Teardown

iPhone 17e-Rückseite macht iPhone 16e MagSafe-fähig

iFixit hat das iPhone 17e zerlegt und dabei eine überraschende Entdeckung gemacht: Die MagSafe-Rückseite passt auch auf das iPhone 16e.

Von   Uhr

Die Reparaturexperten von iFixit haben das neue iPhone 17e auseinandergenommen und dabei eine überraschende Entdeckung gemacht: Die MagSafe-Rückseite des iPhone 17e lässt sich problemlos auf das iPhone 16e übertragen. Diese Kompatibilität könnte für viele Besitzende des Vorgängermodells eine kostengünstige Upgrade-Möglichkeit darstellen.

Quickread: Auf einen Blick
  • Die MagSafe-Rückseite des iPhone 17e ist mit dem iPhone 16e kompatibel und kann ausgetauscht werden.
  • Das iPhone 16e erkennt MagSafe-Zubehör nach dem Tausch nicht und zeigt keine Animationen an.
  • iFixit vergibt dem iPhone 17e eine Reparaturbewertung von sieben von zehn Punkten.

MagSafe-Upgrade für iPhone 16e möglich

Bei der Demontage des iPhone 17e stellte iFixit fest, dass die Rückseite mit MagSafe-Technologie exakt die gleichen Abmessungen wie die des iPhone 16e aufweist. Die beiden Komponenten sind vollständig austauschbar. Das bedeutet: Wer ein iPhone 16e besitzt, könnte theoretisch die Rückseite eines iPhone 17e einbauen und damit MagSafe-Funktionalität nachrüsten.

Von der Redaktion empfohlener Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt. Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Dies ist eine bemerkenswerte Entwicklung, da das Fehlen von MagSafe beim iPhone 16e als größte Schwachstelle des Geräts galt. Das Vorgängermodell unterstützte lediglich kabelloses Laden nach Qi-Standard mit maximal 7,5 Watt. Das iPhone 17e hingegen bietet MagSafe-Laden mit bis zu 15 Watt sowie Kompatibilität mit dem gesamten Ökosystem magnetischer Zubehörteile wie Ladegeräten, Halterungen und Geldbörsen.

Einschränkungen beim Rückseiten-Tausch

Trotz der mechanischen Kompatibilität gibt es einen Wermutstropfen: Das iPhone 16e verfügt nicht über die integrierte Software, die MagSafe-Zubehör erkennt und entsprechende Animationen anzeigt. Zudem ist noch unklar, ob das iPhone 16e mit der nachgerüsteten Rückseite tatsächlich mit den vollen 15 Watt laden kann oder weiterhin auf niedrigere Ladegeschwindigkeiten beschränkt bleibt.

MagSafe erklärt!

MagSafe ist Apples proprietäres System für magnetisches kabelloses Laden und Zubehör beim iPhone. Magnete in der Rückseite des iPhones sorgen für eine präzise Ausrichtung von Ladegeräten und ermöglichen das Anbringen von Zubehör wie Geldbörsen oder Halterungen. MagSafe lädt mit bis zu 15 Watt deutlich schneller als herkömmliches Qi-Laden mit 7,5 Watt.

Hohe Reparaturfreundlichkeit bestätigt

iFixit lobte die Austauschbarkeit der Komponenten als großen Gewinn für die Reparierbarkeit. „Kreuzkompatibilität ist wichtig“, erklärte das Reparaturportal. „Sie macht Reparaturen einfacher, Ersatzteile leichter verfügbar und Upgrades günstiger.“

Apple hatte bereits am ersten Verkaufstag Reparaturanleitungen für das iPhone 17e veröffentlicht, sodass iFixit wusste, dass sowohl die Vorder- als auch die Rückseite abnehmbar sind. Der Akku lässt sich austauschen, ohne das Display entfernen zu müssen, allerdings ist weiterhin Klebstoff im Spiel. Das iPhone 17e nutzt wie sein Vorgänger eine Akkubefestigung, die sich durch einen elektrischen Impuls lösen lässt – eine Methode, die Akkutausche deutlich vereinfacht.

Weitere Erkenntnisse aus dem Teardown

Bei der Untersuchung stellte iFixit fest, dass nahezu alle Komponenten zwischen iPhone 17e und iPhone 16e austauschbar sind. Es ist sogar möglich, das Logicboard eines iPhone 16e in ein iPhone 17e-Gehäuse einzubauen, wobei fast keine Probleme bei der Teileerkennung auftreten. Lediglich die TrueDepth-Kamera für Face ID funktionierte beim Austausch zwischen den Geräten nicht.

Neben dem MagSafe-Update bringt das iPhone 17e den A19-Chip anstelle des A18, Apples neues C1X-Modem statt des C1-Modems sowie eine verdoppelte Grundausstattung von 256 Gigabyte Speicher.

Kritikpunkte bleiben bestehen

Während iFixit das doppelseitige Design und die elektrisch lösbare Akkubefestigung positiv hervorhob, bemängelte die Website, dass der USB-C-Anschluss zu tief hinter anderen Komponenten vergraben ist. Dies macht Do-it-yourself-Reparaturen für Laien schwierig. Apple hat dieses Problem bei seinen Flaggschiff-Modellen bereits behoben, nicht jedoch bei den „e“-Modellen.

Trotz dieser Einschränkungen vergab iFixit dem iPhone 17e eine vorläufige Reparaturbewertung von 7 von 10 Punkten – die gleiche Bewertung, die auch das iPhone 16e im vergangenen Jahr und das iPhone 17 erhielten. Besonders positiv wertete iFixit die Teilekompatibilität, da sie den Wiederverwertungswert erhöht und mehr Möglichkeiten zur Aufbereitung bietet.

Mehr zu diesen Themen: