Sinnbildlich gesprochen gibt es Produkte, die kommen ins Zimmer und alle drehen sich um. Und es gibt Produkte, die die Tür öffnen, kurz nicken und dann leise ihren Job erledigen. Das iPhone 17e ist eindeutig der zweite Typ, was durchaus als Kompliment gemeint ist.
Äußerlich hat sich im Vergleich zum Vorgänger so gut wie nichts verändert. Wer das iPhone 16e kennt, kennt das 17e. Gleiches Format, gleiche Proportionen, gleiche Notch. Ja, die Notch. Die Kamera-Aussparung in Form dieser Einkerbung ist weniger schick als eine Dynamic Island, sie ziert weiterhin Apples Einstiegs-iPhone – ein kleiner Hinweis darauf, dass man hier zur wirtschaftlicheren, 250 Euro günstigeren Variante des iPhone 17 gegriffen hat. Auch ein Always-On-Display und die flüssigen 120 Hertz der teureren Modelle sucht man hier vergebens. Das 60-Hertz-Display tut, was es soll, mehr aber auch nicht. Muss es aber auch nicht.
Wirklich interessant wird es unter der Oberfläche. Apple hat dem 17e den A19-Chip spendiert – denselben, der auch im deutlich teureren iPhone 17 steckt, allerdings mit einem GPU-Kern weniger. Im Alltag macht das keinen Unterschied. Apps öffnen, Fotos bearbeiten, Videos streamen: alles geschmeidig, alles ohne Zögern. Wer jetzt von einem iPhone 11, 12 oder SE umsteigt, wird sich fragen, warum erst jetzt. Das größte Upgrade ist aber weder der Chip noch die auf 256 Gigabyte verdoppelte Speicherkapazität, beides zum unveränderten Preis von 699 Euro. Es ist MagSafe. Endlich. Beim iPhone 16e hatte Apple das magnetische Ladesystem noch weggelassen, was zu einiger Kritik geführt hatte. Jetzt lassen sich Zubehörteile wie Ladeständer, Wallets und Powerbanks auch hier komfortabel per Magnet befestigen. Das ist einer jener Momente, in denen man merkt, wie sehr man eine Selbstverständlichkeit vermisst hat.
Die Kamera bleibt bekannt: eine einzelne 48-Megapixel-Kamera auf der Rückseite, die ordentliche Fotos liefert samt nachträglicher Änderung des Fokus. Auch die Frontkamera wurde verbessert und ermöglicht nun auch bei Porträtaufnahmen eine echte Fokuskontrolle.
Unser Fazit nach wenigen Minuten mit dem Gerät in Berlin: Das iPhone 17e ist ein ehrliches Gerät. Es verspricht nichts, was es nicht hält, und hält, was es verspricht. Wer 250 Euro mehr übrig hat, greift zum iPhone 17. Das bietet spürbar mehr Display und mehr Kamera. Wer das nicht hat, braucht oder will, bekommt mit dem neuen iPhone 17e ein vollwertiges, schnelles iPhone ohne Schnickschnack. Für viele genau das Richtige.
Wer den Namen MagSafe zum ersten Mal hört, denkt vielleicht an alte MacBooks: Dort war MagSafe jahrelang der clevere Magnetstecker, der das Ladekabel bei einem Stolperer sanft löste, statt das daran hängende Gerät mit in den Tod zu reißen. Beim iPhone meint Apple damit etwas anderes: ein System aus Magneten auf der Geräterückseite, das Zubehör ausrichtet und sicher festhält.
Das iPhone 17e unterstützt MagSafe erstmals in der Einsteigerklasse. Das lohnt sich: MagSafe-Ladegeräte liefern bis zu 15 Watt, doppelt so viel wie herkömmliches kabelloses Laden. Magnetische Halterungen fürs Auto kommen ohne Klemmen aus, eine MagSafe-Geldbörse ersetzt den Geldbeutel. Und wer mehr „Saft“ braucht, dockt einfach eine magnetische Powerbank an. Kurz: MagSafe macht das iPhone alltagstauglicher – und das Zubehör-Ökosystem dafür ist nach Jahren der Reife heute größer denn je.
Apples Frühjahrsfeuerwerk
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