Kreditkartenbetrug

Steve Wozniak um Bitcoins im Wert von $70.000 geschröpft

Steve Wozniak bei Bitcoins abgezockt. Apples Mitgründer hat bei einem Vortrag in Indien erzählt, wie er Opfer eines Kreditkartenbetruges wurde, als er jemandem Bitcoins verkaufen wollte. Der Vorfall ist ein Paradebeispiel, warum Banken den Handel der Kryptowährung mit Kreditkarten-Transaktionen verbieten (wollen).

Von   Uhr

Einige Banken erlauben mittlerweile den Kauf- und Verkauf von Kryptowährungen bei Einsatz von Kreditkarten nicht mehr. Andere erheben zusätzliche Gebühren, um Kunden davon abzuhalten. Handelsplätze wie Coinbase warnen Ihre Kunden deshalb mittlerweile vor möglichen Transaktionsgebühren, die Banken erheben.

Steve Wozniak wollte Bitcoins verkaufen

Das gerade der Einsatz von Kreditkarten nicht immer gut ausgeht, zeigt nun das Beispiel Steve Wozniak. Auf dem Economic Times of India Global Business Summit erzählte er von einem Vorfall. Er verkaufte jemandem Bitcoins. Die Abrechnung erfolgte per Kreditkarte. Als die Bitcoins dem Wallet des anderen gutgeschrieben wurden, wurde die Transaktion über die Kreditkarte rückgängig gemacht. Als Wozniak versuchte das Geld zurückzufordern, wurde ihm mitgeteilt, dass die zur Transaktion verwendete Kreditkarte gestohlen wurde. Deshalb hatte Wozniak auch keinen Anspruch auf Erstattung.

Die Transaktion tat Wozniak damals nicht so weh im Portmonee. Sie umfasste seinerzeit 700 US-Dollar. Die Bitcoins aber, die er damals verkaufte, wären heute rund 71.400 US-Dollar wert.

Blockchain nicht frei von Fehlern

Wozniak wollte an seinem eigenen Beispiel deutlich machen, dass die Blockchain als Technologie zwar die Transaktionen verifiziere. Das bedeute aber nicht, dass es in diesem Kontext nicht auch zu Betrug kommt. Dem wollen nun wie eingangs erwähnt die Banken entgegenwirken, indem sie den Kauf von Kryptowährungen mit Kreditkarten nicht mehr erlauben.

Mehr zu diesen Themen:

Diskutiere mit!

Hier kannst du den Artikel "Steve Wozniak um Bitcoins im Wert von $70.000 geschröpft" kommentieren. Melde dich einfach mit deinem maclife.de-Account an oder fülle die unten stehenden Felder aus.

mit 'alten' Währungen läuft das läuft auch bei Bitcoin. Und dort auch noch mehr, denn die neue Technik erlaubt zusätzlich neue Angriffe. Sie bringen wesentlich mehr Unsicherheiten weil einige Dinge im unklaren liegen. Security by obscurity war noch nie eine standhafte Sicherheit.

Das ist mal wieder ein Beispiel, an dem festgestellt werden soll, das Bitcoin-Transaktionen per Kreditkarte unsicher sind. Das mag ja sogar sein. Aber seit wann ist denn die Kreditkarte sicher? Gab es da noch nie Betrug?

Die Überschrift könnte nicht irreführender sein. Was hat der damalige Transaktionswert mit dem heutigen Kurs zu tun. Selbst wenn er damals die USD 700 bekommen hätte, wär er dann um USD 70.700 betrogen worden? So ein schwachsinniger Artikel!

Also ist Bitcoin jetzt an dem schlechten Kreditkartensystem schuld, in dem man einfach Dinge kauft, die Ware erhält und dann die Bezahlung rückgängig macht.
Interessant, weil eigentlich zeigt das nur, dass Bitcoin Transaktionen besser gehändelt werden, als Kreditkarentransaktionen [Thinking Face]

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.