Porträt: Robert Miles

Diskographie:

Dreamland | 1995

23am | 1997

Organik | 2001

Thirteen | 2010

Das Video zum Track „Paths“, …

… den Robert Miles 2001 als erste Single aus seinem Album „Organik“ auskoppelte und der vor allem aufgrund der Zusammenarbeit mit der ehemaligen Smoke-City-Sängerin Nina Miranda im Vorfeld hoch gehandelt, wurde von MTV als „potenziell verstörend“ abgelehnt. Arran Bowyns assoziative Bilder von Miranda als tanzendem Skelett waren offensichtlich zu viel für einen Sender, der bemerkenswert wenig Probleme mit den Horrorfilmszenarien eines Marilyn Manson hatte – und damit von Anfang an das kommerzielle Aus eines Tracks besiegelte, der mit seiner Kombination aus schlurfenden Massive-Attack-Beats, indischen Sitar-Passagen und einem Drum-n-Bass-Breakdown der Trip-Hop-Szene einen neuen Weg hätte aufzeigen können. Miles zog sich daraufhin lange aus dem Album-Geschäft zurück und kehrte erst dieses Jahr mit dem Prog-Rock und Jazz-infizierten „Thirteen“ zurück.

von Tobias Fischer

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