Apple könnte bei seinem erwarteten MacBook mit Touchscreen anders vorgehen als bisher angenommen. Laut Bloomberg-Reporter Mark Gurman sollen die neuen Modelle nicht mit M6 Pro und M6 Max erscheinen, sondern mit M5 Pro und M5 Max.
- Apple soll ein MacBook mit Touchscreen für Ende 2026 oder Anfang 2027 planen.
- Der Bericht nennt M5 Pro und M5 Max statt M6 Pro und M6 Max.
- Erwartet werden OLED-Displays in 14 Zoll und 16 Zoll.
- Auch ein neues Design mit Dynamic Island ist im Gespräch.
- Apple hat die Angaben bislang nicht bestätigt.
Dem Bericht zufolge soll das Gerät zwischen Ende dieses Jahres und Anfang kommenden Jahres auf den Markt kommen. Es wäre das erste MacBook mit Touchscreen – ein Schritt, den Apple über Jahre öffentlich eher abgelehnt oder zumindest nicht als naheliegenden Weg für den Mac dargestellt hatte.
Neues Design mit OLED und Dynamic Island
Neben der Touch-Bedienung soll Apple auch beim Display umstellen. Die neuen MacBooks sollen erstmals OLED-Panels erhalten und weiterhin in 14 Zoll und 16 Zoll angeboten werden.
OLED-Displays kommen ohne klassische Hintergrundbeleuchtung aus, weil einzelne Bildpunkte selbst leuchten. Dadurch sind sehr hohe Kontraste, echtes Schwarz und dünnere Display-Bauweisen möglich. Gleichzeitig können Kosten, Einbrenneffekte und Helligkeit je nach Panel eine Rolle spielen.
Zusätzlich ist laut Bericht ein überarbeitetes Gehäusedesign geplant. Es wäre die erste größere optische Änderung bei den höherwertigen MacBook-Modellen seit 2021. Auch die bisherige Display-Aussparung soll überarbeitet werden: Statt der Notch sei eine Dynamic Island im Stil des iPhone vorgesehen.
M5 statt M6 wäre eine ungewöhnliche Entscheidung
Interessant ist vor allem die Chip-Frage. Frühere Berichte hatten nahegelegt, dass Apples Touchscreen-MacBook mit M6 Pro und M6 Max erscheinen könnte. Nun heißt es, Apple werde bei diesem Modell auf M5 Pro und M5 Max setzen.
Das passt zu einem weiteren Bericht, wonach Apple bei der M6-Generation offenbar keine Pro- und Max-Varianten plant. Stattdessen soll Apple intern bereits Nachfolger mit M7 Pro und M7 Max testen. Diese könnten frühestens gegen Ende 2027 erscheinen.
Damit könnte das erste Touchscreen-MacBook zwar ein neues Display, ein neues Bedienkonzept und ein neues Design bringen, bei der Chip-Generation aber auf bereits verfügbare High-End-Varianten setzen.
Unklar bleibt die Positionierung
Offen ist, wie Apple das Gerät im eigenen Mac-Portfolio einordnet. Sollte es tatsächlich mit denselben Chipklassen wie aktuelle MacBook-Pro-Modelle starten, aber zusätzlich OLED, Touchscreen und Dynamic Island bieten, könnte Apple es oberhalb der bisherigen Pro-Reihe positionieren oder die MacBook-Pro-Linie selbst stärker umbauen.
Bestätigt ist das alles bislang nicht. Apple hat ein MacBook mit Touchscreen nicht angekündigt, und auch die genannten Zeiträume und Chip-Entscheidungen stammen aus Berichten, nicht aus offiziellen Angaben.











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Das finde ich aber schade. Der M5 PRO oder M5 Max hatten das Apple-Erlebnuss perfekt gemacht. Aber das ist jammern auf höchsten Niveau. Die tollen Farben und der geplante Chip wird auch so für jeden Apple-Fan keine Wünsche übrig lassen. Apple ist eben Apple und daran wird die Konkurrenz nicht soll schnell was ändern.
Warum glauben denn alle, dass dieses mysteriöse Gerät besser sein muss als das MacBook Pro? Es wäre doch viel sinnvoller, oberhalb des Air ein Gerät mit Touchscreen und Mobilfunk anzubieten, oder das Air damit zu ersetzen. Die meisten brauchen diese Rechenpower nicht, sondern ein leichtes und mobiles MacBook, dass Konnektivität bietet außerhalb von WLAN, dass iPad-Apps nutzen kann via Touch und das einfach cool ist - so, wie damals das erste Air.
Pro-User können stattdessen weiterhin mit schnellen Chips, verbunden mit etwas größeren und schwereren Geräten gut auskommen.
Richtig! Dazu würde sich das für Apple auch finanziell lohnen. Das Air ganz wegzulassen und dafür ein neues Modell ab realistischen € 2000,00 anzubieten und auch die Pro Geräte noch etwas teurer zu machen wäre ganz im Sinn der User. Keiner will hier Billig-Kram kaufen. Wer Apple kauft schaut nicht auf das Portmonaie. Wer Apple kauft will echtes Apple.
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