
Beautygate und Chargegate (beide 2018) +11
In diesem Jahr gibt es bereits zwei neue „Skandale“ rund um das iPhone.
Eines hängt mit der computergestützten Fotografie zusammen und den Algorithmen dahinter, die Apple mit dem iPhone XS einführte. Nutzern fiel auf, dass Selfies mit der Front-Kamera (die Apple gegenüber dem iPhone X deutlich aufgewertet hat) die Haut der Nutzer auf den Selbstporträts über Gebühr schön zeichnete. Manche Nutzer beschlich jedes Mal beim Anblick so eines Selfies der Verdacht, sie hätten es selbst mit Photoshop retuschiert und Hautunreinheiten ins digitale Nirvana verdammt.
Zum Problem wurde dies deshalb, da in der Vergangenheit Fotos, die mit Apples Smartphones gemacht wurden, immer als die „natürlicheren“ Aufnahmen galten. Dass Apple nun bei computergestützter Fotografie einen draufsattelt, um den Anschluss an Google nicht zu verlieren, kündigte es sogar auf dem September-Event an, als es die neuen iPhones vorstellte. iOS 12.1 schaffte Abhilfe. Problem erkannt, Problem gebannt.
„Schlimmer“ als das digitale Facelifting war allerdings ein Phänomen, für das Nutzer den Namen „Chargegate“ (von engl. „charge“ für aufladen) vergaben. Tatsächlich ließen sich manche iPhone XS und XS Max nicht mehr (korrekt) aufladen, wenn man ein Lightning-Kabel im Standby-Modus anschloss. Man musste die Geräte erst „aufwecken“, ehe man das Kabel ansteckte. Apple behob das Problem allerdings schon mit einem Software-Update für iOS. Ärgerlich ist es trotzdem, da genügend Nutzer von dieser negativen Erfahrung berichteten.
Nicht ganz trennscharf bringen einige Nutzer mit Chargegate aber auch die längeren Ladezeiten beim iPhone XS in Verbindung. Apple legt den Geräten ein 5-Watt-Netzteil bei. Der größere Akku des XS braucht mittlerweile drei Stunden um vollständig aufzuladen. Schneller geht es natürlich mit anderen Netzteilen, die mehr Leistung abgeben. Apple wird vorgeworfen, an dieser Stelle unnötig gegeizt zu haben.
Doch das „Gate“ wird beinahe inflationär verwendet und die Sachverhalte, die wir Ihnen im folgenden schildern werden, haben nur selten etwas mit handfesten Skandalen zu tun. Es sei denn natürlich, Sie nehmen an, dass schlechter Handyempfang in der Liga von Watergate mitspielt. Oder der Sachverhalt, dass Farbe vom Gehäuse abgeht, oder ein Knick im Chassis des iPhones bei zu starkem Druck. Kennen Sie überhaupt schon eines der neusten „Gates“? Es hat mit der Schönheit der iPhone-XS-Nutzer zu tun.
Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst lässt und für wen er die richtige Wahl ist: unser ausführlicher Test.
Aber entscheiden Sie selbst, und vielleicht können wir Ihnen ja noch Informationen vermitteln, die Sie bislang noch gar nicht kannten.
Vielleicht können aber auch Sie uns noch helfen, indem Sie uns auf weitere „Gates“ hinweisen, die wir womöglich vergessen haben, möglicherweise auch deshalb, weil sie gar nicht so wichtig waren. Andere haben wir an dieser Stelle unerwähnt gelassen, da sie ursprünglich gar kein „Gate“-Etikett trugen. Diese Wortbindung wurde erst im Nachhinein hinzugefügt.

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Gate gar nicht.
Cool!
Ich musste so schmunzeln. Danke!
Mich verärgert nichts bei Apple! Weil ich Apple liebe!
Ich denke auch, dass die meisten "Gates" von der Presse hochstilisiert worden sind, einfach um eine Nachricht der Sonderklasse zu haben.
Ganz ehrlich: In vielen Fällen handelte es sich im Verhältnis zu den Millionen von verkauften Geräten doch nur um einen kleinen Bruchteil. Und den gibt es bei allen Produkten - weil: Nichts ist absolut!