
Batterygate (2017)
Chronologisch ist das Phänomen, das wir als Batterygate kennen, zeitlich falsch eingeordnet. Denn eigentlich trat es schon vor 2017 auf, wurde aber erst in diesem Jahr als Problem entlarvt.
Ende Dezember des Jahres gab Apple öffentlich zu, was zuvor Nutzer mit Hilfe von Benchmarks und Batterietests herausgefunden haben. Apple drosselte die Geschwindigkeit älterer iPhones. Laut Eigenauskunft tat Apple dies aber, um die Geräte der Nutzer zu schützen. Verlieren die Batterien über die Laufzeit ihre Leistungsfähigkeit, und erkennt dies Apples Algorithmus, lässt er die Geräte nicht mehr mit allerhöchste Geschwindigkeit laufen. Das soll vor allem Abstürze vermeiden, die auftreten können, falls die Batterielast nicht mehr ausreichen würde, eine Leistungsspitze mit ausreichend Energie zu versorgen. Je älter eine Batterie wird, desto häufiger tritt dieser Zustand ein.
Wieder drehte sich der Diskurs in der Öffentlichkeit vor allem darum, dass Apple ohne Zustimmung der Nutzer handelte. Dass das Unternehmen aber im Sinne der Kunden handelte, werden erst noch Gericht entscheiden müssen. Denn natürlich gibt es auch in diesem Fall eine Sammelklage gegen den Konzern.
Ein positiver Nebeneffekt dieses „Skandals“ war es, dass der Konzern den Akkutausch der allermeisten iPhone-Modelle drastisch reduzierte, und zwar bis Ende 2018 auf nur 29 Euro. Zwar steigen 2019 die Preise für den Batteriewechsel außerhalb der Garantiezeit, liegen aber mit 49 oder 69 Euro – je nach Modell – noch in einem Rahmen, in dem Nutzer ihre alten Geräte gerne noch weitere Jahre mit neuem Aggregat verwenden möchten.
Doch das „Gate“ wird beinahe inflationär verwendet und die Sachverhalte, die wir Ihnen im folgenden schildern werden, haben nur selten etwas mit handfesten Skandalen zu tun. Es sei denn natürlich, Sie nehmen an, dass schlechter Handyempfang in der Liga von Watergate mitspielt. Oder der Sachverhalt, dass Farbe vom Gehäuse abgeht, oder ein Knick im Chassis des iPhones bei zu starkem Druck. Kennen Sie überhaupt schon eines der neusten „Gates“? Es hat mit der Schönheit der iPhone-XS-Nutzer zu tun.
Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst lässt und für wen er die richtige Wahl ist: unser ausführlicher Test.
Aber entscheiden Sie selbst, und vielleicht können wir Ihnen ja noch Informationen vermitteln, die Sie bislang noch gar nicht kannten.
Vielleicht können aber auch Sie uns noch helfen, indem Sie uns auf weitere „Gates“ hinweisen, die wir womöglich vergessen haben, möglicherweise auch deshalb, weil sie gar nicht so wichtig waren. Andere haben wir an dieser Stelle unerwähnt gelassen, da sie ursprünglich gar kein „Gate“-Etikett trugen. Diese Wortbindung wurde erst im Nachhinein hinzugefügt.

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Gate gar nicht.
Cool!
Ich musste so schmunzeln. Danke!
Mich verärgert nichts bei Apple! Weil ich Apple liebe!
Ich denke auch, dass die meisten "Gates" von der Presse hochstilisiert worden sind, einfach um eine Nachricht der Sonderklasse zu haben.
Ganz ehrlich: In vielen Fällen handelte es sich im Verhältnis zu den Millionen von verkauften Geräten doch nur um einen kleinen Bruchteil. Und den gibt es bei allen Produkten - weil: Nichts ist absolut!