App-Tipps

Für Autofahrer: Mit diesen Apps wird das iPhone zum vollwertigen Navi

Navigation für Autofahrer ist längst kein teurer Luxus mehr, vielmehr bekommt man gute Navigationsapps mit viel Komfort heutzutage für wenig bis gar kein Geld. Wir sagen Ihnen, wie viel Sie ausgeben müssen, um mit dem iPhone navigieren zu können. Wir präsentieren Ihnen dazu diverse Apps von Navigon, Google, Apple und anderen Herstellern und beschreiben Ihnen deren Funktionsumfang und Vor- und Nachteile.  

Von   Uhr

Wie schnell sich doch die Zeiten ändern können: Noch vor ein paar Jahren waren Navi-Geräte mit Saugnapf für die Windschutzscheibe das Top-Gadget für alle Autofahrer, heutzutage sind sie eher Ramschware geworden. Stattdessen bekommt man mittlerweile Navi-Apps für Smartphones für wenig oder gar kein Geld, die nicht nur die vor ein paar Jahren noch teure „Turn by Turn“-Navigation beherrschen, sondern auch das Kartenmaterial für die halbe oder ganze Welt vorab laden können und so auf Reisen auch ohne Datenverbindung und im Ausland ohne Gebühren zum Ziel führen. Und der Markt ist in Bewegung, denn längst geht es nicht mehr nur um das Navi für den Autofahrer, sondern um präzise Karten für selbstfahrende Autos und ortsbezogene Werbung. So kauften Audi, BMW und Daimler letztes Jahr für 2,5 Milliarden Euro den Kartendienst Here von Nokia, um sich unabhängig anderen Anbietern zu machen.

Und fast vorbei sind auch die Zeiten, als Navi-Apps fürs iPhone selten und teuer waren. Nur noch Navigon scheint die Strategie zu verfolgen, recht hochpreisige Apps für verschiedene Zielgebiete anzubieten, während Erzrivale Tomtom radikal umgestellt hat und nur noch eine kostenlose App mit einem kostengünstigen Abo-Modell anbietet. Auch bei anderen Apps ist es teilweise üblich, Zusatzleistungen wie etwa weitere Karten zu berechnen, doch die Preise sind meist niedrig.

Apple möchte mitspielen

Nun müsste man sich als iPhone-Besitzer nicht unbedingt für die Umbrüche im Navigationsmarkt interessieren, denn zum iOS gehört ja die Karten-App, die schon seit Längerem die Turn-by-Turn-Navigation beherrscht und ständig erweitert und verbessert wurde, zuletzt mit dem Wechsel auf iOS 10. Ihr Vorteil neben der Tatsache, dass sie sich auf jedem iPhone findet, ist ihre Integration in Carplay, den Dienst, der die Inhalte des iPhone-Displays auf den eingebauten Schirm im Auto bringt und von vielen Autos und Nachrüstradios unterstützt wird. Allerdings hat Apples Karten-App einige Nachteile gegenüber den Fremdanbietern, von denen die gravierendste sicher ist, dass sie nur online funktioniert und keine Karten auf dem Gerät speichern kann. Das macht sie im Ausland oft unbrauchbar, wenn man nicht den passenden Tarif hat oder bereit ist, hohe Gebühren für Daten-Downloads zu zahlen.

Offline-Karten sollten Pflicht sein

Natürlich hat der Liveabruf von Karten immer den Vorteil der Aktualität, aber lokale Karten im Speicher des iPhone sind sehr praktisch, vor allem dann, wenn man einfach zwischen Online- und Offline-Betrieb wechseln kann. Hier geht es nicht nur um Gebühren, sondern auch um die Möglichkeit, irgendwo in der vom Mobilfunk nicht versorgten Pampa herauszufinden, wo man eigentlich ist und wie man dort wieder wegkommt. Beim Karten-Download unterscheiden sich die Apps sehr voneinander: Vorbildlich ist es, nach Regionen wie beispielsweise Bundesländern getrennt Karten laden zu können, sodass man mit dem Platz auf dem iPhone ökonomisch umgehen kann. Ein positives Beispiel ist Google Maps. Eher lästig ist es hingegen, wenn man gleich ganze Kontinente laden und installieren muss, obwohl man eigentlich nur Wegbeschreibungen für den kleinen Grenzverkehr nach Frankreich benötigt.

Features machen den Unterschied

Ein wichtiges Feature moderner Navis sind zudem Verkehrsinfos: So sollte man möglichst schon bei der Routenplanung sehen, wo die Strecke verstopft ist, und die App sollte unter Umständen eine andere, schnellere Ausweichroute wählen und die Verspätung berücksichtigen. Dafür braucht die App natürlich doch wieder Daten online, aber weit weniger als für die kompletten Karten. Die Qualität der Verkehrsinfos ist sehr unterschiedlich, denn viele App-Anbieter wie beispielsweise auch Apple generieren sie selbst aus mehr oder weniger freiwillig zurückgesendeten Daten der Anwender. Auf dem gleichen Prinzip basieren auch die Radarfallenwarner mancher Apps.

Bei der Routenplanung ist es sehr wichtig, dass die App auch Points of Interest wie beispielsweise den Hauptbahnhof oder Hotels am Zielort kennt und die Eingabe so einfach wie möglich macht, denn viele Fahrer versuchen leider, das Ziel an der Ampel einzugeben. Zahlreiche Apps helfen außerdem bei der Suche nach Parkhäusern, Tankstellen oder Supermärkten.

Sehr praktisch sind Geschwindigkeitshinweise. Manche Apps kennen das Tempolimit, zeigen es an und warnen bei Überschreitungen, wobei dies eigentlich nur dann praktikabel ist, wenn man gleichzeitig auch eine Toleranz für gewollte Überschreitungen einstellen kann.

Ein wesentlicher Unterschied besteht auch bei der Bildschirmdarstellung, die natürlich weitestgehend Geschmackssache ist. Manche Apps wirken hier seltsam blutleer und tragen nicht gerade zur Information während der Fahrt bei. Wenigstens Ankunftszeit und die Entfernung bis zum Ziel sollte man schnell und klar erkennen können, und eine per GPS errechnete Geschwindigkeitsangabe sollte eigentlich dazugehören. Nett ist es aber auch, wenn man erfährt, wie der überquerte Fluss oder das gerade passierte Dorf heißen. Endgültig Geschmackssache sind 3D-Häuser oder gar Satellitenbilder der Landschaft, wobei Letztere reichlich Platz und Datenrate kosten können.

Ein seltenes, aber extrem nützliches Feature für Autofahrer ist außerdem der Fahrspurassistent, der anzeigt beziehungsweise ansagt, auf welcher Spur man sich aufhalten sollte, und der gerade in Städten die Verwirrung deutlich reduzieren kann. Wenigstens sollte die App immer anzeigen, welchen Richtungsschildern man beispielsweise an Autobahnkreuzen folgen sollte.

Eher Karten oder eher Navi?

Den meisten Apps sieht man ihre ursprüngliche Herkunft deutlich an: So begann Apples Karten eigentlich als mobile Landkarte. und auch Google Maps sowie diverse andere Apps wie Maps.me haben das Navigieren erst nachträglich gelernt, was man mitunter merkt, weil die Anweisungen teils recht spärlich kommen und die Informationen dünn ausfallen. Umgekehrt lässt die Kartendarstellung der klassischen Navi-Apps oft zu wünschen übrig und ermuntert eher zum schnellen Weiterfahren als zur näheren Erkundung.

Auf den folgenden Seiten fühlen wir übrigens auch den Fähigkeiten der Apps auf den Zahn, nicht nur Karten zu zeigen und den Weltatlas zu ersetzen, sondern auch Bahnfahrer, Radfahrer und Fußgänger zum Ziel zu führen. Manche Apps sind hier Universalisten, andere spezialisieren sich mehr oder weniger gekonnt auf eine Aufgabe. Geht es aber um das Navigieren im Auto, gibt es mittlerweile mehrere gute Apps: Tomtom Go ist die Abo-Gebühr dank seiner Features für Vielfahrer wert, aber Here Maps bietet kaum weniger und ist vollkommen kostenlos nutzbar. Das gilt natürlich auch für Apples Karten, doch da es nur online arbeiten kann, braucht man für den regelmäßigen Gebrauch eine Daten-Flatrate. Die Zeiten, in denen man viel Geld für ein Navi im Auto ausgeben musste, sind vorbei. Selbst ehemalige Luxus-Navis gibt es nun für kleines Geld.

Stromverbrauch

Eines haben alle Navi-Apps gemeinsam: Sie leeren durch die dauernde GPS-Nutzung in Windeseile den iPhone-Akku, sodass der Einsatz nur mit eingestecktem Ladekabel praktikabel ist. Und nach Möglichkeit sollte man eine feste Halterung mit guter Sicht aufs Display haben, um den Bildschirmanweisungen gut folgen zu können.

Navigon Europe

Navigon ist der letzte Anbieter hochpreisiger Navi-Apps, nur Telekom-Kunden bekommen eine Version für deutschsprachige Länder umsonst. Damit nicht genug, muss man für Verkehrsinfos und selbst Kartenaktualisierungen kräftig dazubezahlen. Im Gegenzug arbeiten die Apps allerdings auch sehr sauber, finden ihre Routen zuverlässig und bieten eine sehr angenehme Darstellung aller wichtigen Daten und Hinweise. Sehr praktisch und ein Merkmal der „Profi-Lösungen“ ist der Fahrspurassistent, der vor allem in Innenstädten die Fahrten um einiges stressfreier macht. Die Optionen für die Routenfindung und Geschwindigkeitswarnungen lassen sich flexibel konfigurieren, doch insgesamt können all diese Features angesichts des Konkurrenzdrucks die hohen Preis kaum noch rechtfertigen.

Die Navigon-Apps kennen viele Sonderziele. Während der Fahrt bewährt sich der Fahrspurassistent in Innenstädten und auf Autobahnen.
Die Navigon-Apps kennen viele Sonderziele. Während der Fahrt bewährt sich der Fahrspurassistent in Innenstädten und auf Autobahnen. (Bild: Screenshot)

Here Maps

Die iOS-App Here Maps aus Nokias ehemaliger Kartenabteilung kann sehr überzeugen: Die App navigiert wahlweise on- oder offline und erlaubt den platzsparenden Download von regionalen Karten. Bei der Routenplanung schlägt die App auch öffentliche Verkehrsmittel vor und bietet übersichtliche Infos während der Fahrt, bei der man nur den Fahrspurassistenten vermisst. Nur die Kartendarstellung selbst wirkt teils etwas mager, lenkt dafür aber auch nicht von der Fahrt ab. Wer diese App hat, kann sich den Aufpreis für ein fest eingebautes Navi getrost sparen und muss weder für die App noch für eines ihrer Features nur einen Cent bezahlen.

Bei der Routenplanung schlägt Here auch den Nahverkehr vor. Während der Fahrt gibt es ausreichend Infos.
Bei der Routenplanung schlägt Here auch den Nahverkehr vor. Während der Fahrt gibt es ausreichend Infos. (Bild: Screenshot)
‎HERE WeGo Karten & Navigation
‎HERE WeGo Karten & Navigation
Entwickler: HERE Apps LLC
Preis: Kostenlos

Google Maps

Das kostenlose Google Maps ist auch zum Navigieren nicht die schlechteste Wahl: Frei wählbare Kartenausschnitte können für die Offline-Nutzung heruntergeladen werden, und bleibt man doch online, zeigt Google den Pfad auf Wunsch auch auf dem Satellitenbild an. Zwar fehlen jegliche Geschwindigkeitshinweise, doch dafür gibt es immerhin einen Fahrspurassistenten. Insgesamt könnten die Infos auf dem Schirm noch etwas klarer erkennbar sein, doch letztlich macht Google Maps auch als Navi-App seine Sache wirklich gut und agiert sehr zuverlässig. Bei den Verkehrsinfos profitiert man davon, dass Google die zugehörigen Daten fleißig von den Anwendern sammelt.

Google Maps kann Kartenausschnitte für die Offline-Nutzung laden und bietet auch einen Fahrspurassistenten.
Google Maps kann Kartenausschnitte für die Offline-Nutzung laden und bietet auch einen Fahrspurassistenten. (Bild: Screenshot)
‎Google Maps - Transit & Essen
‎Google Maps - Transit & Essen
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

Scout

Das kostenlose Scout bietet zusätzlich zu Karten und Navigation auch Funktionen eines kleinen Reiseführers und nutzt beispielsweise Infos von Tripadvisor und Foursquare. Die Openstreetmap-Karten sind vor allem in Städten sehr detailliert und können durchaus überzeugen. Auch die Navigation erledigt die App gut und zeigt beispielsweise Infos zu Geschwindigkeit, Ankunftszeit und restlicher Entfernung stets gut erkennbar an. Die eigentliche App ist zwar kostenlos, doch Kartenmaterial fürs Ausland, Blitzer und Verkehrsinfos muss man dann doch zusätzlich kaufen, wenngleich die Preise dafür mit maximal 20 Euro fürs Rundum-Sorglospaket nicht allzu hoch sind.

Scout hilft auch bei der Umgebungssuche. Beim Navigieren gibt sich die App keine Blöße und zeigt viele Details.
Scout hilft auch bei der Umgebungssuche. Beim Navigieren gibt sich die App keine Blöße und zeigt viele Details. (Bild: Screenshot)
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Navmi Deutschland

Auch Navmi verfolgt das Konzept, mit der kostenlosen App nur eine Karte zu liefern und für weitere Länder sowie Features wie Tacho-Anzeigen oder Blitzerwarnungen etwas Geld zu verlangen, zudem muss man Werbung in den Einstellungsmenüs und Suchmasken hinnehmen. Nicht alle Zusatzfeatures haben Sinn und wer sich mit Deutschland als Spielwiese zufrieden gibt, kommt auch ohne Geld recht komfortabel ans Ziel, denn die wesentlichen Infos gibt es auch so. Bei der Suche findet Navmi viele Sonderziele. Leider wirkt die Bildschirmdarstellung während der Navigation etwas leer und zeigt eher langweilige Landschaften ohne Details und Namen an.

Bei Navmi kosten weitere Karten und zusätzliche Features zwar Geld, doch in Deutschland findet sich der Weg kostenlos.
Bei Navmi kosten weitere Karten und zusätzliche Features zwar Geld, doch in Deutschland findet sich der Weg kostenlos. (Bild: Screenshot)
‎Navmii Offline GPS Deutschland
‎Navmii Offline GPS Deutschland
Entwickler: Navmii Publishing Ltd
Preis: Kostenlos+

Tomtom Go

Bisher verlangte Tomtom für seine Navi-Apps noch recht viel Geld, doch mit Tomtom Go wurde ein radikaler Kurswechsel eingeleitet: Die App ist kostenlos und navigiert bis zu 75 Kilometer im Monat, doch für 19,95 Euro pro Jahr darf man unbegrenzt fahren und weltweit alle Karten laden und offline nutzen. Dafür bekommt man alles, was die teuren Vorgänger auch konnten: gute Routenfindung, Verkehrsinformationen, Geschwindigkeitshinweise und den Fahrspurassistenten. Die Kartendarstellung mit 3D-Gebäuden macht durchaus Spaß. Leider lassen sich Karten nur in sehr platzraubenden Paketen laden und die Navigation zu Adressen aus den iOS-Kontakten ist noch etwas umständlich.

Tomtom bietet eine gelungene Bildschirmdarstellung, die nicht ganz so leer wirkt wie bei der Konkurrenz. Praktisch ist der Fahrspurassistent.
Tomtom bietet eine gelungene Bildschirmdarstellung, die nicht ganz so leer wirkt wie bei der Konkurrenz. Praktisch ist der Fahrspurassistent. (Bild: Screenshot)
‎TomTom GO Navigation & Karten
‎TomTom GO Navigation & Karten
Entwickler: TomTom
Preis: Kostenlos+

Maps.me

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Leider merkt man Maps.me an, dass die Karten-App das Navigieren erst nachträglich gelernt hat, denn die Infos auf dem Schirm beschränken sich auf das Nötigste. So fehlen etwa Angaben zu Geschwindigkeit oder Verkehrsaufkommen. Dafür basiert die App auf zuvor geladenem Kartenmaterial und fragt höflich nach, falls unterwegs etwas nachgeladen werden muss. Die Openstreetmap-Karten sind meist äußerst detailliert und verraten mehr über die Umgebung als bei mancher Konkurrenz-App. Wer mit einer einfachen Navi-App für den weltweiten Offline-Betrieb mit sehr guten und kostenlosen Karten leben kann, liegt hier jedenfalls richtig, echte Vielfahrer dagegen bekommen anderswo mehr Hilfe.

Fehlt Kartenmaterial für die Routenplanung, lädt Maps.me dies auf Wunsch nach und arbeitet während der Fahrt grundsätzlich offline.
Fehlt Kartenmaterial für die Routenplanung, lädt Maps.me dies auf Wunsch nach und arbeitet während der Fahrt grundsätzlich offline. (Bild: Screenshot)
‎MAPS.ME: Offline karten & Navi
‎MAPS.ME: Offline karten & Navi
Entwickler: STOLMO LIMITED
Preis: Kostenlos+
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Ein Kommentar zu Navigon Europe: Es wird gesagt, dass die App sehr sauber arbeitet und sehr zuverlässig ist. Was den Live Traffic anbetrifft, kann ich das leider nur zum Teil bestätigen. Meiner Erfahrung nach werden Staus auf Autobahnen recht zuverlässig erkannt, sobald man aber (in Berlin zumindest) einer Empfehlung folgt, die Autobahn zu verlassen, weil eine andere Route schneller sein, steht man sehr häufig ... wieder im Stau, von dem Navigon nichts bekannt zu sein scheint. Meiner Erfahrung nach ist Live Traffic im Stadtverkehr abseits von Autobahnen nicht benutzbar, da ist Google wesentlich besser.

CoPilot
problemlos - preiswert - gratis Updates.

Ich benutze Waze https://www.waze.com/de/ Das ist ebenfalls kostenlos, Community basiert und zeigt Blitzer, Staus und Geschwindigkeitswarnungen an. Außerdem werden Termine angezeigt, sodass man easy dorthin navigieren kann...

Mir reicht Maps von Apple. Wurde immer dorthin geführt wohin ich wollte, auch im Ausland. Die Sache mit dem Traffic stimmt leider nur zum Teil, denn der Traffic entsteht zum größten Teil beim Start der Fahrt. Da ist meist WLAN vorhanden. Und wenn nicht ist es auch egal, spätestens ab Juni 2017. Bei meinem sehr günstigen Tarif allerdings (1 GB im Ausland - hier Norwegen) hab ich 16 Euro bezahlt. Na, und die verfährt man nie und nimmer.

Ich nutze seit Jahren Copilot. Einmal geladen und bezahlt. Alle Karten Weltweit mit kostenlosen Kartenupdates, offline versteht sich. Auf allen Geräten nutzbar, 2xiPhone und Tablet. Ich will gar kein anderes mehr. Warum auch.

Navi am Werk
https://www.hna.de/lokales/uslar-solling/navi-fahrt-einer-studentin-endet-tief-solling-wald-7415511.html

Wie sind die Menschen früher ohne Navi bloß ansZiel gekommen?
Wo ist er Einsatz denn wirklich sinnvoll?
Das letzte bisschen an Gehirnschmalz wird geopfert.

HERE ist wohl das beste kostenlose Navi.
Offline möglich und immer aktuell. Warum da noch Geld ausgeben?

Warum taucht Waze in solchen Tests nie auf ?

Schade das Sygic keine Beachtung findet. Es ist eine Klasse App und hat mich nie im Stich gelassen.

Zumindest in USA drei Wochen Internet 4g LTE unbegrenzt 32$ für Touristen. Und Apple Maps funktioniert ohne Fehler. Ist doch nicht mehr sehr teuer?

Copilot früher auf Android und Windows Phone genutzt. Auf dem IPhone momentan nur noch Apple Maps, immer aktuell und mit Stau Infos soweit warn Hinweisen. Fürs Ausland kann man Google Maps nehmen, wegen der Karten Ausschnitten. Allerdings hat sich das ab dem 15.6 auch erledigt da es ja dann für alle in Europa ne Flatrate gibt wie im eigenen Land, Thema Roaming Gebühren Wegfall etc. Das gilt ja für alle, egal in welchem Tarif man unterwegs ist.
Momentan sehe ich keine Sinn darin Geld aus zu geben.
Google Maps und Apple Maps nutzen schließlich die Millionen Smartphones der User die ihr GPS immer an haben und zu wissen wo wieviel Verkehr ist, anhand der Bewegungs Daten etc.

Die meisten APPs haben keine vernünftige Routenplanung um sinnvoll Schnell- und Nebenstraßen zu kombinieren. Das Kartenmaterial hat oft Luecken, gerade bei kleineren Strasen - hier fällt gerader Here unangenehm auf. Google hat zwar vollständiges Kartenmaterial aber falsche Infos über die Befahrbarkeit von Nebenstraßen. Lokale Baustellen - selbst wenn sie längere Zeit eine Straße behindern - werden selten (fast Nie) berücksichtigt.
Fürs Fahrrad sind alle Navis nur sehr beschränkt brauchbar. Insgesamt finde ich ist es noch ein weiter Weg fuer wirklich brauchbare Navi APPs.

Ich benutze Ware da diese App Community basiert ist und sofort schnellere Routen anzeigt. Zudem können Blitzer, Unfälle, Staus etc geteilt werden!

*Waze

Mal wieder werden Äpfel mit Birnen verglichen. Die einzigen echten Navigationssysteme sind Navigon und TomTom. Alle anderen sind Karten-Apps, welche auch mal navigieren möchten, es aber so richtig am Ende doch nicht können. Warum es jedoch Toll ist, ein Navi für 19,99 € /a zu "mieten" statt es gleich zu kaufen, erschließt sich mir nicht. Im Übrigen, auch ohne Fresh Maps, hält Navigon seine Karten auf aktuellen Stand.

Für mein fest installiertes TomTom (Renault) muss ich noch um die 70€ im Jahr abdrücken, um jedes Kartenupdate zu erhalten. Und TomTom Live kostet noch mal 50€ extra. Ja, das würde ich gerne auf 20€/Jahr drücken können.

Allerdings, nach Jahren von Wackelnavis auf Saugnapfhalterungen und glühend heissen iPhones möchte ich auf ein fest im Wagen integriertes Navi nicht mehr verzichten.

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