In einer Notiz für TF International Securities vertritt Apple-Analyst Ming-Chi Kuo die Annahme, dass Apple in diesem Jahr eher Modelle der iPhone-11-Pro-Serie verkauft. Diese Einschätzung folgt seiner ersten Beobachtung, dass für das neue iPhone 11 mehr Vorbestellungen eingingen als zu erwarten gewesen sei. Insbesondere in den USA seien teurere 11-Pro-Modelle bei Kunden beliebter. Dort würden sich Trade-In-Programme und zinslose Kredite von Apple positiv auf den Konsum auswirken.
Vor einem Jahr entschieden sich Kunden seiner Ansicht zufolge eher für das im Vergleich zum iPhone XS attraktivere iPhone XR. Auf die Modelle iPhone XS und iPhone XS Max sollen zwischen 40 bis 45 Prozent der Auslieferungen entfallen sein. Den Beobachtungen von Kuo zufolge sei in diesem Jahr die Nachfrage nach hochwertigen OLED-Displays größer, so dass sich daraus eine größere Nachfrage nach dem iPhone 11 Pro ergeben, in dem eben diese Displays eingesetzt werden.
Seit Apple keine Verkaufszahlen für einzelne Sparten veröffentlicht und für Verteilungen zwischen Air und Pro oder iMac und MacBook beziehungsweise zwischen einzelnen Modellreihen wie X, X Max oder XS und XR lediglich angedeutet hat, sind Aussagen über konkrete Kaufentscheidungen eher mit Vorsicht zu betrachten und nicht selten nur indirekt etwa über die Nachfrage von Komponente möglich.
Das iPhone 11 kommt am 20. September 2019 in den Handel. Die Preise beginnen für iPhone-11-Geräte ab 799 Euro für ein iPhone 11 mit 64 Gigabyte Speicher. Beim iPhone 11 Pro liegen die Preise über 1000 Euro, respektive bei 1149 Euro für das iPhone 11 Pro mit 64 Gigabyte Speicher und 1249 Euro für das iPhone 11 Pro Max mit 64 Gigabyte Speicher. Anfänglich ist mit längere Wartezeiten bei den neuen Farbrichtung Mitternachtsgrün für das iPhone 11 Pro sowie in grün und violett beim iPhone 11 zu rechnen.








