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Deshalb ist das iPad 9 Apples bester Tablet-Deal

Apple hat mittlerweile vier Tablet-Modelle am Markt. Drei erhielten bereits ein neues Design, während das iPad (9. Generation) noch immer aussieht wie aus 2011. Dies muss nichts Schlechtes bedeuten, denn für viele Nutzer:innen ist es das richtige Gerät. Wir verraten dir warum.

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Vor 11 Jahren stellte Apple das erste iPad vor und brachte damit den Markt für Tablets erst richtig ins Rollen. Nahezu jedes Jahr erschien seither ein neues Modell, sodass wir uns mittlerweile in der 9. Generation befinden. Apple hat das Rezept in diesem Jahr nur wenig verändert: Altes Design, alter Prozessor, kleiner Einstiegspreis. Dennoch kann es für dich genau das richtige Tablet sein. 

Das iPad: Ein Tablet für Einsteiger:innen

Was vor mehr als zehn Jahren mit einem einzigen Modell begann, hat sich bei Apple zum wachsenden Portfolio ausgebaut. Der iPhone-Hersteller bietet mittlerweile vier verschiedene Modelle des iPads an und richtet sich damit an unterschiedlichste Käufergruppen und Anwendungsbereiche. Am oberen Ende steht dabei das iPad Pro mit Mini-LED-Display, neuestem M1-Chip, Apple Pencil 2 und Magic Keyboard. Eine Stufe darunter findet sich das iPad Air wieder, das eine abgespeckte Version des Pro darstellt. Gleiches gilt auch für das frisch erschienene iPad mini 6, das für viele als kleines iPad Air gilt. Am unteren Ende befindet sich dann das iPad der neunten Generation.

Natürlich hat das gewöhnliche iPad ein altbackenes Design und erinnert noch stark an die zweite Generation des Tablets, während die anderen Modelle bereits eine Runderneuerung mit großen Displays, Apple-Pencil-2-Unterstützung und neuen Chips oder gar Face ID erhielten. Dennoch solltest du beim Kauf eine wichtige Sache nicht vernachlässigen: Das iPad 9 kann alles, was auch das iPad Pro kann, da die Software mit iPadOS 15 identisch ist. In puncto Software musst du also keinerlei Abstriche machen und kannst alle Systemfunktionen nutzen, während ebenso alle Apps aus dem App Store problemlos laufen. 

Letzteres ist dem leistungsfähigen A13 Bionic geschuldet, der erstmals im iPhone 11 zum Einsatz kam und trotz seines Alters Konkurrenzprodukte in dem Preissegment deutlich hinter sich lässt. Er garantiert dir zudem noch weitere Jahre der Softwareunterstützung, die bei anderen Anbietern nur selten gegeben ist. Ohne Frage gibt es kleine Einschränkungen im Vergleich zu den teureren iPad-Modellen, die allerdings im Alltag kaum auffallen dürften. Ein Beispiel ist der geringere Arbeitsspeicher, der Anwendungen bremsen kann und im Multitasking zum Neuladen von Apps führen kann, während dies im iPad Air, mini oder Pro deutlich selten passiert – aber auch da passiert es!

iPad 9. Generation
iPad 9. Generation (Bild: Apple)

Das normale iPad holt auf und überholt

Auch wenn es sich für Apple nur um das Einstiegsmodell handelt, reicht das Unternehmen stückweise Funktionen der teureren Varianten in die Basis durch. So brachte das Unternehmen vor einiger Zeit die Unterstützung für den Apple Pencil (1. Generation) sowie für das Smart Keyboard ein. Dadurch erhielt es einen deutlichen Funktionsboost, wobei das Zubehör insgesamt günstiger ausfällt als bei den anderen Modellen. Besonders Drittanbieter können dir wahre Accessoire-Schnäppchen bescheren. 

In der neunten Generation hat das iPad weitere Features vom iPad Air erhalten. So verfügt das neue Modell erstmals über ein True Tone Display, das sich an das Umgebungslicht in Helligkeit und Farbe anpasst. Laut Apple sollen sich die Displayinhalte dadurch natürlich anfühlen – wie bei Papier. Jedoch gaben die Kalifornier nicht alle Display-Funktionen weiter, sodass der Farbraum weiterhin auf sRGB ausgelegt ist und auch keine Antireflex-Beschichtung zum Einsatz kommt.

Im Bereich der Frontkamera holt das iPad 9 nicht nur auf, sondern kann sogar das iPad Air hinter sich lassen. Diese erhielt das größte Upgrade seit langer Zeit. Die Auflösung ließ Apple von 1,2 Megapixel auf stattliche 12 Megapixel ansteigen. Im Vergleich dazu hat das Air 4 nur sieben Megapixel. Außerdem übernahm Apple hier den neuen Folgemodus aus dem iPad Pro, der dich bei FaceTime-Anrufen stets im Bild halten soll. 

Ein guter Preis für viel Leistung

Der größte Pluspunkt für das iPad 9 dürfte jedoch der Preis sein. Schaust du dir Android-Geräte im Preissegment von unter 400 Euro an, wirst du kein vergleichbares Tablet finden. Das iPad ist dabei nicht nur in der Leistung überlegen, sondern auch in der langfristigen Unterstützung sowie dem Gesamterlebnis, da Apple zumindest bei der Software keinerlei Abstriche macht. 

iPad 9. Generation
iPad 9. Generation (Bild: Apple)

Ist das iPad 9 daher ein guter Deal? Die Antwort lautet eindeutig „Ja“ und kann sich besonders im kleinen Budget lohnen, wenn du ein Tablet zum Schauen von Video, Surfen im Internet und gelegentliche Spiele suchst. Durch zusätzliche Hardware kannst du es auch als kleine Produktionsmaschine verwenden und kreativ werden. 

Dennoch soll dies nicht bedeuten, dass die anderen iPad-Modelle überflüssig sind. Apples Abstufung macht Sinn und richtet sich an verschiedene Anwender:innen, Vorlieben und Brieftaschen. Möchtest du Premium-Funktionen, wie ein größeres und besseres Display, Face ID, den Apple Pencil 2, den neuesten Prozessor, USB-C sowie ein 4-Lautsprecher-Audiosystem, wirst du tiefer in die Tasche greifen müssen, während dir das Einstiegsmodell bereits für kleines Geld alle wichtigen iPad-Features liefert und dich nichts vermissen lässt.

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