Enthält Affiliate-Links [Was ist das?]Apples Beitrag zur besseren Gesundheit

Apple: Gesundheit und Privatsphäre sind eng verbunden

In den vergangenen Jahren zeigte sich: Apple ist dein Wohlbefinden wichtig und möchte dazu auch deine Privatsphäre geschützt wissen. In einem neuen Bericht beschreibt das Unternehmen nun die zahlreichen Maßnahmen und Funktionen, die dich im Alltag teils unbewusst unterstützen.

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Mit der Apple Watch betrat Apple das Gesundheitswesen. Neben der Messung deines Pulses, deines Blutsauerstoffs und weiterer Werte bietet dir die Smartwatch schon viele Möglichkeiten deine Gesundheit zu überwachen. Sie unterstützt dich seit COVID-19 auch beim ordnungsgemäßen Händewaschen oder schlägt dir Ruhepausen vor, während sie dich auch über den Tag mit Zielen und Auszeichnungen aktiv halten möchte. Apple-CEO Tim Cook meinte bereits vor einiger Zeit, dass Apples größter Beitrag für die Menschheit nicht das iPhone bleiben wird, sondern dass sich das Unternehmen für seine Bemühungen im  Gesundheitsbereich einen großen Namen machen wird. Dazu ging Apple bereits Partnerschaften mit Universitäten für die Forschungsarbeit sowie Krankenhäusern ein. In einem neuen Bericht zeigt das Unternehmen jetzt auf, wie Apple-Produkte den Menschen helfen können, ihre Gesundheit in die Hand zu nehmen und einzelne Werte besser zu verstehen:

„Wir sind davon überzeugt, dass Technologie eine wichtige Rolle bei der Verbesserung von Gesundheitsergebnissen und der Förderung eines gesünderen Lebens spielen kann. Wir freuen uns über die vielen Möglichkeiten mit denen Anwender:innen von unseren Gesundheits- und Fitnessfunktionen profitieren, und über die Art und Weise, wie Drittentwickler:innen, Institutionen und Organisationen Apple Technologie nutzen, um Gesundheit und Wissenschaft voranzubringen“, sagt Jeff Williams, Chief Operating Officer von Apple. „Unsere Vision für die Zukunft ist es, weiterhin wissenschaftlich fundierte Technologien zu entwickeln, die Menschen mit noch mehr Informationen versorgen und zur intelligenten Überwachung der Gesundheit eingesetzt werden. Wir wollen, dass Menschen nicht länger nur Passagiere auf ihrer eigenen Gesundheitsreise sind, sondern, dass sie mit aussagekräftigen, umsetzbaren Erkenntnissen selbst das Steuer in die Hand nehmen“. 

In dem Report werden die vier Säulen der Gesundheits- und Fitnessfunktionen von Apple beschrieben:

  • Bereitstellung eines zentralen und sicheren Ortes, an dem Nutzer:innen ihre Gesundheitsdaten in der Health App speichern und einsehen können
  • Angebot von Funktionen, die es der Apple Watch ermöglichen zur intelligenten Überwachung von Gesundheit und Sicherheit eingesetzt zu werden 
  • Angebot von Funktionen, die Anwender:innen helfen, ihre Gesundheit und Fitness im Alltag zu verbessern
  • Förderung innovativer Gesundheits- und Fitness-Apps von Drittanbietern durch Entwicklerwerkzeuge

Weiter verweist das Unternehmen darauf, dass mit der Veröffentlichung von iOS 16 und watchOS 9 in diesem Herbst Apple Watch und iPhone Funktionen werden bieten, die sich auf 17 Bereiche von Gesundheit und Fitness konzentrieren, von Herzgesundheit und Schlaf bis hin zu Mobilität, Frauengesundheit und mehr. Allerdings können Anwender:innen schon jetzt über 150 verschiedene Arten von Gesundheitsdaten von der Apple Watch, dem iPhone und verbundenen Apps und Geräten von Drittanbietern in einer zentralen Ansicht in der Health App speichern, während sämtliche Daten mit notwendigen Informationen hinterlegt werden. Dadurch sollst du die Messwerte besser verstehen und einordnen können. 

Wissenschaftlich fundiert und unter Berücksichtigung der Privatsphäre entwickelt

Alle Gesundheits- und Fitnessfunktionen von Apple werden nach zwei übergreifenden Prinzipien entwickelt:

  • Strenge wissenschaftliche Validierungsprozesse: Das interne klinische Fachpersonal von Apple ist eng in den Produktentwicklungsprozess eingebunden und arbeitet Hand in Hand mit den Ingenieur:innen und Produktdesigner:innen. Dadurch und durch die Zusammenarbeit mit Expert:innen aus führenden Forschungseinrichtungen wird sichergestellt, dass die Produkte und Funktionen wissenschaftlich fundiert und benutzerfreundlich sind.
  • Privatsphäre steht im Mittelpunkt: Datenschutz zählt bei Apple zu den Kernwerten und ist für sensible Gesundheitsdaten von entscheidender Bedeutung. Die Gesundheits- und Fitnessfunktionen von Apple stellen die Privatsphäre der Anwender:innen in den Mittelpunkt und bieten Schutz, einschließlich Transparenz und Kontrolle. Wenn das iPhone mit einem Passcode, Touch ID oder Face ID gesperrt ist, werden alle Gesundheits- und Fitnessdaten in der Health App - mit Ausnahme vom Notfallpass - verschlüsselt, und alle mit iCloud synchronisierten Gesundheitsdaten werden sowohl bei der Übertragung als auch auf den Apple Servern verschlüsselt. Wenn man eine aktuelle Version von watchOS und iOS mit der standardmäßigen Zwei-Faktor-Authentifizierung und einem Passcode hat, werden die Gesundheits- und Aktivitätsdaten so gespeichert, dass Apple sie nicht lesen kann. Die Daten der Health App werden niemals ohne die ausdrückliche Erlaubnis des:r Anwenders:in an Dritte weitergegeben. Wenn man sich entscheidet, Gesundheitsdaten zu teilen, bietet die Health App eine detaillierte Kontrolle darüber, welche Arten von Daten man mit wem teilt. Man kann die Berechtigungen jederzeit überprüfen und verwalten.

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Apple hat gar keine andere Wahl als verstärkt auf Datenschutz und auch Cybersecurity zu achten. Die bewegen sich mit diesen Daten im stark regulierten Bereich von Anwendungen und Daten aus dem Bereich der Medizintechnik. Da versteht die FDA auch bei Consumer-nahen Anwendungen keinen Spaß. Diese Bereich und auch die Tatsache, dass die Geräte auch als Zahlungsmittel eingesetzt werden, zwingt Apple quasi dazu nicht nur auf Datenschutz und Privatsphäre zu achten sondern auch weiterhin im Minimum auch Sicherheitsupdates für die installierte Basis - also auch für ältere Geräte - zur Verfügung zu stellen. Ansonsten müsste Apple auch dafür sorgen, das diese Geräte - zumindest für entsprechende Funktionen - aus dem Verkehr gezogen werden. Bei der Zahlung mit Apple Pay könnte man auch veraltete Softwareversionen auch am Zahlungsterminal abweisen. Bei den Gesundheitsdaten ist das schwieriger.
Wenn in der Medizintechnik Fehler auftreten, kann es auch sein, dass Geräte nur noch eingeschränkt oder unter Auflagen verwendet werden dürfen - im schlimmsten Fall auch gar nicht, bis die Feher durch den Hersteller behoben sind.
Das hat im Kontext Cybersecrurity vor ein paar Jahren diverse Hersteller getroffen und die mußten dann nachbessern, bis die FDA wieder zufrieden war.

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