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iPhone 6 Plus im Test: Der erste Tag mit dem neuen Apple-Phablet

Das Gesetz der Serie: Alle zwei Jahre wird das Design des iPhones grundlegend überarbeitet. Doch Apples Smartphone-Jahrgang 2014 brachte mit dem „Plus“-Modell mehr als nur ein neues Design mit sich. Wie sich das am 9. September enthüllte Riesen-iPhone in der Praxis anfühlt, haben wir gleich zum Verkaufsstart ausprobiert.

Den Wecker gestellt und trotzdem kaum geschlafen. Nur um bloß nicht den Startschuss für die Vorbestellung des neuen Apple-Smartphones zu verpassen. Am 12. September um 9:40 Uhr war es dann soweit, die Bestellung für das iPhone 6 Plus war platziert. Der Reiz des Neuen war nämlich unwiderstehlich – so unwiderstehlich, dass ich tatsächlich bereitwillig unbesehen ein Smartphone im Gegenwert eines MacBook Air bestellt habe.

Der Riese unter den iPhones

Ausschlaggebend für meine schon während der Keynote getroffenen Kaufentscheidung war ganz klar der so viel größere Bildschirm des iPhone 6 Plus. Erstmals hat Apple ein iPhone mit der Full-HD-Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten im Programm. Die Pixeldichte beträgt 401 Pixel pro Zoll, dichter noch als beim herkömmlichen iPhone 6, die Darstellung gestochen scharf. Die Diskussion darüber, dass andere Anbieter schon länger entsprechend Großes und Hochauflösendes in ihrem Sortiment haben, ließ und lässt mich kalt. Egal ob ein LG G3, Samsung Galaxy Note 3 oder Nokia Lumia 1520: für mich das falsche Betriebssystem, der falsche App Store – nein danke, kein Interesse.

Wer ein erstes Gefühl für Größe und Gewicht des 6 Plus entwicklen will, fährt mit dem Griff zu einer Tafel Milka-Alpenmilchschokolade mit 15 Prozent mehr Inhalt gut: Wer diese Kalorienbombe in die Hand nimmt, erhält einen ersten Eindruck hinsichtlich der Dimensionen des iPhone-Phablets.

Das iPhone 6 Plus bietet großes Kino zum Mitnehmen. Filme machen sich auf dem 16:9-Bildschirm gut, das dargestellte Bild entspricht von der Fläche nahezu dem, was auf einem iPad mini zu sehen ist – dort werden Videos mit Balken dargestellt, es geht etwas Fläche verloren. Brillant wirken auch Fotos, das Plus-Modell lässt Bilder nochmals natürlicher wirken – von der Anmutung hochglänzender 10x15-Papierabzüge ist man mit dem 6 Plus nicht mehr weit entfernt. Ebenfalls eine Freude auf dem 5,5-Zoll-Bildschirm sind eBooks: Die Schrift ist scharf, der Kontrast gut – auf dem Apple-Phablet liest es sich angenehmer als noch auf dem 4-Zoll-Display eines iPhone 5s.

Auch als Spielehandheld macht das iPhone 6 Plus Spaß, der Bildschirm ist größer etwa als der einer PlayStation Vita. Der Egoshooter „Bioshock“ zaubert beeindruckende Grafik auf das 5,5-Zoll-Display und endlich verdecken die eigenen Finger nicht länger gefühlte 50 Prozent des Bildschirms. Last but not least profitiert auch die produktive Arbeit vom Plus an Bildschirmfläche: Die vom iPad bekannte Anzeige von Inhalten in mehreren Spalten hat auch auf dem iPhone 6 Plus Potenzial, wird bislang aber nur von wenigen Apple-eigenen Apps unterstützt.

Die Bildqualität ist hervorragend: Rein auf Sicht getestet ist der Bildschirm des 6 Plus im Sonnenlicht besser lesbar als noch bei den Vorjahresmodellen. Doch einige Apps, etwa das Spiel „Bejeweled Blitz“, bereiten Probleme: Hier werden links und rechts Bildinhalte abgeschnitten, die Grafik anderer Anwendungen wirkt hingegen leicht verwaschen – Software-Fehler, die hoffentlich bald behoben werden.

Und es kommt doch auf die Größe an

Die vermutlich meist gestellte Frage in Bezug auf das Plus-Modell lautet: Passt es in meine Tasche? Das kommt ganz auf die Tasche an! Vermutlich habe ich noch nie so oft die Hosen gewechselt wie am 19. September 2014: Ja, das iPhone 6 Plus passt theoretisch zumindest „irgendwie“ in die meisten Hosentaschen und lässt sich so auch transportieren, trägt aber spätestens beim Sitzen dann doch unangenehm auf. Aus Hemdtaschen hingegen ragt das Gerät deutlich heraus. Ganz ohne Kompromiss lässt sich 6 Plus in den meisten Fällen also nicht wegstecken.

Wichtiger als die Frage nach der Größe der Tasche ist die Frage nach der Größe der Hände. Kaum verwunderlich: Auch mit „normal“ großen Händen liegt mindestens das obere Drittel des Bildschirms brach. Hierfür hat Apple eine Antwort parat: Berührt man zweimal hintereinander den Home-Button, schiebt sich der Bildschirminhalt so weit nach unten, dass auch vormals unerreichbar geglaubte Bereiche in Reichweite der Daumen gelangen – also ja, man kann das iPhone 6 Plus mit einer Hand bedienen. Lediglich das Erreichen der Rückschritt-Taste am äußeren rechten Hand der Bildschirmtastatur will noch trainiert werden. Das alles mag aber von Hand zu Hand unterschiedlich ausfallen: Bevor Sie mich darauf festnageln, sollten sie das Gerät aber trotzdem lieber einmal selbst in die Hand nehmen.

Mit den im Alter naturgemäß schlechter werdenden Augen stellt übrigens auch der neue Anzeige-Zoom eine interessante Option dar. Hier tauscht man Anzeigefläche gegen Größe, die Bedienelemente lassen sich auf Wunsch deutlich größer darstellen: Ich selbst habe diese Art von Sehhilfe noch nicht nötig, empfinde die Wahlmöglichkeit aber als Bereicherung – spätestens in zehn Jahren freue wahrscheinlich auch ich mich über diese Option.

Bleibt die Frage nach dem Gewicht. Im Vergleich zum iPhone 5s bringt Apples erstes Phablet 60 Gramm mehr auf die Waage und so auch in die Hände der Anwender. Paradoxerweise liegt das Gerät aber trotzdem gut in der Hand und fühlt sich nicht deutlich schwerer an. Ja, es ist natürlich schwerer als ein iPhone mit kleinerer Bildschirmdiagonale, aber in der Praxis eben nicht noch so viel schwerer, wie es ein Blick auf die technischen Eckdaten vermuten lässt. Verantwortlich hierfür dürften die geringere Dicke und vor allem die abgerundeten Kanten sein.

Der Teufel steckt im Detail

War noch was? Ja. Die Kamera steht tatsächlich ein winziges Stück aus dem ultraflachen Gehäuse heraus. Weit genug, um das iPhone bei Ablage auf eine ebenen Oberfläche etwas kippeln zu lassen. Und auch die Rückseite hat einen Malus: Die Gehäuserückseite wird von Kunststoffeinsätze durchbrochen – das ist nicht sonderlich schick, wirklich „schön“ geht anders.

Anders sieht es die Haptik betreffend aus. Das Displayglas ist zu den Seiten abgeflacht, generell treten an die Stelle von Ecken und Kanten sanfte Rundungen: Dadurch liegt das Gerät wie weiter oben bereits geschildert trotz seiner 172 Gramm angenehm in der Hand und so beweist sich das Design der neuen Modelle in der Praxis zumindest als praktischer.

Ein wenig enttäuscht darf man vom Sound sein. Sowohl der integrierte Lautsprecher als auch die zum Vorjahresmodell unveränderten EarPods haben mit HiFi noch immer nicht viel zu tun, gegenüber dem iPhone 5s ist die Klangqualität in etwa ebenbürtig. Gewöhnungsbedürftig ist der neue Vibrationsmotor des 6 Plus: Bei eingehenden Benachrichtigungen und Anrufen summt es recht hochfrequent und kräftig. Das ist nicht nur gut zu fühlen, (positiv) sondern vielleicht auch etwas zu gut zu hören (negativ): So richtig „stumm“ ist ein stumm geschaltetes iPhone 6 Plus also nicht.

Unter Zukunftsmusik ist Apples neuer Zahlungsdienst Apple Pay zu verbuchen. Ob und wann man hierzulande mit den neuen iPhones wird bezahlen können, steht in den Sternen. Schade. Doppelt Schade sogar, denn der NFC-Chip der neuen iPhone-Modelle bleibt bis auf Weiteres allein der Zahlungsfunktion vorbehalten – vielleicht öffnet Apple dieses Feature ja im kommenden Jahr gegenüber Drittherstellern, so wie auch mit Touch ID geschehen.

Wenig lässt sich nach den ersten Stunden naturgemäß auch zum Akku sagen - treffen Apples Angaben zu, bringt das 6 Plus selbst unter den schlechtesten Anwendungsszenarien eine Stunde mehr Laufzeit mit sich. Man nimmt, was man kriegt, oft genug hätte man sich in der Vergangenheit über eine Stunde mehr an Ausdauer gefreut. Hier muss sich das neue iPhone in den kommenden Tagen beweisen – wir liefern entsprechende Ergebnisse nach. Ähnlich muss ich in der Kürze mit der noch schnelleren Netzanbindung verfahren: Schnelleres LTE ist schön und gut, aber für viele Anwender und auch mich selbst in der Praxis nicht von Relevanz. Auch hier müssen konkrete Messwerte nachgereicht werden.

Die Kamera

Im Vorfeld der Vorstellung der neuen iPhones wurde ein Megapixel-Schub erwartet. Dieser blieb aus, auch in den neuen Modellen arbeitet ein Sensor mit 8 Megapixeln. Macht nichts, denn der Chip an sich wurde verbessert. Und das zeigt sich auch fernab von Apples blumiger Produktbeschreibung in der Praxis: Durch die neu hinzugekommenen sogenannten Focus Pixel vermag die Kamera deutlich schneller scharf zu stellen. Im Fall des 6 Plus kommt auch eine optische Bildstabilisierung hinzu: Diese sorgt bei schlechten Lichtverhältnissen durch weniger Bildrauschen für bessere Fotos. Prima!

Auch in Sachen Video hat sich einiges getan. Gegenüber dem iPhone 5s lässt sich nun wahlweise auch Full-HD mit 60 Frames pro Sekunde filmen – butterweiche Bewegungen. Ebenfalls eine Erwähnung wert: Die Funktion zur Aufnahme von Slow-Motion-Clips löst Bewegungen mit 240 Frames pro Sekunde nun gegenüber dem iPhone 5s doppelt so fein auf. Beeindruckt darf man von der auch auf dem kleinen Bruder verfügbaren Stabilisierung des Videobilds sein: Aus freier Hand aufgenommene Videos sind erstaunlich ruhig, endlich wird man von iPhone-Videos nicht mehr seekrank.

Ein Blick auf die Technik

Der Vollständigkeit halber darf auch ein Blick auf die Technik nicht fehlen. Der Benchmark „Geekbench 3“ bescheinigt dem Plus-Modell einen mit rund 1,4 GHz getakteten Dual-Core-Prozessor und 1 GB RAM – iPhone 6 und iPhone 6 Plus liegen diesbezüglich gleich auf.

In der Praxis spürt man den Geschwindigkeitszugewinn gegenüber dem iPhone 5s kaum: Apps starten geringfügig schneller, grafisch aufwändige Spiele laufen einen kleinen Tick flüssiger. Zumindest fast: „Epic Zen Garden“, die Grafik-Demo, welche die Fähigkeiten der neuen Grafikschnittstelle Metal demonstriert, hat sowohl auf dem 5s als auch auf dem 6 Plus mit kleinen Rucklern zu kämpfen. Jenseits solcher minimalen Ausreißer in Extrem-Szenarien stimmt die gefühlte Performance aber.

Lohnt sich der Wechsel?

Nein, sein altes iPhone muss niemand umgehend ersetzen. Das iPhone 5s ist in Bezug auf die Technik noch immer Top, der Performance-Zuwachs im Vergleich in der Praxis marginal. Wer hingegen ein iPhone 5 oder gar ein iPhone 4s besitzt, könnte das je nach Anwendungsprofil anders sehen: Hier spricht nicht nur das so viel größere Display womöglich für ein Upgrade, sondern es lockt auch die deutlich bessere Performance. Hier festigt sich der Eindruck vergangener Jahre: Die Neuerungen summieren sich erst im Rahmen von zwei bei drei Jahren zu wirklich guten Gründen für ein neues iPhone auf. Auch und gerade weil Apple bezüglich der Hardware-seitigen Verbesserungen recht konservativ vorgeht.

Top oder Flop?

Mit dem iPhone 6 Plus wagt Apple sein erstes Spiel in der Phablet-Liga. Und man ist gut aufgestellt: Schon nach den ersten Stunden mit dem neuen Riesen-iPhone wird klar, dass es sich bereits bei der Premiere in dieser Produktkategorie um ein durchdachtes Produkt handelt. Für mich persönlich hat das Plus das Potenzial, meinen gesamten Hardwarebestand weiter zu konsolidieren: Smartphone, Tablet, E-Book-Reader, Kamera und vieles mehr lassen sich in dem XXL-iPhone vereinen. Und das mit weniger Abstrichen als es bei einem kleineren Modell der Fall wäre. Auch über die Hardware hinaus kann das Plus-iPhone überzeugen: Trotz einiger noch offener Baustellen lässt iOS 8 das iPhone-Betriebssystem weiter zur Perfektion hin reifen.

Dem Enthusiasmus zum Trotz bleibt aber Platz für Verbesserungen: Allen voran sind die App-Entwickler gefordert, um das Plus an Bildschirmdiagonale gewinnbringend für die Anwender einzusetzen.

Fazit

TL;DR? Kein Problem: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Das weiß auch Apple und hat mit dem iPhone 6 Plus aus dem Stand heraus ein hervorragendes Phablet mit allen Vorzügen des iPhones veröffenlicht.

Testergebnis
ProduktnameiPhone 6 Plus
HerstellerApple
Preis799 (16 GB), 899 (64 GB), 999 (128 GB) €
Webseitewww.apple.com/de
Pro
  • fantastischer Bildschirm
  • tolle Kamera
  • laut Papier ein kleines Plus bei der Akkulaufzeit
Contra
  • kleinere Design-Patzer
Bewertung
1.3
sehr gut
 

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Wer in den ersten Sätzen klarmacht, dass andere Produkte keinen relevanten Platz im Test haben, vergleicht Apple mit Apple (zumindest nicht Äpfel mit Birnen)..und das ist schwach. Also..kauft euch das iPhone, vergleicht es mit einem iPhone..und ja..es ist ein gutes iPhone!!

Es ging doch schon von Beginn an hervor, dass sich der Test nur um das 6+ dreht. Insofern ist ihr Kommentar fehl am Platz.

Ich finde das Bericht durchaus gelungen und fließt in meine demnächst erfolgende Kaufentscheidung zw. 6 oder 6+ ein.

Der Autor beschreibt gleich zu Beginn, dass das Android-OS and der Store für ihn keine Alternative sind. Ein klares Statement und eine Meinung, die man durchaus teilen kann, aber eben auch nicht muss. Wer hier trotzdem einen Vergleichstest a la Samsung Note vs. iPhone 6 plus erwartet, der kann nicht richtig lesen und hat das Thema nicht begriffen. Setzen: 6. Sorry.

Der Artikel selbst ist sogar sehr praxisnah geschrieben. Der Autor stellt seine Erfahrungen und Eindrücke nachvollziehbar dar und schafft damit eine Entscheidungshilfe für viele Leser – egal ob diese sich dann daraufhin für oder gegen ein iPhone 6 plus entscheiden. Denn innerhalb der Apple-Welt, stellt schon die Größe tatsächlich ein Novum dar, das jedoch auch große Änderungen bei der Nutzungsgewohnheit mit sich bringt. Dank an den Autor, klasse Artikel!

Lieber Tester,

ich benutze mein 5s gern als Tracking-Device für allerei Aktivitäten, inklusive Jogging. Wie kann man den den mobilen Charakter des 6 Plus dahingehend einschätzen?

Mich reizt einerseits die mögliche Verschlankung meiner Hardware (Ipad Mini+5s=6+), andererseits habe ich Bedenken bezüglich der Usabilty im Sportalltag.

Hallo Cohni,

hmm. Mir persönlich wäre es fürs Joggen zu groß. Aber selbst ein in einer Hosentasche mitgeführtes iPhone 5s stört mich beim Sport.

Ein separater Fitnesstracker wäre da eine Lösung, beispielsweise der Fitbit One-Clip oder, wer es verspielter mag, das Nike FuelBand. Hat auch den Begleitvorteil, dass man wenigstens beim Sport nicht mit Mails, Anrufen oder iMessages gestört wird… ;-)

Liebe Grüße,
Stefan

Wie wär's damit: jogg' halt , einfach so, nur mit Klamotten und Schuhen. Also quasi ganz ursprünglich, am besten im Wald, ganz ohne Stress, noch besser mit gefüllten Rucksack und Wanderschuhen, à la Leistungsmarsch beim Bund, ganz ohne schicke Klamotten, Nike Air, Apple Gadget Styling oder anderem Plunder, da wirst du fit! Gadgets helfen dir da gar nicht…

Das soll er am besten so machen wie er will ...

Cool, toller Bericht :-) und ja, warum sollen wir hier mit Android oder Microsoft vergleichen? Leider gibt es ja keine andere Hardware mit iOS und darum geht es in erster Linie. Ich besitze seit Anfang an nur Apple Hardware und das war vor 15 Jahren schon die ersten Power PC's und ich lese gerne hier etwas über Apple Produkte, Heißt ja auch MacLife und nicht Computer Bild, da würde ich einen Vergleich erwarten. Aber auch ich werde nun endlich umsteigen und mein iPhone 4 gegen ein 6er ersetzten, gerade weil es ja keine Alternativen gibt :-) Die Synchronisation von Android oder Windows Phones ist halt leider immer etwas umständlich.

Also weiter so Jungs!

"...die optische Bildstabilisierung hinzu: Diese sorgt bei schlechten Lichtverhältnissen vor allem durch weniger Bildrauschen tatsächlich für bessere Fotos. Prima"

Wie geht das, was will uns der Author sagen?

Fail!

Hallo lieber Leser,

die Optik der Kamera im iPhone 6 Plus kann Bewegungen in engen Grenzen aktiv kompensieren. In der Folge kann der Sensor mit geringerer Empfindlichkeit (niedriger "ISO"-Wert) arbeiten und diese geringere Empfindlichkeit zeigt sich eben mitunter in weniger Bildrauschen. Weniger Rauschen bedeutet mehr Details. Die "OIS" ist eine nette Zugabe, welche bei einer Kaufentscheidung aber letztlich vernachlässigt werden kann - iPhone 6 und iPhone 6 Plus sind sich in Bezug auf die Kamera trotzdem nahezu ebenbürtig, da liegen jetzt keine Welten zwischen… :-)

Grüße,
Stefan

Man sollte vielleicht noch einfügen, dass die Bewegungskompensation längere Belichtungszeiten ohne Verwackelung erlaubt und dass genau dadurch der ISO-Wert in einen rauschärmeren Bereich verschoben werden kann.

Was ist denn bitte "das falsche Betriebssystem"? Und was das "richtige"? Da spricht schon am Anfang der Fanatiker aus dem Verfasser und bräuchte eigentlich gar nicht mehr weiterlesen. Das hindert ihn natürlich nicht daran, sich am großen Display aufzugeilen; also das, was andere Hersteller schon länger haben, auch in der Qualität. Was Apple nur nachgemacht und dabei vergessen hat, ein Gerät in der Größe des iPhone 5 anzubieten, weil halt nicht alle so große Screens wollen/brauchen. Blöd gelaufen, irgendwie!
Man sollte sich lieber mal auf das konzentrieren, was am iOS-Konzept schlecht ist, ein anderer Artikel zählt es ja auf, ohne es zu wissen würde ich allerdings sagen: keine Widgets on Screen, damit totaler Verschwendung des Bildschirms, der immer nur Icons anzeigen kann, solange keine App angezeigt wird. Warum das? Jetzt erst Spotlight am iOS, zwangsweise Verwendung von Apple Programmen und, und, und.
Aber sachliche Berichte kann man von solchen Leuten nicht erwarten, hier schrieb ein Fanboy, dem beim Anblick eines iPhone mit größeren Bildschirm einer abgeht.

Die Extreme zeigen sich meist in den Kommentaren. Der Autor legt hier seine Meinung dar und ist deshalb noch kein Fanatiker.
Für mich gibt es auch nur ein "richtiges" Betriebssystem. Für Widget-Fanboys mag es andere "richtige" Betriebssysteme geben. Meinetwegen ...