Apple-Chef im Weißen Haus

Cook trifft Trump, will Handelskrieg mit China verhindern

Tim Cook trifft Donald Trump, will Handelskrieg mit China verhindern. Der Apple-Chef kommt Medienberichten zufolge am heutigen Dienstag zu einem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus zusammen. Schon am Montag war der CEO des iPhone-Herstellers überraschenderweise auch bei einem Essen mit Trump und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zugegen.

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Donald Trump hat in den vergangenen Wochen und Monaten Sanktionen im Handel mit einigen Ländern für einige Produkte angeordnet. Die Europäische Union ist bislang von Strafzöllen verschont geblieben. Besonders aber agiert der US-Präsident gegen China.

Apple-Chef Tim Cook gegen Handelskrieg

Das möchte nun aber Tim Cook verhindern. Das Wirtschaftsmagazin Fortune berichtet, dass am heutigen Dienstagnachmittag (Ortszeit) der Apple-Chef sich mit dem US-Präsidenten trifft, um über dieses Thema zu sprechen.

Apple Position in diesem Konflikt wird als praxisorientiert beschrieben und vermittelnd zwischen beiden Regierungen (USA und China). Das US-Unternehmen profitiert von der Zusammenarbeit mit vielen chinesischen Zulieferern. Es heißt, Apple würde Änderungen (für den internationalen Handel) vorschlagen wollen, statt dabei zuzuschauen, wie ein Handelskrieg vom Zaun gebrochen wird.

Apple im Fadenkreuz Chinas?

Tim Cook selbst trifft immer wieder auf ranghohe politische Verantwortliche in unterschiedlichen Ländern, um für das Unternehmen und seine Herangehensweise zu werben. Trotzdem gibt es Länder, in denen sich das Wirtschaften schwieriger gestaltet. Apple musste beispielsweise in Indien Eingeständnisse machen und Produktionsstätten ansiedeln, um seine Smartphones auch langfristig dort zu verkaufen.

In China wird der iPhone-Hersteller mit anderen Arbeitsschutzgesetzen aber auch Zensurmaßnahmen und Problemen beim Datenschutz konfrontiert. In den Fällen versuchte Tim Cook bereits mehrere Male zu vermitteln. Das Unternehmen fürchtet offenbar, in China ins Fadenkreuz der dortigen Regierung zu geraten. In einer Zeitung der Kommunistischen Partei Chinas hieß es, dass Apple zu den US-Unternehmen gehört, das am meisten unter einem Handelskrieg zu leiden hätte. Die Nennung Apples in dem Nachrichtenartikel könnte sogar eine subtile Drohung der chinesischen Regierung darstellen, wird gemutmaßt.

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Finde ich gut das die mal zusammen kommen. Sollen sich ruhig mal austauschen, und zwar direkt :)

Schön, dass du das unterstützt, ich gebe es weiter.

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