Überraschend

1Password? Dropbox ist jetzt auch Passwortmanager

Nach einer kurzweiligen Betaphase ist nun ein Update für Dropbox verfügbar, das den Cloudspeicher auch zum Passwortmanager macht. Wir verraten dir die Details.

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Wenn du bereits zahlender Kunde bei Dropbox bist, darfst du dich ab sofort über mehrere neue Funktionen freuen, denn das neueste Update umfasst einen Passwortmanager, einen Datentresor sowie neue Backup-Werkzeuge für deinen Mac.

Dropbox macht 1Password Konkurrenz

Das Highlight des jüngsten Update ist natürlich der Passwortmanager, der schlicht „Dropbox Passwords“ heißt und genau wie 1Password deine Passwörter sowie sensible Daten in einer Sammelstelle verwaltet. Ganz wie die Konkurrenz merkt sich Dropbox Passwords nicht nur deine Passwörter und Logindaten, sondern kann diese mittels automatischer Ausfüllung direkt auf Websites eintragen. Die Funktion steht Plus- und Professional-Abonnenten am Mac, iPhone, iPad sowie Windows- und Android-Geräten bereit und synchronisiert die Daten über Plattformgrenzen hinweg. 

Dropbox Vault: Der Datentresor für besondere Dateien

Zusätzlich zum Passwortmanager lässt dich Dropbox deine sensiblen Dateien zusätzlich schützen. Möchtest du etwa Kopieren deiner Ausweisdokumente, Zeugnisse oder ähnlichem besonders sichern, dann kannst du ausschließlich als Plus-Abonnent einen Ordner mit einer PIN versehen. Für Notsituationen erlaubt dir Dropbox Vault den Zugriff mit einer weiteren vertrauenswürdigen Person zu teilen, sodass diese im Falle eines Falles alles Nötige griffbereit hat. 

Cloud-Backups für deinen Mac

Eine externe Festplatte erlaubt dir am Mac Sicherungskopien von deinen Daten zu erstellen. Dies gelingt nach kurzer Einrichtung völlig automatisch. Während Apple dies nur eingeschränkt auch für die iCloud anbietet, macht Dropbox den ersten Schritt und führt ein Cloud-Backup ein. Dies ist auch das einzige neue Feature, das auch für Dropbox-Nutzer ohne Abonnement bereitsteht, aber gleichzeitig gehört es auch zu den speicherintensivsten, sodass der kostenlose Speicher schnell voll sein wird.

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Alle drei sind ein Witz und dienen wohl ausschliesslich dazu, den Cloudspeicher zu füllen. Backup zum Beispiel funktioniert nur mit Ordnern auf demselben Volume wie der Dropbox-Ordner. Ausserdem syncen Änderungen am Backup zurück, ein Unding.

Wenn sich Dropbox auf das beruhen würde, womit es begonnen hat, wäre allen geholfen. Zum Beispiel das hochladen von Handyfotos, was automatisiert erfolgen soll, funktioniert nur sporadisch. Die Hotline ist überfordert. Einstellungen am Handy funktionieren nach Zeit nicht mehr. Inzwischen vermehrtes Problem. Ebenso die Gängelung von maximal 3 Geräten pro kostenlosem, privatem Account. Bevor eine neue Funktion angepriesen wird, sollten bisherige Dinge reibungslos laufen. Ein Wechsel, weg von Dropbox, steht für mich auf der Agende.

Habe den Wechsel vollzogen und vermisse es überhaupt nicht.

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