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Neues MacBook Pro mit OLED: Gurman nennt weitere Details zum Design

Kurz vor der erwarteten Vorstellung des neuen MacBook Pro mit OLED-Touchscreen liefert Bloomberg-Reporter Mark Gurman weitere Details zum überarbeiteten Gehäuse. Neben dünneren Displayrändern und weniger Gewicht soll Apple vor allem das Displayscharnier verbessert haben.

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Apple soll am morgigen Mittwoch, dem 28. Oktober, ein grundlegend überarbeitetes MacBook Pro vorstellen. Im Mittelpunkt steht der erwartete Wechsel auf ein OLED-Display mit Touchscreen. Bloomberg-Reporter Mark Gurman hat nun weitere Details zum Gehäuse veröffentlicht. Demnach soll Apple nicht nur Gewicht einsparen, sondern auch die Displayränder verkleinern und das Scharnier überarbeiten.

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Quickread: Auf einen Blick
  • Neues MacBook Pro mit OLED-Touchscreen für den 28. Oktober erwartet
  • Laut Mark Gurman etwas dünneres Gehäuse und schmalere Displayränder
  • Deutlich geringeres Gewicht als bei den bisherigen Modellen erwartet
  • Überarbeitetes Scharnier soll Bewegungen bei Touch-Eingaben reduzieren
  • M5 Pro und M5 Max sowie Dynamic Island im Gespräch

MacBook Pro soll leichter und etwas dünner werden

Laut Gurman wird das kommende MacBook Pro ein geringfügig dünneres Gehäuse erhalten. Eine besonders auffällige Reduzierung der Bauhöhe ist allerdings nicht zu erwarten. Bereits Anfang Oktober hatte der Journalist frühere Berichte über ein deutlich schlankeres Design relativiert.

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Spürbarer soll dagegen die Gewichtsersparnis ausfallen. Das neue Modell werde merklich leichter als sein Vorgänger. Hinzu kommen schmalere Displayränder, wodurch das Notebook trotz weitgehend vertrauter Gestaltung moderner wirken könnte.

Das überarbeitete Design soll sowohl bei der 14-Zoll- als auch bei der 16-Zoll-Variante zum Einsatz kommen.

Apple soll Displayscharnier für Touchscreen optimieren

Eine bislang nicht bekannte Änderung betrifft das Displayscharnier. Gurman zufolge hat Apple die Konstruktion überarbeitet, um den Bildschirm stabiler in seiner Position zu halten. Das soll verhindern, dass das Display beim Berühren während der Nutzung merklich nachwippt.

Gerade bei einem Notebook mit Touchscreen ist das relevant. Anders als beim iPad steht der Bildschirm eines MacBook aufrecht und wird über ein Scharnier mit der Tastatureinheit verbunden. Berührungen können dadurch Bewegungen des Displays auslösen, wenn die Konstruktion nicht ausreichend stabil ist.

Apple soll das verbesserte Scharnier deshalb bei der Vorstellung ausdrücklich hervorheben. Wie die technische Umsetzung aussieht, geht aus Gurmans Angaben allerdings nicht hervor.

OLED-Display und Touchsteuerung als wichtigste Neuerungen

Die neue MacBook-Pro-Generation soll erstmals einen OLED-Touchscreen erhalten. Bislang setzt Apple bei seinen leistungsstärkeren Notebooks auf Displays mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung. Der Wechsel auf OLED würde unter anderem eine pixelgenaue Steuerung der Helligkeit ermöglichen.

OLED erklärt!

OLED steht für „Organic Light Emitting Diode“. Bei dieser Displaytechnik erzeugt jeder Bildpunkt sein eigenes Licht. Eine separate Hintergrundbeleuchtung ist deshalb nicht erforderlich. Dadurch können OLED-Displays echtes Schwarz, hohe Kontraste und eine präzise Steuerung einzelner Bildbereiche darstellen. Gegenüber LCDs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung bietet OLED insbesondere bei dunklen Bildinhalten Vorteile.

Zusätzlich soll Apple die bisherige Displayaussparung durch eine Dynamic Island ersetzen. Als Prozessoren werden nach bisherigen Informationen von Gurman der M5 Pro und der M5 Max erwartet.

Die offizielle Vorstellung der neuen Modelle soll am Mittwoch, dem 28. Oktober, erfolgen. Ob Apple sämtliche genannten Änderungen umsetzt und wie groß die Unterschiede bei Gewicht und Abmessungen tatsächlich ausfallen, ist bislang nicht bestätigt.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Die Überarbeitung des Scharniers ist eine nachvollziehbare Konsequenz aus der geplanten Touchsteuerung. Ein nachwippender Bildschirm würde die Bedienung im Alltag unnötig erschweren. Interessant ist zudem, dass Apple offenbar eher auf ein geringeres Gewicht als auf ein besonders dünnes Gehäuse setzt. Für ein leistungsstarkes Notebook könnte das der sinnvollere Kompromiss sein. Wie gut die neue Konstruktion tatsächlich funktioniert, muss sich allerdings erst im Praxistest zeigen.

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