Exodus aus China

Apple will iPad-Produktion von China nach Indien verlagern

Die Sorge vor Chinas politischen Kurs scheint Apple dazu zu bewegen, mehr Produktion in andere Länder zu verlagern. Auch das iPad ist betroffen.

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Apple führt Gespräche über die Verlagerung eines Teils der iPad-Produktion nach Indien als Teil seines Exodus aus China. Um im Falle einer politischen Isolation Chinas weiter handlungsfähig zu sein, prüft Apple Berichten zufolge die Verlagerung eines Teils der iPad-Produktion nach Indien.

Wie der US-Sender CNBC berichtet, sind bereits Gespräche im Gange, konkrete Pläne sind es aber angeblich noch nicht. Apple baut bereits für den indischen Markt iPhone auf dem Subkontinent. Das iPad kommt hingegen größtenteils aus China und Vietnam.

Dem Bericht von CNBC nach hängt es aber auch von qualifizierten Fachkräften ab, ob die Verlagerung überhaupt möglich wird. Apple soll auch die Produktion andere Produkte langsam in andere Länder verlagern, um nicht mehr so stark wie bislang von einem einzigen Land abhängig zu sein. Das soll vor allem für neue Produkte gelten.

Neben rein politischen Problemen ist in China nach wie vor die Anti-Covid-Politik ein Problem, die zu enormen Produktionsausfällen geführt hat. Apples iPhone 14 ist aufgrund dieser Probleme im Weihnachtsgeschäft praktisch nicht verfügbar.

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