zeit häufen sich doch schon einige Probleme, und besonders bei iOS scheint weniger Bugtracking zu geschehen.
Ich selber habe einige Apple Produkte und bin von deren Qualität einfach überzeugt. Das MacBook Pro läuft einfach, hat mir einen Produktivitätsboost im Vergleich zu meinem vorherigen Windows-Notebook verschafft, ich benutze schon seit längerem nur iPhones und will auch um keinen Preis zu Android, und mein iPad Pro unterstützt mich tatkräftig im Alltag, vor allem bei handschriftlichen Aufzeichnungen.

Leider habe ich vor kurzem entweder ein Montagsgerät erwischt oder die schlecht Endkontrolle hat auch die Geräte schon erreicht. Ich habe mir ein neues iPhone bestellt, es ausgepackt und eingerichtet aber kurze Zeit später trat plötzlich ein Display-Farbfehler auf. Klar, sowas kann mal passieren aber bei so Sachen wie Bendgate oder Flexgate kommt man manchmal ins Grübeln woran das liegen könnte.

Trotz alledem ist Apple um Längen besser als andere Hersteller.

Clickbait, Clickbait über alles ...

Clickbait über mein Hirn.... Ich bin dämmlich er, lobotomierter Apple-Troll der unter einen Stein lebt.

Clickbait über mein Hirn.... Ich bin ein dämmlicher, lobotomierter Apple-Troll der unter einen Stein lebt.

Wer Kauf noch anfälliger Steinzeit-Technik von Apple? Spätestens nach ein paar Tagen merkt man das die neue Verpackung nur Schein ist. Drinne ist meisten

????

.... Technik von anno dazu mal....!

Es ist sowieso schon traurig das kein Mac ohne Microsoft Office richtig funktioniert und das ein iPhone ohne Google nicht zu gebrauchen wäre. Nun aber sind wohl neue MacBooks die aussehen wie die Microsoft Surface Geräte geplant. Das Apple nun schon abschaut ist schon ein Armutszeugnis.

Mac OS wurde auch von FREE BSD abgeschaut... :)

Zur vergangenen Jahreswende hatte ich mit den größten Erwartungen den neuen MacPro 2019 bekommen. 10 Jahre lang hatte ich davor mit dem MacPro Silver Tower Mid 2010 gearbeitet, mit dem ich höchst zufrieden war. Er hatte sich leider im Oktober 2019 verabschiedet.

Der neue MacPro war vom ersten Tag eine Enttäuschung:
1. Er kam - im Gegensatz zum MacPro Mid 2010 - mit meinen beiden Eizo-Bildschirmen überhaupt nicht zurecht, obwohl ich nacheinander drei neue Bildschirmkabel gekauft habe. Ich mußte für den älteren Eizo Bildschirm, als er nicht funktioniert, das Kabel erstmal aus dem Port ziehen, warten und wieder einstecken. Dann kam es aber oft vor, dass der neue MacPro zwei Minuten gar nicht reagierte und ich den MacPro neu starten mußte....
2. Der MacPro stürzte mit Catalina oft ab. Ich mußte ihn neu starten.
3. Eine neu gekaufte USB-C PCIe Card von Sonnet konnte ich nicht in den PCIe Slot einbauen. Eine schwarze Querleiste - zwischen den einzelnen PCIe Ports außen - bremst den Kabelstecker aus. Man kann den Stecker nicht in den Port schieben, weil der Stecker an die schwarze Querleiste anstößt.
In keinem anderen Port funktionierte das mit der USB-C PCIe Card von Sonnet!
Es ist eine Fehlkonstruktion des Gehäuses vor/bei den PCIe Spots!!
Im alten MacPro war das Einbauen der USB-C Card kein Problem!!
4. Der neue MacPro besitzt hinten zwei Thunderbolt 3 Ports und zwei oben auf dem Gehäuse. Die beiden Ports oben sind ein Witz, Stellen Sie sich vor, dort ein längeres Kabel anzuschließen: Es steht erstmal 30 cm in die Höhe und fällt dann irgendwo - schlimm anzuschauen - herunter.
Als der sündteure Apple - Spitzenrechner sollte er hinten "mindestens" vier nutzbare Thunderbolt 3 Ports haben!!
Mein alter MacPro hatte vorne unten schon mal 4 Kabel-Ports.
5.Vor dem Einbau von PCIe Cards muss man bei dem neuen MacPro erstmal alle Kabel und den Stromanschluss abbauen, damit man dann das Rundum-Gehäuse nach oben wegziehen kann. Das ist ein Nachteil! Beim alten MacPro gab es über die gesamte rechte Seite eine Klappe, die man abbauen konnte. Dann stand das Innere mit PCIe Spots und Speicherkarten zur Verfügung. Die hinteren Kabel und das Stromkabel mussten nicht abgebaut werden.
6. Mit einer kabelgebundenen Tastatur eines iMacs kam der neue MacPro nur schwer zurecht.

Nach meinen nur schlechten Erfahrungen mit dem neue MacPro muss ich ihn als nicht ausentwickelte Fehlkonstruktion bezeichnen. Es tu mir leid.

Schweren Herzens habe ich mich entschlossen, den bei einem Landshuter Apple Provider gekauften MacPro 2019 wieder zurückzugeben. Aber der Landshuter Apple Provider wollte mir bei der Rücknahme einen wirklich wahnsinnig hohen Betrag abziehen. So habe ich den MacPro 2019 bei Ebay-Kleinanzeigen verkauft1

Hatte auch nur Probeme mit dem XR deshalb habe ich mir das S 10 Plus von Samsung zugelegt muss sagen besser als das XR und noch günstiger.Das war endgültig mein Abschied von apple

Ich arbeite in einem mittelständinschen Unternehmen, welches für in etwa 50% der Mitarbeiter seit sehr langer Zeit Apple Produkte einsetzt und ich kann dem Artikel nur zustimmen. Die Ausfall und Fehlerrate z.B. bei den Macbooks hat über die letzten Jahren exorbitant zugenommen. Gleiches gilt für iPhones und iPads. Früher war ein defektes Apple Gerät eher die absolute Ausnahme und häufig selbst verschuldet. Heute ist es zum Tagesgeschäft geworden, dass Kollegen mit defekten Geräten bei uns auftauchen und die Quote hat die Windows und Android Geräte längst deutlich überholt. Man wird den Eindruck nicht los, dass Apple, trotz der steigenden Preise, seit ein paar Jahren massiv an der Qualität spart. Einzig positiv ist, dass Apple nach wie vor recht schnell mit den Reperaturen ist. Aber hätte man mir vor 10 Jahren gesagt, dass ich mal einen Serientermin im Applestore brauche, um defekte Geräte abzugeben und reparierte abzuholen, hätte ich ihn vermutlich für verrückt erklärt.

Ich bin der Mann, der den MacPro 2019 wieder verkauft hat.
Aber auch mit einem neuen iPhone 11 Pro hatte ich so große Probleme mit der Bildqualität bei schlechtem Licht, dass es gegen ein neues iPhone 11 Pro ausgewechselt werden mußte!!
Das neue iPhone kam aus Prag...

Ich nutze seit 12 Jahren fast nur noch Apple Geräte. In der Vergangenheit war ich mit den Macbooks und Imacs sehr zufrieden. Auch mein MaPro 2013 ist ein zuverlässiges Arbeitstier. Mit meinem Macbook Pro 2018 bin ich aber nur bedingt zufrieden. Die Butterfly Tastatur ist mässig und das Gerät wird unter Last unerklärlich heiss...

Apple-Murks vom Feinsten! Aber die meisten kaufen Apple-Geräte nur nur wegen des Designs. Doch das ist inzwischen auch Murks. Schade um Apple.

Seit dem 1150€ iPhone kein iPhone mehr gekauft.

Seit dem Drecks-MacBook Pro Update wird's kein MacBook mehr.

Unsympathische Geldmaximierer Firma.

Recycling-Technik in ein neue Gehäuse geschraubt - und vola - schon wieder 1 000 00 verdient.

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