MacBook Pro schneller laden – Dieses Feature macht's bald möglich
Während die Akkulaufzeiten der Geräte über die Jahre immer besser wurde, hat sich an der Ladetechnologie nur wenig geändert. Anker hat mit den USB-C-Netzteilen auf GaN-Basis große Fortschritte bezüglich der Größe gemacht, aber die Geschwindigkeiten erhöhten sich nicht. Nun hat das USB Implementers Forum eine neue Version von USB-C beschlossen.
Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst lässt und für wen er die richtige Wahl ist: unser ausführlicher Test.
USB-C bekommt mehr Power
Wie das USB-IF bekannt gibt, hat man sich auf die Spezifikationen für USB-C 2.1 geeinigt und nennt nun Voraussetzungen sowie die diversen Neuerungen. Die größte Verbesserung dürfte jedoch der höhere Stromfluss sein. Demnach erhöht der neue Standard die Ladegeschwindigkeit von maximalen 100W mit USB-C 2.0 auf stattliche 240W , die optional möglich sein werden und unter dem Namen „Extended Power Range“ laufen sollen. Allerdings müssen die Kabel dann auch das Feature unterstützen. Laut dem Dokument sollen spezielle Markierungen eingeführt werden, um die Kabel leichter zu erkennen. Ansonsten bleibt es bei den 100W.
Durch die 2,4-fache Leistung ergeben sich zahlreiche neue Anwendungsgebiete für USB-C, die bislang nicht möglich waren. Nicht nur die Batterien von MacBook, iPad (Pro und Air) sowie anderer bisheriger USB-C-Geräte könnte schneller geladen werden, sondern hochauflösende Displays und andere Elektroartikel, die aufgrund der Begrenzung kein USB-C verwenden konnten, könnten nun einen entsprechenden Port erhalten.
Der Standard ist damit nicht mehr nur perfekt für schnelle Datenübertragungen geeignet, sondern kann durch die erhöhte Stromzufuhr neue Bereiche abseits des typischen Smartphone-, Tablet- und Computermarkts erobern. Potenziell ließen sich beispielsweise Fernseher per USB-C 2.1 mit Strom versorgen.
Was haltet ihr von der Neuerung? Ist es ein Schritt in die richtige Richtung oder wird USB-C dadurch noch komplizierter, da man auf die genauen Spezifikationen achten muss? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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