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Apple-Chef beeindruckt von WWDC-Stipendiat

Tim Cook: Man braucht kein Diplom zum Programmieren

Tim Cook: Man braucht kein Diplom zum Programmieren. Bildung ist schön und gut, aber letzten Endes führen viele Wege nach Rom und zum Erfolg. Das ist der „Spirit“, den einst Steve Jobs vor Studenten predigte, den aber auch sein Nachfolger Tim Cook lebt. Er zeigte sich beeindruckt von den Fertigkeiten junger Leute und attestiert in einem Interview mit dem Orlando Sentinel, dass es zum Programmieren kein Diplom braucht.

Dem Orlando Sentinel gab Tim Cook nun ein Interview. Nicht ohne Grund. Denn der Apple-Chef traf Anfang der Woche einen der Stipendiaten der WWDC 2019 in einem Apple Store in Orlando, Florida, Liam Rosenfeld.

Cook bricht mit traditioneller Perspektive

Der Apple-CEO fordert, dass Programmieren schon möglichst früh in der Schule thematisiert werden solle. Rosenfeld nimmt er als Beispiel dafür her, was man bereits in jungen Jahren erreichen kann, selbst wenn man kein Diplom in Informatik hat.

Cook geht aber noch weiter. Um im Programmieren kompetent zu sein und Kompetenz zu entwickeln, benötige man kein Diplom und keinen Abschluss.

Kommentar: Menschen Mut machen

Unser Bildungssystem, wie es jetzt ist, ist ziemlich undurchlässig. Vor einigen Jahrzehnten schien es auf dem Wege der Besserung, doch mittlerweile gibt es den „Fahrstuhl“ der 70er nicht mehr. Die Durchlässigkeit von unten nach oben ist auf einem Niveau der Nachkriegszeit angekommen. Grundsätzlich gibt es viele Länder, auf die dieses Urteil zutrifft, auf Deutschland aber ganz besonders.

Plakativ formuliert: Ein System, das von Bildungsbürgern kontrolliert wird, in dem man nach deren Regeln spielen muss, um Anerkennung zu erhalten und möglicherweise weiter nach oben zu gelangen, bevorteilt diejenigen, die zu allem Ja sagen, und benachteiligt diejenigen, die alternative Lösungen parat haben. Anstrengung, in welcher Form auch immer, wird nicht gleichermaßen belohnt.

Vor diesem Hintergrund macht Tim Cook Menschen Mut, die sich trauen, auf sich selbst zu setzen und in ihre Fähigkeiten investieren.

Hinweis: Der Orlando Sentinel bietet seine Webseite derzeit nicht für Nutzer aus der EU an, weil die Zeitung sich nicht an an die DSGVO halten möchte, oder die Hürden nicht zu meistern weiß. Entsprechend verweisen wir auf einen Beitrag von TechCrunch zu diesem Thema.

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Als Programmier seit mehr als 30 jahren im professionellen Umfeld mit Uni Ausbildung und Dozent unterschreibe ich diese These absolut. Programmieren hat etwas mit Disziplin zu tun und immer UpToDate mit den neusten Entwicklungen zu sein. Das Problen der Universitäten ist, dass sie gut für Grundlagenentwicklung grmacht sind, aber nicht am Business dran sind. Technologie, Entwicklungselemente und Sprachen sind erst an den meinsten Uni's erst im Lehrstoff 2-5 Jahre etabliert, Somit schon veraltet. Learn on the Job und jeden Tag neues entdecken ist die Devise. Da finde ich die modernen Uni's & Schulen unsere zeit wie Udemy,& Co. sehr gute alternativen. Doch Tim Cook versteht unter Programmieren etwas anderes als ich. Das Tim Cook Programmieren ist Drag & Drop von vorprogrammierten Funktionen. Das an den Schulen zu lernen ist nicht wirklich zielführend. Das werden in Zukunft auch Konfiguration Roboter machen können. Auch beinhaltet es die Gefahr das programmieren ein falsches Image erhält und eigentlich ein Konfigurator gemeint ist. Somit an alle die programmieren lernen wollen, ab in die Tiefe des Codes ist die Devise.

Meine ersten Programmierkenntnisse habe ich an einem VC20 mit Basic im alter von 12 Jahren erlangt. In den Jahren darauf Turbo Pascal. In meiner Berufsausbildung wurde dann der 8086er in Assembler programmiert. Dann kam C bis C++, Perl, HTML, PHP, MySQL, Visual Basic und Java. Alles ohne Abi und ohne Uni.

Hallo Zusammen,
mag sein, dass ein Diplom nicht zwingend notwendig ist, aber den Eindruck zu erwecken, dass es nicht sinnvoll ist, eines zu haben, ist auch falsch. Wer wird den eingestellt, wenn beide Programmierer auf dem selben Level sind, der mit oder der ohne Diplom?
Gruß
Thomas

In Deutschland natürlich nur die studierten Trottel. Aber wir brauchen Freaks, denn die sind besser und brauchen kein Studium. Nur mit solchen arbeite ich gern. Es gibt in Deutschland aber auch Ausnahmen die Leute ohne Studium einstellen und damit Erfolg haben. Das sind dann aber im Hintergrund amerikanische Unternehmen. :-) Ich habe lange genug an einer Deutschen Uni gearbeitet und weis von was ich rede. Und auch lange genug bei einer amerikanischen Firma und das war richtig Geil. Ihr solltet auch mal die Erfahrungen machen. Ist ein ganz anderes Arbeiten.

ich weis du bis kein studierte trottel von amerika sondern geil

In Deutschland ist ein Studium immer hilfreich. Eine Bewerbung in der steht „ich bin ein Freak“ wird leider meist nichts bringen. Allerdings wird ein fähiger Programmierer bzw. Naturtalent erfolgreich seinen Weg gehen. Programmieren ist wie musizieren, wer es wirklich kann, der wird auch ohne Studium seinen Erfolg haben. Wer es studiert, ohne wirklich heiß auf das Coden zu sein, wird heute trotzdem einen Job bekommen, aber auf Dauer nicht glücklich werden.

Früher hieß es wer nichts wird wird wird. Heute sind wurde programmierer.

ja

Leider nicht ganz korrekt wiedergegeben, denn: Wer nichts wird, wird Wirt (oder komplett klein geschrieben: wer nichts wird, wird wirt).

Eigentlich ging der Spruch noch weiter: Und ist ihm das auch noch zu schwör, dann wird er Ingenieur (ausgesprochen als "Inscheniör").

:-)

...ist ihm das nicht gelungen macht er in Versicherungen. Tut er auch da nicht seinen Mann stehen, muss er in die Politik gehen.