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Mac kann sich schwächelndem Markt nicht mehr widersetzen

Apple fällt im Computer-Markt zurück. Nicht nur sind die Verkaufszahlen der Mac-Rechner im dritten Quartal 2016 stärker zurückgegangen als bei anderen Herstellern. Auch in der Online-Nutzung misst ein Analyse-Unternehmen weniger Mac-Nutzer als in den vergangenen fünf Jahren. Damit kann sich Apple dem Trend im Computer-Markt nicht mehr weiter widersetzen. 2017 dürfte für das Unternehmen aus Cupertino aber wieder besser aussehen.

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Lange konnte sich der Mac dem Trend im Desktop- und Notebook-Markt widersetzen. Während so ziemlich alle anderen Hersteller mit sinkenden der zumindest stagnierenden Absatzzahlen zu kämpfen hatte, konnte der Mac immer weiter zulegen. Nach und nach kämpfte sich Apple damit in der Liste der Computer-Hersteller mit den größten Marktanteilen immer weiter vor. Diese Zeit könnte aber nun vorerst vorbei sein.

Net Applications misst die Marktanteile verschiedener Betriebssystem im Online-Betrieb. Und demnach kommt OS X beziehungsweise macOS im Dezember 2016 nur noch auf 6,1 Prozent Marktanteil. Das ist der niedrigste Stand für Macs in der Online-Nutzung seit mehr als fünf Jahren. Zuletzt wurde ein niedrigeres Niveau im August 2011 gemessen. Und auch Apple selbst berichtete für das dritte Quartal 2016, dass es bei den Verkaufszahlen bei Mac-Computern einen Rückgang von über 13 Prozent auf 4,9 Millionen Geräte gegenüber dem Vorjahresquartal verzeichnen musste. Damit sind die Verkaufszahlen Apples etwas stärker gefallen als die der Konkurrenz, weshalb Apple in der Rangliste der größten Computer-Verkäufer wieder auf Platz fünf gerutscht ist.

In Zukunft soll es für den Mac aber wieder besser aussehen

Ob sich der Trend in 2017 wieder umkehren wird, bleibt abzuwarten. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass das neue MacBook Pro, das Apple im November 2016 vorgestellt hatte, die Verkäufe Apples in diesem Markt wieder ankurbeln wird. So musste Apple bereits bei seinen Auftragsherstellern mehr MacBook Pro (Late 2016) bestellen, da die Nachfrage größer als erwartet ist. Außerdem dürfte Apple in diesem Jahr neue iMac-Rechner und vielleicht auch einen neuen Mac mini und einen neuen Mac Pro vorstellen. Das dürfte Apples Marktanteil weiter steigern.

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Mein iMac ist fast 7 und mein MBP fast 6 Jahre alt. Beide laufen prächtig. Also kein echter Grund vorhanden mir für viel Geld neue Macs zu holen. Sitzt die Kohle mal locker, kommt die Überlegung auf, aber Dank horrender Aufpreise für mehr SSD und Hauptspeicher verfliegt der Wunsch ganz schnell. Würde sofort ein MBP mit dem Touchdings für 2000€ kaufen, allerdings mit 16GB Hauptspeicher und mindestens 500GB SSD. So warte ich noch 1-2 Jahre.

kann mich nur anschliessen. meim mbp bj.2012 läuft und läuft. selbst das iphone 4 konnte ich selbst nochmal zum leben erwecken und es läuft wieder. schade das auf dem iphone viele neuen apps nicht mehr laufen

Hier werden drei unterschiedliche Dinge in den Topf geworfen - anschließend einmal umrühren und fertig.

1. Ausgangslage war die ONLINE-Nutzung von Macs
2. Hat nichts mit dem Marktanteil aller Macs zu tun, denn viele Macs sollten im internen LAN arbeiten, andere sind gar nie oder selten online
3. Aktuelle Geräte müssen nicht zwangsläufig den Anteil erhöhen, denn es gibt Millionen und Abermillionen von Altgeräten, die immer noch im Einsatz sind. Deren Anteil dürfte prozentual eher den Ausschlag geben als das neue Macs nicht auf den Markt kamen. Logisch wäre auch, dass einige Switcher durch iPhone und iPad animiert ein kurzes Rendezvous mit Apple hatten, sich dann aber wieder Win zuwandten.

Fakt bleibt Fakt. Der Anteil ging zurück. Die Gründe aber nur in einem moderat gesunkenem Verkauf in 2016 zu suchen ist oberflächlich. Nichts anderes.

der Speichermedien ist ein nicht zu verachtender Punkt. Schliesslich hat nicht jeder eine dicke Payroll in der Hosentasche. Die Basisausstattung RAM darf direkt aufgelötet sein. Die Ergänzung könnte dann wegen des Steckers langsamer arbeiten. Der Tausch der integrierten SSD sollte ebenfalls anwenderfreundlicher vonstatten gehen und von diesem selbst zu erledigen sein.

Meiner Meinung nach ist der Rückgang auf die fehlende Pro X Fotobearbeitung zurückzuführen.
Seit Adobe nur noch Abonamente verkaufen will ( kommt auch bei Lightroom noch ), sehen nur noch Video bearbeiter mit dem genialen Final Cut Pro X und Tonbearbeiter mit Logic Pro X, einen Grund beim Mac zu bleiben.
Hätte oder würde Apple wieder ein Aperture Pro X für Fotobearbeitung und Verwaltung anbieten, hätten sie nicht verloren sondern zugelegt!

Ich denke viele Power-User und Early-Adopters warten sehnsüchtig auf ein iMac-Update. Ich hatte auch gehofft, dass im Herbst schon ein Update kommt, da ich alle 3 Jahre meinen Rechner Upgrade. Hoffe das Frühjahr bringt den ersehnten Nachfolger.

Da mußt Du ber wirklich ein Power-user sein!
Mein iMac aus 2013 wird mir sicher noch einige Jahre gute Dienste leisten. Er ist auch für umfangreiche Bildbearbeitungsaufgaben (inklusive Stapelverarbeitung) immer noch schnell genug (sofern genügend RAM drin steckt).
Früher mußte ich zu PC-Zeiten alle drei Jahr upgraden, - seit dem Mac ist recht lange Ruhe.

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