
Antennagate (2010)
Es scheint so lange her. Doch für manche Besitzer des iPhone 4 kann das „Antennagate“ aus dem Jahr 2010 nicht lange genug her sein. Tatsächlich ist dieser „Skandal“ einer, derjenigen, die besondere Ausmaße annahmen.
Das Problem? Die Konstruktion des neuen Smartphones (vorne und hinter Glas, Metallränder) ist fehlerhaft. Vor allem Linkshänder, aber auch manche anderen iPhone-Nutzer, die die Geräte „falsch“ halten, sorgen für Gesprächsabbrüche oder schlechte Gesprächsqualität. Apple hatte es sich schön ausgemalt: Die Antenne des Geräts verlief im Rahmen des Gehäuses. Wenn Sie zu viel der Fläche mit Ihrer Hand abdeckten, nahm die Empfangsqualität drastisch ab.
Der Fehler ist deshalb so problematisch, da er erst nach der Veröffentlichung auffiel und Apple nicht Millionen von Geräten umtauschen wollte. Also versteifte man sich auf das Marketing und besserte im Folgejahr nach. Denn die Konstruktion der Antenne wurde beim iPhone 4s geändert, das im Design nahezu identisch ist. Die Position der Antenne ist eine andere. Sie wurde nicht mehr (so häufig) beim Telefonieren von der Hand des Nutzers bedeckt.
Das Krisenmanagement Apples war, gelinde gesagt, „unglücklich“. Ungeschoren kam das Unternehmen allerdings nicht davon. Eine Sammelklage in den USA bescherte jedem Käufer des iPhone 4 wahlweise einen „Bumper“ (Schutzhülle), der die Gesprächsqualität verbesserte, da die Hände nicht mehr direkt am Rand auflagen, oder aber 15 US-Dollar Entschädigung.
Doch das „Gate“ wird beinahe inflationär verwendet und die Sachverhalte, die wir Ihnen im folgenden schildern werden, haben nur selten etwas mit handfesten Skandalen zu tun. Es sei denn natürlich, Sie nehmen an, dass schlechter Handyempfang in der Liga von Watergate mitspielt. Oder der Sachverhalt, dass Farbe vom Gehäuse abgeht, oder ein Knick im Chassis des iPhones bei zu starkem Druck. Kennen Sie überhaupt schon eines der neusten „Gates“? Es hat mit der Schönheit der iPhone-XS-Nutzer zu tun.
Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst lässt und für wen er die richtige Wahl ist: unser ausführlicher Test.
Aber entscheiden Sie selbst, und vielleicht können wir Ihnen ja noch Informationen vermitteln, die Sie bislang noch gar nicht kannten.
Vielleicht können aber auch Sie uns noch helfen, indem Sie uns auf weitere „Gates“ hinweisen, die wir womöglich vergessen haben, möglicherweise auch deshalb, weil sie gar nicht so wichtig waren. Andere haben wir an dieser Stelle unerwähnt gelassen, da sie ursprünglich gar kein „Gate“-Etikett trugen. Diese Wortbindung wurde erst im Nachhinein hinzugefügt.

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Gate gar nicht.
Cool!
Ich musste so schmunzeln. Danke!
Mich verärgert nichts bei Apple! Weil ich Apple liebe!
Ich denke auch, dass die meisten "Gates" von der Presse hochstilisiert worden sind, einfach um eine Nachricht der Sonderklasse zu haben.
Ganz ehrlich: In vielen Fällen handelte es sich im Verhältnis zu den Millionen von verkauften Geräten doch nur um einen kleinen Bruchteil. Und den gibt es bei allen Produkten - weil: Nichts ist absolut!