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Kein Fix in Sicht

WhatsApp: Sicherheitslücke erlaubt Nachrichtenversand in Ihrem Namen

Auf der Black Hat Sicherheitskonferenz stellten Forscher einige Sicherheitslücken in bekannten Systemen vor. Einige sind bereits behoben, andere nicht. Zur letzteren Kategorie gehört auch eine Schwachstelle in WhatsApp, die es Angreifern potentiell ermöglicht Nachrichten in Ihrem Namen zu versenden. Dazu fanden die Forscher gleich drei Möglichkeiten, um die Sicherheitslücke in dem beliebten Messenger auszunutzen. 

Laut den Forschern von Check Point Research könnten anderen Nutzer Ihnen auf drei unterschiedlichen Wegen Worte in den Mund legen, die Sie nie gesagt (geschrieben) haben: 

  • Die „Zitieren“-Funktion in Gruppenchats erlaubt die Änderung der Identität des Absenders – auch wenn dieser nicht Teil der Gruppe ist
  • Veränderung des Antworttextes einer anderen Person

Eine dritte Variante wurde laut den Forscher bereits von den WhatsApp-Entwicklern entfernt und stellt dadurch kein Risiko mehr dar. Die erste Möglichkeit ist hingegen weiterhin möglich und erlaubt böswilligen Nutzern, dass sie jemanden zitieren können und den Text dann aussehen lassen als ob Sie ihn geschrieben hätten. 

Die zweite Möglichkeit ist dagegen noch heimtückischer. Anders als zuvor wird hier nicht einfach der angezeigte Name getauscht, sondern ein Antworttext wird einfach umgeändert. Während die originale Antwort unverändert bleibt, sehen andere Nutzer jedoch den veränderten Text in einem Zitat und halten dies natürlich für echt. 

Während Facebook bereits eine Schwachstelle schließen konnte, schaffte es das Unternehmen bislang nicht, dass auch die beiden anderen Sicherheitslücken geschlossen werden. Laut den Forschern weiß der Social-Media-Riese jedoch schon seit rund einem Jahr davon. Das Problem liegt bei der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. In Gruppen sind die Nachrichten hingegen für alle Teilnehmer unverschlüsselt sichtbar, wodurch ein Eingriff seitens Facebook nicht möglich ist. 

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vermutlich sind auch alle anderen instagram, tiktok uvam belastet. Einige werden sicherlich auch schon ausgenutzt.

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