Sicherheitsproblem

Chaos bei gebrauchten Apple AirPods durch Wo-ist-Funktion

Wenn Kunden ihre AirPods beim Einzelhandel zurück geben und umtauschen, ist der Ärger schon vorprogrammiert. Der Grund liegt in der Wo-ist-Funktion.

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Wie Business Insider berichtet, sind gebrauchte AirPods selbst nach einem Werksreset mit dem iCloud-Konto des Vorbesitzers verknüpft. Das mag bei Diebstahl helfen, sorgt jedoch für Chaos bei Geräten, die rechtmässig beispielsweise im Rahmen eines Umtausches zurück gegeben wurden und die gebraucht weiterverkauft werden.

Business Insider berichtet von einer Firma, die gebrauchte AirPods wieder aufarbeitet und auf 30.000 Stück sitzt, weil es eine Panne beim Wo-ist-System gibt. Diese hat dazu geführt, dass einige Verbraucher gewarnt wurden, dass ihre wiederaufbereiteten AirPods immer noch dem Vorbesitzer gehören.

Die betroffenen Geräte werden in Apples Wo-ist-App markiert und als zu einem anderen Nutzer gehörig ausgewiesen. Bei näherem Nachforschen wird auch noch angezeigt, dass die Geräte mit einer anderen Apple-ID verknüpft sind. Der Benutzer wird zudem gefragt, ob er vielleicht einer der Ohrhörer mit den AirPods eines Dritten verwechselt hat.

Wie Business Insider berichtet, soll das Problem etwa acht von zehn AirPods betreffen. Ob das Problem mit einem spezifischen Update entstand, ist nicht bekannt. Apple hatte mehrmals AirPods-Firmware-Updates veröffentlicht. Betroffen sind alle möglichen Modelle, auch die neuesten Pro- und Max-Versionen, hieß es in dem Bericht.

Wenn du nun deine AirPods weiterverkaufen oder weitergeben willst, solltest du nicht einfach einen Werksreset durchführen sondern vorher die AirPods von deinem iCloud-Konto trennen.

Wo-ist-Funktion sorgt für Probleme bei gebrauchten AirPods. Hattest du das Problem auch schon?

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