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iPhone 6: Diese 4 Top-Cases schützen das Apple-Smartphone gegen Biegen und Brechen

Sind die neuen iPhones doch fragiler als gedacht? Gerade nach den ersten Meldungen über verbogene Gehäuse schaut man sich doch gerne nach einem möglichst effektiven Schutz für sein neues iPhone um. Hier gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten. Doch: Welche hält was sie verspricht? Wir haben für Sie vier Schutzhüllen von zwei Herstellern für verschiedene Einsatzzwecke und aus verschiedenen Materialien getestet.

Mit den Schutzhüllen ist es so eine Sache: Die einen würden Ihr iPhone ohne eine noch nicht einmal in die Hand nehmen, die anderen werfen das teure Gerät zusammen mit Schlüssel und Co. in die Tasche und hoffen, dass nichts passiert. Nachdem die letzten Tage immer wieder die Rede von verbogenen Gehäusen bei den neuen iPhone-6-Modellen war, schaut man selbst als Hüllenverächter genauer hin, ob die kleinen Accessoires aus Plastik, Silikon oder Leder nicht vielleicht doch ganz nützlich wären.

Wir haben die bislang bei uns in der Redaktion eingetroffenen Hüllen genauer angesehen, ein iPhone 6 damit ausgerüstet und die Tage über durchschnittlich benutzt. Und ja, wir hatten das Gerät auch in der Hosentasche. Verbogen haben wir nichts, das sei schon mal vorab verraten.

Aus Deutschland stammen die Hüllen von Caseual, die besonders dünn sind und sich sehr gut ans iPhone anschmiegen. Die flexo slim-Hülle für knapp 20 Euro ist gerade mal 0,7 Millimeter dick und aus sehr leichten, umweltfreundlichen TPU (Thermoplastisches Polyurethan). Die Passgenauigkeit ist sehr gut, das iPhone lässt sich leicht in das Gehäuse legen und sitzt dabei fest genug, um auch die Seiten wirkungsvoll zu schützen. Alle Knöpfe und Anschlüsse des Gerätes bleiben weiterhin zugänglich. Die Hülle selbst fühlt sich glatt an und ist, wie der Name schon suggeriert, flexibel. Pluspunkte sind neben der Leichtigkeit die gute Passform – und die Hülle ist in fünf verschiedenen Farben zu haben.

Ähnlich verhält es sich mit der slim-Hülle des gleichen Herstellers für knapp 18,00 Euro. Diese ist etwas weniger flexibel, dafür aber noch einmal um die Hälfte dünner, nämlich nur 0,35 Millimeter dick. Die Passform ist ebenfalls gut. Die Schutzfunktion ist wie bei seinem flexiblen Bruder ebenfalls gegeben. Haptisch ist die slim etwas angenehmer als die flexo slim. Das etwas rauere Material fühlt sich im täglichen Einsatz besser an als die glatte Oberfläche der flexo slim. Auch die slim-Hülle ist in mehreren Farben erhältlich. Beide helfen selbstverständlich primär gegen Kratzer und Schmutz, ein weiter gehender, mechanischer Schutz ist hier selbstverständlich nicht gegeben.

Mit edlerer Anmutung und auch stabiler kommt die dritte Hülle von Caseual, die leather flip für knapp 30 Euro daher. Wie der Name schon vermuten lässt, ist dies eine Rindsleder-Hülle, die das iPhone von hinten und von vorne schützt. Die Vorderseite lässt sich nach unten wegklappen. Gefallen hat im Test neben der guten Passform die Microfaserinnenseite, die das Gehäuse des Telefons wirkungsvoll schützt. Die Hülle ist sehr stabil, ein Kunststoffkern bringt zusätzliche Stabilität. Auch hier sind sämtliche Knöpfe und Schalter frei zugänglich. Wen es nicht stört, dass er vor dem Benutzen die Klappe öffnen muss, hat mit der leather flip eine gute, nett anzuschauende und robuste Hülle für sein wertvolles Gerät.

Die vierte Hülle im Bunde stammt von Urban Armor Gear für knapp 35 Euro, ein Hersteller, der für seine sehr robusten Gehäuse bekannt ist. Die UAG-Hülle sieht etwas martialisch aus, schützt Ihr Telefon dafür aber hervorragend. Sie ist schlagfest und nach dem US-amerikanischen Militärstandards für Stürze getestet. Zusätzlich schützen gummierte Kanten die Seiten und Ecken des iPhone. Alle Schalter bis auf die Stummschaltung sind ebenfalls geschützt und gut benutzbar. Praktisch: Eine Displayschutzfolie, die allerdings wie viele Folien etwas Geduld beim Aufbringen verlangt, ist der Hülle beigelegt. Schön ist die Hülle zwar nicht unbedingt, dafür bietet sich neben gutem Schutz eine flexible Bedienbarkeit des iPhone.

Tipp: Mit den letzten beiden kann das Telefon auch getrost in die Hosentasche wandern - keine Sorge, wir haben es ausprobiert.

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Aus meinem Blickwinkel habt ihr einen Vergessen:
http://carbonandco.com
leider noch nicht für das iPhone 6 Lieferbar, aber am meinem 5er hat es gute Dienste geleistet.

Welches 6er hattet ihr denn nun in der Hosentasche? Der Bericht hat eigentlich nur für das 6+ einen Sinn.

Das mit dem Verbiegen war ja auch eher ironisch gemeint, wir hatten ein ganz normales 6er im Test, Hüllen fürs 6 Plus sind noch recht rar in der Redaktion

Wie bitte soll eine Silikon oder Lederhülle vorm verbiegen schützen?
Headline = Fail!

Ja, das nennt man wohl ein Wortspiel...

Wenn man euren Bericht liest könnte man meinen, jedes iPhone 6 Plus ohne Schutzhülle wird in der Hosentasche verbogen, aber mit einer Silikonhülle kann das natürlich nicht passieren. Eigentlich war ich bisher andere Berichte von hier gewöhnt...