Outdoor-Spiele in Zeiten der Pandemie

Corona: Pokémon Go und Harry Potter Wizards Unite spielen trotz Ausgangssperre und Kontaktverbot - so geht‘s

Die Spieler von Pokémon GO und Harry Potter: Wizards Unite haben aufgrund von Ausgangssperren und Kontaktverboten ein Problem: Die Spiele finden eigentlich im Freien statt und dabei läuft man mit dem Smartphone in der Hand herum. Keine gute Idee in Zeiten von Corona, und in einigen Gegenden sogar verboten. Was nun? 

Von   Uhr

Niantic - der Hersteller von Pokémon Go und Harry Potter Wizards Unite musste nun schnell reagieren und die Outdoor-Spiele zu Indoor-Games umfunktionieren.

Nach einem Bericht von Techcrunch ist gar nicht so einfach. Zum Beispiel müssen die Spiele nun die Bewegungen der Gamer in Innenräumen verfolgen, wenn der Nutzer herumläuft, putzt oder gar auf dem Laufband im Hobbykeller unterwegs ist. Und natürlich muss auch der Gemeinschaftcharakter erhalten bleiben. Mit Freunden trifft man sich im Spiel nun virtuell. Jeder bleibt zuhause. Das war bei Niantic bisher verpönt.

Ganz schwierig wird der Ersatz von den geplanten Veranstaltungen im Sommer - die werden vermutlich entfallen und müssen ebenfalls in die virtuelle Welt verlegt werden.

Im Spiel Harry Potter: Wizards Unite wurde die Zahl der Gegenstände in der Nähe des Spielers erhöht, damit es überhaupt noch ein Vorwärtskommen gibt.

Niantic will dem Bericht nach in den kommenden Tagen und Wochen noch weitere Änderungen einführen:

Bewegung: Wir werden an dem Feature Adventure Sync Verbesserungen vornehmen, um es noch besser auf Bewegung und Aktivitäten in den eigenen vier Wänden auszulegen. Das bedeutet, bereits jetzt sportliche Aktivitäten in der Wohnung Erfolge im Spiel freischalten können.

Soziales: Wir werden unsere virtuellen sozialen Funktionen im Spiel verbessern, damit ihr auch dann in Kontakt bleiben können, wenn dies im realen Leben nicht mehr möglich ist. Wir werden eine Möglichkeit schaffen, wie man mit seinen Freunden von zu Hause aus an Pokémon GO Raids teilnehmen kann.

Erforschen: Wir arbeiten momentan auch daran, wie wir es Spielern ermöglichen könnten, ihre Lieblingsorte in der virtuellen Welt zu besuchen, und ihre Erinnerungen mit anderen zu teilen – so lange, bis sie diese wieder persönlich besuchen können.“

„Unsere zentrale Herausforderung besteht dabei darin, das Spielen in geschlossenen Räumen genauso aufregend und innovativ zu gestalten wie das Spielen im Freien“, so John Hanke, Gründer und CEO von Niantic im Firmenblog.

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