Wechseln auf Microsoft 365

Microsoft beendet Support für Office 2016 und Office für Mac

Der Software-Riese Microsoft hat den Support für Office 2016 und Office für Mac eingestellt. Das bedeutet, dass du ab sofort keine Sicherheitsupdates mehr für die Büro-Programme bekommen kannst. Du kannst sie aber weiterhin ganz normal nutzen – so du das denn möchtest.

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Wie wichtig diese regelmäßigen Aktualisierungen allerdings sind, erkennt man an den jüngsten Updates. Microsoft hatte dabei für Office 2016 eine Schwachstelle behoben, die es einem Angreifer unter Umständen ermöglichte, Schadcode einzuschleusen und auszuführen. Updates gab es unter anderem für Word und Excel. Die genannte Sicherheitslücke wurden von Microsoft zwar als wenig brisant angesehen, wurden aber dennoch als wichtiges Update gekennzeichnet.

Nun stellt Microsoft den Support für Office 2016 und Office für Mac ein. Hintergrund ist der sogenannte „eingeplante Supportlebenszyklus“. Der besagt, dass der Konzern in der Regel 5 Jahre ab dem Datum der ersten Version eines Produkts Unterstützung in Form von Sicherheitsupdates, Feature-Updates und Hilfen bei Problemen gewährt. Dieser Zeitraum ist nun verstrichen – die Version 2016 wurde im Jahr 2015 vorgestellt, das Ende des Supportzeitraums ist erreicht: Microsoft stellt alle mit Office 2016 für den Mac verbundenen Support-Leistungen ein. Das heißt im Übrigen auch, dass du bei einem Problem mit dem Software-Paket keinen Support per Chat oder Telefon bekommen kannst und darüber hinaus das die Online-Hilfeinhalte eingestellt werden. 

Der Nachfolger? Office 2019 oder aber Microsoft 365

Wer weiterhin mit dem MS-Office-Paket arbeiten möchte, sollte ein Upgrade auf eine der Nachfolge-Versionen erwägen. Neben Office Home & Student 2019 für Mac oder Office Home & Business 2019 für Mac, die du nur einmal zahlst und dann ohne wiederkehrende Zahlung nutzen kannst, gibt es die Office-Software auch als jährliches Abonnement. Das heißt „Microsoft 365“ und bietet, je nachdem, welche Anwendungen du benötigst, verschiedene Optionen. Die Abo-Variante hat den Vorteil, dass du neue Funktionen schneller erhältst, da das Unternehmen die Arbeiten an Microsoft 365 priorisiert und ein ähnliches Arbeitserlebnis auf allen Plattformen gleichermaßen anbietet. Microsoft 365 kann man zudem auch vorab testen. Die Preise starten bei 7 Euro im Monat oder 69 Euro im Jahr für die Einzelplatzlizenz. Familien können ab 10 Euro im Monat oder 99 Euro im Jahr Microsoft 365 nutzen. Alle Abos enthalten 1 TB Cloudspeicher pro Person. Diese Preise gelten bei Microsoft direkt. 

Tipp: 365-Abo als Schnäppchen

Man kann aber auch bei Partnern das 365-Abo abschließen. Dank Amazon Prime Day bekommst du zum Beispiel das Familien-Abo für nur 49,99 Euro! Die Einzellizenz ist dabei mit 50,98 Euro sogar etwas teurer. Man bekommt einen Aktivierungscode, lädt die Programme bei Microsoft oder aus dem Mac App Store und hinterlegt die Lizenz. Wenn du bereits eine ältere Office-Version nutzt, ist es noch leichter. Du musst nur die alte Lizenz durch die neue ersetzen und kannst anschließend über die interne Update-Funktion aktualisieren. 

‎Microsoft Word
‎Microsoft Word
Entwickler: Microsoft Corporation
Preis: Kostenlos+

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Der Artikel strotzt mal wieder vor grammatikalischer und inhaltlicher Korrektheit.

Und selbst wenn bei Amazon oder wen auch immer 365 "nur" 45 Euro kostet. Das ist ja nur im ersten Jahr, oder?

Und wenn nicht: 5 Jahre als Datei = 100 Euro:5 = 20 Euro/Jahr. Ok, hab keine 1 TB. Aber brauche ich die?

Für Privat genügt das, was Apple bringt. Einziges Manko wäre die Serienbrieffunktion. Aber wie oft braucht man die? Und gibt es da nicht auch noch OpenOffice für diesen Ausnahmefall?

ich habe weder Bock jährlich 50 oder mehr Euro für ein Abo zu bezahlen und auch kein Bock alle 5 Jahre 100 Euro auszugeben, nur damit ich ein Textverarbeitungsprogramm habe und meinetwegen auch noch sowas wie PowerPoint oder Excel. In all den Fällen kaufe ich einen riesigen Funktionsumfang mit, den ein Normalanwender nie benötigt. Und viel schlimmer, den man auch nur unter hohem zeitlichen Aufwand nutzen kann.

Jedem das Seine. Für mich ist damit Schluss.

Tja,
was nix kostet kann nix .... und wer keine 30-50 EUR für eine SW p.a. bezahlen möchte, die noch vor 10 Jahren 1.000 oder Mehr EUR gekostet hat, lebt an der Realität vorbei.
Verstehe die Welt nicht mehr ... Alles haben wollen und dann Fehlerfrei und sich am Ende nur beschweren...
Jedem das Seine. ... und Schluss

Öhm, ich nutze seit Jahren Openoffice bzw LibreOffice. Für den Hausgebrauch völlig ausreichend, und wo
im Einzelfall absolut nicht ausreichend, braucht man ohnehin mehr als MSO (zB Latex o.ä.).
Privat ist der Einsatz von LibreOffice/OpenOffice/Softmaker Office am sinnvollsten.
Wer unbedingt auf MSOffice angewiesen ist: die 365er Variante kostet 70€ für 6 Personen und ist deutlich
umfangreicher als die Einzelplatzlizenz, von daher der vorzuziehen. Wer den ganzen Umfang nicht braucht,
kommt im Normalfall auch mit den freien Textpaketen aus.