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Taylor Swifts Alben künftig nur noch bei Apples Beats Music: Spotify beute Künstler aus

Apple steht einem Bericht des Magazins Bloomberg zufolge in Verhandlungen mit der Musikerin Taylor Swift. Angeblich möchte Apple die Musik der Sängerin exklusiv in seinem kommenden Musik-Streaming-Dienst Beats Music anbieten. Ein solches Alleinstellungsmerkmal ist notwendig, damit Beats Music gegen die starke Konkurrenz von Spotify und Co. bestehen kann. Verhandlungen über einen niedrigeren Preis für Premium-Kunden mit den Plattenfirmen sind bereits gescheitert.

Die Musik der Sängerin Taylor Swift könnte bald nur noch exklusiv auf Apples neuem Musik-Streaming-Dienst Beats Music zu finden sein. Die Nachrichtenseite Bloomberg berichtet, dass Apple derzeit in Verhandlungen mit Vertretern der Künstlerin steht. Auch mit Florence and the Machines soll das Unternehmen aus Cupertino im Gespräch sein.

Apple steht vor dem Relaunch seines Musik-Streaming-Dienstes Beats Music nach der Übernahmen von Beats vor einem Problem: Es gibt bereits mehrere erfolgreiche Musik-Stremaing-Dienste. Eine Möglichkeit sich von anderen Diensten abzusetzen wäre der Preis. Spotifiy Premium, mit rund 15 Millionen zahlenden Nutzern der Platzhirsch unter den Musik-Streaming-Diensten, kostet monatlich beispielsweise rund 10 Euro. Apple ist es mehreren Medienberichten jedoch nicht gelungen, aus den Verhandlungen mit dem großen Plattenfirmen einen niedrigeren Abonnements-Preis herauszuschlagen. Beats Music wird deshalb vermutlich ebenfalls 10 Euro pro Monat kosten.

Exklusive Inhalte anzubieten ist eine andere Möglichkeit. Jay-Zs Musik-Streaming-Dienst Tidal versucht diesen Weg zu gehen: Neben Jay-Z sind auch Kanye West, Jack White, Deadmau5, Alicia Keys und Daft Punk Mitbesitzer von Tidal. Möglicherweise wird die Musik dieser Künstler bald nur noch exklusiv auf Tidal zu finden sein.

Taylor Swift hatte ihre komplette Discographie erst vor wenigen Monaten aus Spotify nehmen lassen, weil sie der Meinung ist, dass der Dienst Künstler ausbeutet. Ob es ihr bei Apple besser ergeht ist unklar. Für Apple wäre es allerdings ein enormer Gewinn die Musik einer der derzeit erfolgreichsten Künstlerinnen exklusiv auf dem eigenen Musik-Streaming-Dienst anbieten zu können.

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