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Apples nerdiger Gründer: Was macht Steve Wozniak heute?

Apples nerdiger Gründer: Was macht Steve Wozniak heute? In der Öffentlichkeit mischt er sich heute noch gerne ein. Damit unterscheidet er sich von vielen Mitstreitern. Denn eigentlich steht er Apple im Prinzip genauso nah oder fern, wie weitere „Ehemalige“ von Apple. Andy Hertzfeld oder Ron Wayne sind mittlerweile mehr oder minder Privatiers. Wozniak hingegen tummelt sich noch oft auf Messen, schreibt für einige US-Techblogs und berät Unternehmen.

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Stephen Gary Wozniak, auch Steve Wozniak genannt, gründete zusammen mit Ron Wayne und Steve Jobs die Firma Apple Computers. Der Ingenieur wird gerne auch als „The Woz“ bezeichnet.

Man traf sich schon früh

Wozniak fiel während der Schulzeit schon im zarten Alter von 13 als „Erfinder“ auf, entwickelte bei einem Schülerwettbewerb einen Taschenrechner, der auf Transistoren basierte.

Während des Studiums baute er unter anderem einen TV-Störsender und zusammen mit Bill Fernandez den „Cream Soda Computer“. Dieser war es, der Wozniak mit Steve Jobs zusammenbrachte, und zwar in dessen Wohnung. Jobs und Woz fanden auf Anhieb einen roten Faden und wenn man so will, ist der Rest dann Geschichte.

Die Zeit bei Atari

Jobs heuerte bei Atari an, traf dort auch auf Ron Wayne. Der verstorbene Apple-Chef holte aber auch Wozniak zu Atari, weil er selbst nicht so geschickt im Programmieren war. Wozniak musste ein Spiel entwickeln, das an Pong erinnerte. Es wurde „Breakout“. Es gibt die Anekdote, dass Wozniak von Jobs lediglich 350 US-Dollar bekam, obwohl dieser aber 5.000 USD dafür erhielt.

Aus dieser „Dreiecksbeziehung“ ging allerdings die Gründung von Apple Computers hervor.

Kurzbiographie: Wer ist Stephen Gary Wozniak?

  • Geboren: 11. August 1950
  • Geburtsort: San José, Kalifornien
  • Verheiratet: Ja, seit 2008
  • Webseite: woz.org
  • Twitter: @stevewoz
  • Facebook: ausgetreten

    Wozniak hat immer eine Meinung

    Anders als Kollegen wie zum Beispiel Scott Forstall, der an den Broadway ging, blieb Wozniak der Technik erhalten. Ob in Interviews, oder eigenen Meinungsbeiträgen auf US-Techblogs hält „The Woz“ nicht mit seiner Meinung hinterm Berg. Auch Vorzeigeprodukte wie das iPhone X bekamen ihr Fett weg. Blöd fand er zum Beispiele die erste Apple Watch, kritisierte Siri, Apples Karten-App oder die unzeitgemäßen Geräte (iPhone 5/5s) mit kleinem Display.

    Wozniak der Weltenbummler

    The Woz ist Ingenieur mit Leib und Seele. Er reist um die Welt, tritt auf Konferenzen auf und versucht auch am Puls der Zeit zu bleiben. Der Kontakt mit jungen Menschen, die er inspirieren kann, bedeutet ihm recht viel. Erst in dieser Woche trat er auf einer Tech-Konferenz in Polen auf und fand lobende Worte an das Potential der Start-up-Szene in unserem Nachbarland.

    Generell ist Wozniak, obwohl eigentlich eher schüchtern, schon lange über seinen Schatten gesprungen und sehr international. Man kann sagen, dass man keinen (ehemaligen) Apple-Mitarbeiter so nah erleben kann, wie ihn. Auch in Deutschland war er schon dutzende Male, sodass es auch Ihnen und uns möglich ist, ein Apple-Urgestein „live“ zu erleben.

    Allerdings läuft auch bei „The Woz“ nicht immer alles glatt. Er verriet zum Beispiel, dass ihm Bitcoins abgeknöpft wurden, beim Versuch diese zu verkaufen.

    Woz will Wissen vermitteln

    Darüber hinaus gründete Wozniak ein eigenes Online-Lernangebot. Sie können dort zum Softwareentwickler, zum Cyber-Sicherheitsspezialisten oder zum Daten-Statistiker ausgebildet werden. Die Plattform trägt den Title „Woz U“, U wie in Universität.

    Dass Steve Wozniak aber auch voller Überraschungen steckt und gerne Späße macht, erzählt er auf einem TEDx Talk an der Uni in Berkeley, das Sie im Artikel finden. Dort verrät er aber auch, dass er einige Apple-Mitarbeiter der ersten Stunde aus eigener Tasche entschädigte, weil diese keine Aktienanteile vom Unternehmen erhalten haben, obwohl sie maßgeblich am Erfolg beteiligt waren. 20 Millionen US-Dollar aus eigenem Vermögen verteilte er so.

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    Ich vermute, er versucht am PULS der Zeit zu bleiben. Der ZAHN der Zeit ist doch eher unbeliebt, oder?

    Danke, ja.

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