
U2-Gate oder auch iTunes-Gate (2014)
Ebenfalls aus dem Jahr 2014 und fast schon eine Randnotiz ist das „U2-Gate“. Besser bekannt ist es aber als iTunes-Gate, obwohl die erste Bezeichnung semantisch besser beschreibt, worum es eigentlich dabei ging.
Apple hielt ein Special-Event ab. Die Band U2 durfte als Musik-Act auftreten und alle Apple-Kunden erhielten in der Folge das Album von U2 gratis. Doch schon während der Veranstaltung gab es teils gehässige Kommentare in den sozialen Netzwerken, allen voran auf Twitter.
Es kam, was kommen musste: Ein Skandälchen, das verhältnismäßig große Aufmerksamkeit auf sich zog. Apple wollte seinen Nutzern etwas schenken. Die fanden das aber nicht so gut. Denn mit dem Stichtag lud das Unternehmen das Album automatisch auf die Geräte der Nutzer. Die Vorwürfe der Nutzer waren vielschichtig. Manche waren verärgert, dass sie nun Zeit dafür aufbringen mussten, ein Album zu löschen, das sie gar nicht hätten haben wollen und aber den „kostbaren“ Speicherplatz belegte. Andere führten sogar einen Diskurs mit philosophischem Subtext über Selbst- und Fremdbestimmung. Apple habe gefälligst nicht darüber zu entscheiden, welche Musik man hört. Beide: Das Unternehmen und die Künstler, allen voran Bono, entschuldigten sich öffentlich und zogen ihre Lehren aus dieser schief gegangenen Marketingaktion.
Apple zahlte aber vor allem Lehrgeld. Denn Bono und U2 bekamen vom iPhone-Hersteller 100 Millionen US-Dollar dafür, dass alle damaligen Apple-Kunden das Album gratis erhielten.
Doch das „Gate“ wird beinahe inflationär verwendet und die Sachverhalte, die wir Ihnen im folgenden schildern werden, haben nur selten etwas mit handfesten Skandalen zu tun. Es sei denn natürlich, Sie nehmen an, dass schlechter Handyempfang in der Liga von Watergate mitspielt. Oder der Sachverhalt, dass Farbe vom Gehäuse abgeht, oder ein Knick im Chassis des iPhones bei zu starkem Druck. Kennen Sie überhaupt schon eines der neusten „Gates“? Es hat mit der Schönheit der iPhone-XS-Nutzer zu tun.
Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst lässt und für wen er die richtige Wahl ist: unser ausführlicher Test.
Aber entscheiden Sie selbst, und vielleicht können wir Ihnen ja noch Informationen vermitteln, die Sie bislang noch gar nicht kannten.
Vielleicht können aber auch Sie uns noch helfen, indem Sie uns auf weitere „Gates“ hinweisen, die wir womöglich vergessen haben, möglicherweise auch deshalb, weil sie gar nicht so wichtig waren. Andere haben wir an dieser Stelle unerwähnt gelassen, da sie ursprünglich gar kein „Gate“-Etikett trugen. Diese Wortbindung wurde erst im Nachhinein hinzugefügt.

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Gate gar nicht.
Cool!
Ich musste so schmunzeln. Danke!
Mich verärgert nichts bei Apple! Weil ich Apple liebe!
Ich denke auch, dass die meisten "Gates" von der Presse hochstilisiert worden sind, einfach um eine Nachricht der Sonderklasse zu haben.
Ganz ehrlich: In vielen Fällen handelte es sich im Verhältnis zu den Millionen von verkauften Geräten doch nur um einen kleinen Bruchteil. Und den gibt es bei allen Produkten - weil: Nichts ist absolut!